19.11.2020, 10.26 Uhr

Tödlicher Unfall in Brasilien: Tragischer Tod! Junge Familie mit Baby von Klippe erschlagen

Schreckliche Bilder sind es, die uns aus dem brasilianischen Rio Grande do Norte erreichen. Eine junge Familie wurde samt Baby und Hund von einer Klippe erschlagen. Die Eltern, das Kind und der Hund konnten nur tot geborgen werden.

In Brasilien starb eine junge Familie am Strand, nachdem eine Klippe auf sie gestürzt war. Bild: (Symbolbild) javarman/AdobeStock

Es sollte ein erholsamer Tag am Strand für die Familie Pereira-Souza werden, stattdessen fanden die jungen Eltern und ihr Baby einen tragischen Tod. Wie die "Daily Mail" berichtet, starb die Familie am Dienstag im brasilianischen Pipa in Rio Grande do Norte, als eine Klippe abbrach und auf sie fiel.

Eltern mit Baby und Hund von Klippe erschlagen

Zwei Eltern kamen zusammen mit ihrem sieben Monate alten Jungen und ihrem Hund zu Tode, nachdem eine Klippe an einem brasilianischen Strand auf sie gefallen war. Hugo Pereira (32) und seine Partnerin Stella Souza (33) wurden tot aus den Trümmern geborgen. Stella wurde in einer herzzerreißenden Pose gefunden: Die junge Mutter hatte ihre Arme um ihr Baby geschlungen, um es zu schützen.

Baby wurde lebend gerettet - starb aber kurz danach

Der kleine Junge wurde lebend gerettet, erlag jedoch kurz darauf seinen schweren Verletzungen. Auch der Familienhund Brisa starb bei dem Unglück. Laut Zeugenaussagen saß die Familie unter der Klippe am Strand von Pipa, als diese plötzlich über ihnen zusammenbrach. Ein Anwohner, Igor Caetano, der Zeuge der Tragödie war und versuchte, den Opfern zu helfen, sagte: „Wir haben gegraben, bis wir den Vater gefunden haben, und dann haben wir Mutter und Kind gefunden. Sie umarmte (das Baby)."

Ärztin versuchte vergebens, Baby zu retten

Er sagte, der kleine Junge atmete noch, als er gefunden wurde. "Eine Ärztin ist gerade vorbeigekommen, als der Unfall passiert ist, und sie hat versucht, das Kind wiederzubeleben. Aber er konnte nicht gerettet werden", sagte der Schiffsingenieur Caetano. Videos, die Momente nach dem Vorfall aufgenommen wurden, zeigen Dutzende von Menschen am Strand, die mit ihren Händen graben und mit Holzstöcken versuchen, die Opfer zu retten.

Anwohner warnen Touristen vor herabstürzenden Klippen

João Marinho, die Cousine von Stella, sagte, die Familie sei bereits tot gewesen, als die Retter am Tatort eintrafen. Ein Fischer sagte: „Ich bin hier geboren und aufgewachsen, und das passiert immer öfter, weil das Meer die Klippen immer mehr zerstört. Wenn wir Touristen im Schatten der Klippen sitzen sehen, warnen wir sie, zu gehen, weil wir über das Risiko Bescheid wissen."

Schilder in der Nähe des Fußes der Klippe, die vor den Gefahren von Erdrutschen warnen, werden von der Flut ständig weggespült, sagten Ratsbeamte.

Familie sei vor Gefahr der Klippen gewarnt worden

Der Kommunikationsbeauftragte der Stadt Tibau do Sul, Fábio Pinheiro, sagte: „Durch die Gezeiten, die auf die Klippen treffen, wird ihre Basis erodiert, wodurch der obere Teil anfälliger für einen Zusammenbruch wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich ein Teil der Felswand löst." Teile der Klippe sind mehr als 200 Meter hoch.

Er berichtete, dass eine Strandpatrouillenmannschaft den Strand kurz zuvor passiert hatte und das Paar anscheinend gesehen und sie gewarnt hatte, sich woanders hinzusetzen. Zeugen sagten, Herr Pereira sei den Bewohnern bekannt, weil er sich in der Gegend niedergelassen habe, um eine Familie zu gründen, und als Hotelmanager in Strandnähe gearbeitet habe.

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sig/bua/news.de

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