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Joe Biden: Demenz-Wirbel nach Arzt-Check! US-Präsident soll Gehirn testen lassen

Obwohl sich US-Präsident Joe Biden einer Routine-Untersuchung unterzogen hat und die Ergebnisse veröffentlichen ließ, gibt es Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgangs. Eine Kolumnistin fordert daher drastische Maßnahmen.

Joe Biden soll einen Hirn-Check absolvieren. Bild: picture alliance/dpa

Als US-Präsident führt man ein Leben im Glaskasten. Mutmaßlich nichts bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Selbst die Ergebnisse einer ärztlichen Untersuchung muss man mit seinen Landsleuten teilen, wenn man sich nicht verdächtig machen will. Oder befeuert man seine Kritiker damit erst richtig? In einem politisch gespaltenen Land lassen sich mit den Untersuchungsergebnissen von Joe Biden natürlich erhebliche Zweifel daran schüren, ob der 78-Jährige überhaupt für seinen Job geeignet ist. So wie aktuell in einem Beitrag der "New York Post".

Joe Biden krank: Wirbel um angeblich bizarres oder verwirrtes Verhalten

Zuletzt wurde medial immer wieder darüber spekuliert, wie es um den Gesundheitszustand von Joe Biden steht. Bidens Arzt Kevin O'Connor kam nun zu dem Schluss, der Präsident sei ein "gesunder, energischer, 78 Jahre alter Mann", der fit sei. Für Kolumnistin Miranda Devine ist das allerdings nicht ausreichend, wie sie in ihrem Text auf der Webseite des Blatts erklärt. Ihr fehle ein "kognitiver Test", in welchem Bidens Gehirn auf den Prüfstand gestellt wird. Es herrscht wieder einmal Auge um Auge und Zahn um Zahn. Die Forderung ist nicht neu. Auch Ex-Präsident Trump musste sich mit ihr auseinandersetzen.

Natürlich zaubert Devine eine Studie aus dem Hut, die besagen würde, dass 59 Prozent der Wähler wollen, dass Joe Biden sich einem kognitiven Test unterzieht und die Ergebnisse veröffentlicht. Für Devine ist die Schlussfolgerung klar: Das oft bizarre oder verwirrte Verhalten des US-Präsidenten mache deutlich, dass mit ihm etwas nicht stimmen würde. Herausgebracht hatte die Umfrage der (natürlich) recht konservative "Washington Examiner". Durchgeführt wurde die Fragerunde von McLaughlin & Associates, deren CEO einst für Donald Trump als Berater tätig war.

Joe Biden soll Gehirn-Check machen, um Demenz auszuschließen

Einen vermeintlichen Beweis gibt es in der "New York Post" noch obendrauf. Denn die vom Biden-Arzt erkannte Gangstörung sei vielleicht nicht auf allgemeine "Abnutzung" zurückzuführen, wie es in dem Bericht heißt. Mit Verweis auf eine Aussage von Dr. Marc Siegel, klinischer Professor für Medizin am NYU Langone Medical Center, beim ehemaligen Trump Hof-Sender Fox News, erklärte Devine, "steifere, verkürzte und asymmetrische Schritte, wie wir sie bei Biden sehen, werden oft mit Demenz in Verbindung gebracht".

Wenn man es dann auch noch richtig formuliert, klingt es beinahe so, als ob man in Sorge um den US-Präsidenten wäre. Die Untersuchungen müssten demnach stattfinden, "um Dinge auszuschließen, die mit kognitiven Veränderungen wie Geisteszustand oder Demenz in Verbindung gebracht werden können."

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rut/sba/news.de