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Schwerer Behandlungsfehler?: Baby erleidet Hirnschaden nach Elektroneneinsatz bei Geburt

Es ist schier schrecklich, was Tiffany und Jordan Murgatroyd aktuell durchmachen müssen. Ihr erst drei Monate altes Baby leidet offenbar an einem Hirnschaden. Dieser soll durch den Einsatz von Elektronen während der Geburt verursacht worden sein.

Der kleine Carson leidet nach dem Einsatz von Elektroden an einem Hirnschaden. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/MoiraM

Eine Familie in Leeds ist am Boden zerstört, nachdem sie erfahren hat, dass ihr drei Monate altes Baby einen Hirnschaden hat. Hervorgerufen wurde dieser offenbar durch Elektronen, die bei dessen Geburt zum Einsatz kamen. Welche Folgen dieser für das Neugeborene haben würde, kam erst jetzt ans Licht. Der britische Portal "Leeds Live" hatte zuerst über das schockierende Familiendrama berichtet.

Baby erleidet nach Geburt einen Hirnschaden

Demnach hatten sich Tiffany und Jordan Murgatroyd große Sorgen um ihr Baby gemacht, als sie bemerkten, dass ein Fleck auf Carsons Stirn grün geworden war und sich seine Venen vergrößert hatten. Die besorgten Eltern brachten ihren Sohn zu ihrem Hausarzt, wo sie am 9. Juli sofort in eine neurologische Abteilung überwiesen wurden.

Führte Elektroneneinsatz bei Geburt zum Hirnschaden des Kindes?

Untersuchungen ergaben schließlich, dass bei der Geburt eingesetzte Elektronen zu dem Hirnschaden des kleinen Carson geführt haben könnten. Aktuell geht man davon aus, dass möglicherweise eine Elektrodenklemme, die während der Wehen an Carsons Kopf angebracht wurde, um seine Herzfrequenz zu messen, eine Infektion verursacht haben könnte, nachdem sie einen kleinen Fleck hinterlassen hatte, berichtet "LeedsLive".

"Uns wurde gesagt, dass er einen Abszess an seinem Gehirn hatte. Sein Kopf schwoll an und wir wussten nicht, ob er leben oder sterben würde", so Jordan Murgatroyd. Sein Sohn habe dann fünf Wochen lang Antibiotika bekommen, um die Krankheit zu behandeln, erzählt der besorgte Vater. "Aber dann haben wir herausgefunden, dass er jetzt eine infektiöse Zyste an seinem Gehirn hat, die ihm einen Hirnschaden zufügt." Die verzweifelte Familie weiß nicht, wie ernst das Problem ist und ob es möglicherweise die Entwicklung ihres Sohnes beeinträchtigen wird.

Kopf des kleinen Carson schwillt auf 46 Zentimeter an

Tiffany und Jordan haben sich beim Krankenhaus beschwert, das nun die Ursache für die Infektion und die anschließenden Hirnschäden untersucht. "Carson musste bereits viermal am Gehirn operiert werden, um zu versuchen, den Druck in seinem Kopf zu lindern", so Jordan weiter. Während der Operationen haben die Ärzte Flüssigkeit und Eiter aus Carsons Kopf und aus dem Abszess abgesaugt, aber die Infektion kehrt immer wieder zurück. Laut Vater Jordan schwoll der Kopf seines Sohnes von 42 cm auf 46 cm an und veränderte das Aussehen des Kopfes des Jungen.

Abszess kommt immer wieder zurück

"Egal, wie oft sie den Abszess entfernen, er kommt immer wieder zurück. Aber jetzt ist da auch noch die Zyste, aber sie warten jeweils eine Woche, um ihn zu scannen. Wir haben einfach keine Ahnung, wie schwer seine Hirnschädigung sein könnte oder unter welchen Bedingungen er in Zukunft zu leiden haben könnte", so Carsons Vater.

Jordan und Tiffany glauben, dass Carson fachärztliche Hilfe braucht und haben eine GoFundMe-Seite eingerichtet, um Geld zu sammeln. "Wir haben jetzt das Gefühl, dass wir keine andere Möglichkeit haben, als zu versuchen, andere Wege der fachärztlichen Versorgung zu finden, um Carson zu helfen, bevor unser kleiner Junge noch mehr Schaden erleidet.", so die Eltern.

So reagiert das Krankenhaus auf die Vorwürde der Eltern

Und wie reagiert das betroffene Krankenhaus auf den mutmaßlichen Behandlungsfehler? Lisa Grant, leitende Krankenschwester des Leeds Teaching Hospitals, erklärte gegenüber "LeedsLive": "Es tut uns leid zu hören, dass Carsons Familie mit der Betreuung während seiner Geburt unzufrieden ist. Wir würden ein Gespräch über ihre Erfahrungen begrüßen und bitten sie, sich an unser Team des Patientenberatungs- und -verbindungsdienstes (PALS) zu wenden, damit wir uns direkt an sie wenden können."

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sba/sig/news.de