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Kaltblütiger Mord in England: Teenager (14) metzeln Familienvater (45) nieder

Sein Vaterinstinkt wurde einem Mann (45) in London zum Verhängnis. Weil er seine Tochter (17) gegen eine Gruppe von Teenagern verteidigen wollte, fand der Vater in England den Tod. Der Mann wurde von zwei Jugendlichen brutal abgestochen.

In England wurde ein Familienvater von mehreren Teenagern ermordet. Bild: (Symbolbild) Michelangelo Artwork/AdobeStock

Zwei Jugendliche wurden festgenommen, nachdem sie einen Mann an seiner Türschwelle abgestochen haben. Das Opfer wollte seine Tochter gegen die Jungen verteidigen. Nun ist es tot.

Jugendliche erstechen Vater, der Tochter beschützen wollte

Wie die "Daily Mail" berichtet, wurde Jamie M. (45) am Montagabend von einem der Jungen niedergestochen. Die Jugendlichen sollen der Tochter des Mannes mit Metallstangen gedroht haben und angekündigt haben, sie zu missbrauchen. Weil der dreifache Familienvater seine Tochter Chloe (17) verteidigen wollte, wurde er erstochen.

Die Ehefrau des Ermordeten, Candice, soll laut Zeugenaussagen vor Entsetzen geschrien haben, als sie ihren Mann mit tödlichen Verletzungen außerhalb ihres Zuhauses in Ostlondon vorfand. Am Mittwoch wurde ein 14-jähriger Junge wegen Mordverdachts festgenommen. Ein weiterer 14-Jähriger wurde wegen Verdachts der Verschwörung zum Mord in Gewahrsam genommen.

Ermittler untersuchen Mordfall an Mann

Der Ermittler John Marriott sagte gegenüber der "Daily Mail": "Wir glauben, dass James eine Gruppe Jugendlicher konfrontiert hat, die Unruhe ausgelöst haben. Und daraufhin erstochen wurde. Die Brutalität dieser Reaktion ist mehr als schockierend und unsere Gedanken sind bei James' Familie, die von ihrem Verlust am Boden zerstört ist."

Polizei bittet Zeugen, sich zu melden

Der Inspektor fügte an: "Die Verhaftungen dieser beiden Personen sind eine bedeutende Entwicklung, aber wir brauchen immer noch die Hilfe der Öffentlichkeit, um ein vollständiges Bild davon zu bekommen, was genau am Montagabend passiert ist." Er wisse, "dass zum Zeitpunkt des Mordes mehrere Personen anwesend waren" und bittet diese, sich bei der Polizei zu melden, um als Zeugen die Ermittlungen zu unterstützen. "Ich glaube auch, dass es Eltern geben wird, die wissen, dass ihr Kind dort war oder beteiligt war. Ich appelliere an sie, das Vernünftige zu tun und sich mit uns in Verbindung zu setzen", so Marriott.

Mann verstarb noch am Tatort an seinen schweren Verletzungen

Die Witwe des Verstorbenen erklärte gegenüber dem "Mirror": "Die Jungs gingen mit Metallstangen umher. Sie schwangen sie und schrien meine Tochter an. Es ist einfach widerlich. Es ist nicht das erste Mal - man sieht sie herumlaufen und Flaschen auf der Straße zerschlagen."

Trotz der Bemühungen der Notärzte, die versuchten, Jamies Leben zu retten, erlag das Opfer noch am Tatort seinen Verletzungen. Zahlreiche Nachbarn meldeten sich als Zeugen. Einer davon berichtete, dass die "ganze Straße die Schreie" von Jamies Frau hören konnte, als er starb.

Mord auf offener Straße: Zeugen berichten von Tathergang

Ein Mann, der zum Tatzeitpunkt in seinem Auto saß, gab an, eine Gruppe von acht oder neun Jungs gesehen zu haben, die die Straße auf und ab rannte. Den Angriff konnte der Mann hingegen nicht bezeugen.

Er sagte: "Ich sah Hooligans auf und ab rennen. Die Polizei hat meine Dashcam bekommen, weil ich zu der Zeit im Auto saß. Es hämmerte, so dass man nicht viel hören konnte. Ich war schockiert, vor allem, als ich sah, wie die Polizei eine Herz-Lungen-Wiederbelebung an ihm durchführte. Ich habe erst später gesehen, wer es war."

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sig/fka/news.de

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