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Joe Biden: Koffer gepackt! US-Präsident zieht sich aus Washington zurück

Joe Biden zieht sich aus Washington D.C. zurück. Mit gepackten Koffern und seiner Frau Jill im Schlepptau bricht der US-Präsident zu seiner neuen Residenz auf: Ein 20-Millionen-Dollar-Anwesen auf einer Insel für Milliardäre.

Er hat die Koffer gepackt: Joe Biden zieht sich aus Washington D.C. zurück. Bild: picture alliance/dpa/AP | Carolyn Kaster

Auch US-Präsidenten und ihre First Ladys brauchen mal eine Pause. Welcher Anlass wäre dafür geeigneter als Thanksgiving, das in diesem Jahr am 25. November gefeiert wird. Präsident Joe Biden und seine Frau Jill Biden werden den beliebten US-amerikanischen Feiertag im Hause eines Private-Equity-Milliardärs verbringen.

Joe Biden packt Koffer und flüchtet aus Washington D.C.

Mit gepackten Koffern brachen Joe und Jill Biden am Mittwoch aus Washington D.C. zur luxuriösen Urlaubsinsel Nantucket in Massachusetts auf, wo sie die 20-Millionen-Dollar-Villa ihres Freundes David Rubenstein bezogen. Das berichtet das britische Nachrichten-Portal "Metro.co.uk" am Donnerstag. Zuletzt hatten der US-Präsident und seine Gattin im Jahr 2014 einen Urlaub auf der Insel verbracht, als Biden Vizepräsident von Präsident Obama war.

US-Präsident verbringt teures Thanksgiving-Fest

In einer Erklärung des Weißen Hauses hieß es am Dienstag: "Die First Family wird wie zuvor bei ihrem Freund David Rubenstein zu Hause übernachten." Rubenstein ist Mitbegründer des Private-Equity-Giganten "The Carlyle Group" und soll laut Forbes 4,5 Milliarden US-Dollar an Vermögen besitzen. Joe Bidens Thanksgiving in einer Millionen-Villa sieht anders aus als das Thanksgiving der meisten Amerikaner, die das Erntedankfest oft beim gemeinsamen Festessen mit Familien und Freunden im eigenen Heim feiern.

Inflation treibt US-Preise in die Höhe

Eine Umfrage der "American Farm Bureau Federation" von vergangener Woche ergab, dass die durchschnittlichen Kosten für ein Thanksgiving-Fest für 10 Personen in diesem Jahr ein Allzeithoch erreicht haben. Mit einem Preis von 53,31 US-Dollar pro Person in diesem Jahr sind die Kosten gegenüber 2020 um 14 Prozent gestiegen. Ursache ist die steigende Inflation durch Lieferkettenschwierigkeiten, die die Preise in amerikanischen Lebensmittelgeschäften in die Höhe schießen ließ. Fleisch, Geflügel, Fisch und Eier gehören zu den Lebensmitteln, die den höchsten Preisanstieg verzeichneten.

Joe Bidens teurer Milliardärs-Urlaub stößt auf Kritik

In Anbetracht der wirtschaftlich schwierigen Situation der meisten US-Amerikaner stößt Joe Bidens teurer Nantucket-Urlaub auf Kritik. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, verteidigte den Präsidenten. Bei einer Pressekonferenz sagte sie: "Dies ist eine Zeit, in der die Politik beiseite gelegt wird, Zeit mit Ihren Lieben zu verbringen und darüber zu sprechen, wofür Sie dankbar sind."

US-News: Lebensmittelpreise in den USA gestiegen

Psaki sagte, dass "ein 20-Pfund-Truthahn dieses Jahr nur 1 Dollar mehr kosten wird". Nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums sei dies nicht ganz korrekt: So stieg der Durchschnittspreis für einen acht bis 16 Pfund (ca. 7 kg) schweren Truthahn um 1,35 US-Dollar pro Pfund, 25 Prozent mehr als vor einem Jahr. Psaki betonte, der Präsident sei besorgt über "jegliche Preiserhöhung", fügte jedoch hinzu, dass "Sie Präsident sind, egal wo Sie sind".

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sig/sba/news.de