Tödlicher Unfall auf dem Oktoberfest 2026: Wiesn-Mitarbeiter (52) zu Tode gequetscht - Polizei ermittelt

Das Münchner Oktoberfest ist binnen weniger Tage von zwei Fahrgeschäft-Zwischenfällen überschattet worden - eines davon mit tödlichem Ausgang. Ein Wiesn-Mitarbeiter wurde von einer Gondel tödlich verletzt, jede Hilfe kam zu spät.

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Auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mitarbeiter an einem Fahrgeschäft tödlich verletzt worden. (Foto) Suche
Auf dem Münchner Oktoberfest ist ein Mitarbeiter an einem Fahrgeschäft tödlich verletzt worden. Bild: Felix Hörhager/dpa/dpa
  • Oktoberfest 2026 von tödlichem Unfall üebrschattet
  • Wiesn-Mitarbeiter (52) von Fahrgeschäft zu Tode gequetscht
  • Polizei ermittelt nach tödlichem Zwischenfall und sucht Zeugen

Das 191. Oktoberfest in München ist erst vor wenigen Tagen eröffnet worden, schon macht ein weiterer Zwischenfall mit einem Fahrgeschäft Schlagzeilen. Diesmal ist jedoch ein Todesopfer zu beklagen: Ein 52-jähriger Mitarbeiter eines Free-Fall-Turms kam bei dem Zwischenfall ums Leben. Der Mann erlitt bei dem Vorfall so schwere Verletzungen, dass er trotz sofortiger Reanimation später im Krankenhaus verstarb.

Oktoberfest von tödlichem Unfall überschattet: Wiesn-Mitarbeiter (52) an Fahrgeschäft verunglückt

Die Polizei gab Einzelheiten zu dem tödlichen Unfall, der sich am 21. September gegen 21.50 Uhr ereignete, in der Nacht zum Dienstag bekannt. Die genauen Umstände werden derzeit noch untersucht. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befand sich der 52-Jährige zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar in einer Zone, die für ihn nicht zugänglich hätte sein dürfen. Dort wurde er von der herabfahrenden Gondel des Free-Fall-Turms erfasst und vermutlich eingequetscht. Bei einem Free-Fall-Turm handelt es sich um ein Fahrgeschäft, bei dem eine Gondel Fahrgäste aus großer Höhe in rasantem Tempo nach unten befördert.

Gondel von Free-Fall-Turm fügte Oktoberfest-Mitarbeiter tödliche Verletzungen zu

Rettungskräfte versuchten noch vor Ort, den schwer verletzten Mann wiederzubeleben. Anschließend brachten sie ihn mit lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik. Dort erlag er jedoch wenig später seinen Verletzungen. Warum sich der Mitarbeiter in dem gefährlichen Bereich aufhielt, ist bislang ungeklärt. Die Polizei hat Ermittlungen zu den näheren Umständen des mutmaßlichen Betriebsunfalls eingeleitet und forderte Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, auf, sich bei den Behörden zu melden.

Großeinsatz der Rettungskräfte – Seelsorger vor Ort

Die Umgebung des Fahrgeschäfts wurde unmittelbar nach dem Unglück weiträumig abgesperrt, um den umfangreichen Rettungseinsatz zu ermöglichen. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz. Für Besucher des Oktoberfests bestand den Angaben der Polizei zufolge zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Fahrgäste des Free-Fall-Turms seien nicht betroffen gewesen.

Der Anblick des Unglücks hinterließ bei Umstehenden jedoch tiefe Spuren. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Menschen, die den Vorfall mitansehen mussten. Die Betreuung durch Seelsorger war nach Angaben der Behörden notwendig geworden, um die Augenzeugen psychologisch zu unterstützen.

Karussell-Panne auf der Wiesn: Oktoberfest-Gäste hängen kopfüber in Fahrgeschäft

Der tödliche Vorfall am Montagabend war nicht der erste Zwischenfall mit einem Fahrgeschäft auf der diesjährigen Wiesn. Bereits am Eröffnungstag sorgte ein Drehkarussell für einen Schreckmoment: Wegen eines offenbar defekten Sensors blieb das Fahrgeschäft am Abend des 19. September stehen – während sich Fahrgäste in Überkopf-Position befanden. Rund zwei Minuten mussten die Betroffenen ausharren, ehe sie aus ihren Sitzen befreit werden konnten. Nach einer erneuten Überprüfung durch den TÜV ging das Karussell noch am selben Abend wieder in Betrieb.

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/news.de/dpa/stg

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