Polizeieinsatz München, 09.06.2026: Sachbeschädigung an Polizeifahrzeugen – Au

In München sucht die Polizei nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Dienstag, dem 09.06.2026. Haben Sie etwas gesehen?

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Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). (Foto) Suche
Die Polizei Bayern informiert über einen aktuellen Fall (Symbolbild). Bild: picture alliance / dpa / Daniel Karmann

Für hat die Polizei aktuelle Meldungen herausgegeben. In diesen heißt es:

Sachbeschädigung an Polizeifahrzeugen – Au

Am Montag, 08.06.2026, gegen 09:35 Uhr, bemerkten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 21 (Au) wie eine Person Pflastersteine auf vor der Polizeiinspektion geparkte Streifenwägen warf.

Die wachhabenden Polizeibeamten kontrollierten einen 27-jährigen Deutschen ohne festen Wohnsitz und nahmen ihn anschließend fest.

Durch die Steinwürfe wurden die Frontscheiben von drei Dienst-Pkw derart beschädigt, dass diese nicht mehr nutzbar waren.

Der 27-Jährige wurde wegen der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und der gemeinschädlichen Sachbeschädigung angezeigt und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Dort wird ein Ermittlungsrichter über die Haftfrage entscheiden.

Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gefährliche Körperverletzung – Unterhaching

In der Nacht von Sonntag, 07.06.2026, auf Montag, 08.06.2026, übernachtete ein Paar, bestehend aus einem 21-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in Bulgarien und einem 23-Jährigen mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München, in einem Hotel in Unterhaching.

Gegen 04:45 Uhr gelangten eine 51-Jährige und ein 23-Jähriger (beide mit bulgarischer Staatsangehörigkeit und mit Wohnsitzen in München), beide Angehörige des 23-Jährigen, in das Hotelzimmer des Paares und griffen den 21-Jährigen aus einer homophoben Motivation heraus an.

Die 51-Jährige nutzte eine Schere und stach damit mehrmals in Richtung des 21-Jährigen, während der 23-jährige Tatverdächtige den 21-Jährigen mit Fäusten und einer Bratpfanne schlug.

Aufgrund von Hilferufen wurde ein Mitarbeiter des Hotels auf die Situation aufmerksam und informierte den Polizeinotruf 110. Daraufhin entfernten sich die 51-Jährige und der 23-Jährige aus dem Hotel.

Die beiden Tatverdächtigen konnten nach Eintreffen der Polizeibeamten nicht mehr vor Ort angetroffen werden. Beide konnten an ihrem Wohnsitz in München angetroffen und festgenommen werden.

Der 21-Jährige und der 23-Jährigen erlitten leichte Verletzungen. Der 21-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 23-Jährige bedurfte vor Ort keiner weiteren medizinischen Versorgung.

Die 51-Jährige und der 23-Jährige wurden unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Sie wurden nach der polizeilichen Sachbearbeitung entlassen.

Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Leichtkraftrad - zwei Personen verletzt – Straßlach-Dingharting

Am Montag, 08.06.2026, gegen 20:30 Uhr, kam es im Kreuzungsbereich der Staatsstraße 2072 und der Kreisstraße M 5 in Straßlach-Dingharting zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Leichtkraftradfahrer.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 24-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in Hamburg mit einem Fahrrad die Kreisstraße M 5 von Großdingharting kommend in Richtung Beigarten. An der Kreuzung zur Staatsstraße 2072 wollte er diese geradeaus überqueren. Für ihn galt das Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt gewähren).

Zeitgleich befuhr ein 42-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Leichtkraftrad die Staatsstraße 2072 von Deining kommend in Richtung Straßlach. An der Kreuzung zur Kreisstraße M 5 wollte er diese geradeaus überqueren.

Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem 24-Jährigen und dem 42-Jährigen. Durch den Unfall wurden beide Beteiligten zu Boden geschleudert.

Der 24-Jährige wurde leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 42-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich

Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten die Staatsstraße 2072 sowie die Kreisstraße M 5 zeitweise vollständig gesperrt werden. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.

Festnahme eines Tatverdächtigen nach Fahrraddiebstahl – Schwabing

Am Montag, 08.06.2026, vereinbarten zwei Zeugen, eine 30-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München und ein 31-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit, über eine Onlineplattform den Kauf eines Fahrrades und einen Treffpunkt für die Übergabe.

Als die Zeugen gegen 19:30 Uhr am Treffpunkt ankamen, bemerkten sie, wie der Verkäufer, ein 35-jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit und ohne festen Wohnsitz in Deutschland gewaltsam versuchte, das Fahrradschloss des in Rede stehenden Fahrrades zu öffnen. Da dies den beiden Zeugen verdächtig vorkam, informierten sie den Polizeinotruf 110.

Bei Eintreffen der Polizeibeamten versuchte der tatverdächtige vermeintliche Verkäufer zu flüchten. Er konnte jedoch trotzdem einer Kontrolle unterzogen werden. Aufgrund des Verdachts auf Diebstahl wurde er vorläufig festgenommen.

Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Das Fahrrad wurde beschlagnahmt.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Politisch motivierte Sachbeschädigungen an zwei Bürgerbüros zweier Parteien – Schwabing West

Im Zeitraum von Donnerstag, 04.06.2026, 21.40 Uhr, bis Freitag, 05.06.2026, 06.35 Uhr, brachten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter großflächig Schmierschriften an der Schaufensterscheibe des Bürgerbüros einer Partei in der Winzererstraße an.

Am Freitag, 05.06.2026, gegen 23.10 Uhr, wurde auch an der Schaufensterscheibe des Bürgerbüros einer anderen Partei in der Belgradstraße eine gleichlautende Schmierschrift festgestellt.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Das Kriminalfachdezernat 4 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Belgradstraße, Herzogstraße und Hohenzollernstraße, sowie im Bereich Winzererstraße und Elisabehtstraße (Schwabing-West) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Sturz eines Fahrradfahrers - eine Person schwer verletzt – Berg am Laim

Am Montag, 08.06.2026, gegen 11:10 Uhr, fuhr ein 86-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München mit einem Fahrrad die Schlüsselbergstraße in südlicher Richtung.

An der Kreuzung mit dem Innsbrucker Ring fuhr der 86-Jährige zunächst bei rotlichtzeigender Ampel in den Kreuzungsbereich ein und bog dann nach links in südlicher Richtung auf die Fahrbahn ab, obwohl ein Radweg vorhanden war.

Nach wenigen Metern kam der 86-Jährige ohne Fremdbeteiligung zu Sturz und verletzte sich dabei schwer. Er trug keinen Fahrradhelm. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Am Fahrrad entstand leichter Sachschaden.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.

Die „Quattro-Streife“ startet am Münchner Hauptbahnhof!

Mit der Einführung der „Quattro-Streife“ setzen das Polizeipräsidium München, die Bundespolizei München, die DB Sicherheit sowie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) künftig auf eine noch engere und sichtbarere Zusammenarbeit speziell im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes. Damit ist München die erste Stadt in Bayern, in der ein gemeinsames Streifenkonzept dieser Art umgesetzt wird. Bundesweit werden diese „Quattro-Streifen“ bereits erfolgreich in einigen anderen Städten praktiziert.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit täglich bis zu 450.000 Reisenden und Besuchern einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die hohe Frequentierung sowie die Vielzahl unterschiedlicher Nutzungs- und Aufenthaltsformen erfordern eine enge Abstimmung aller Sicherheitsakteure vor Ort.

Die gemeinsamen Streifen bestehen jeweils aus Einsatzkräften der Münchner Polizei, der Bundespolizei München und Beschäftigten der DB Sicherheit sowie der Münchner U-Bahnwache. Sie werden in ihrer Form zusätzlich zu den bereits bestehenden Streifen vor Ort fungieren. Ziel dieser Quattro-Streifen ist es, die Sicherheitslage im Bereich des Hauptbahnhofes nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Unternehmen weiter auszubauen. Die Quattro-Streifen sind zudem Bestandteil des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der DB InfraGO Personenbahnhöfe.

Durch den gemeinsamen Einsatz sollen Kompetenzen und Erfahrungen gebündelt, sowie ein schnelleres und effektiveres Einschreiten ermöglicht werden. Die Quattro-Streife setzt auf eine enge und koordinierte Zusammenarbeit bei der Abwehr von Gefahren sowie bei der Bewältigung von Ordnungsstörungen und Bekämpfung von Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofes und dessen Umfeldes.

Der unmittelbare Informations- und Lageaustausch innerhalb der gemeinsamen Streifen schafft dabei ein einheitliches Lageverständnis und verbessert sowohl präventive Maßnahmen als auch die koordinierte Bewältigung aktueller Kriminalitätslagen. Gleichzeitig soll das erkennbare Auftreten der vier Partner das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden, der Besucherinnen und Besucher sowie der Münchner Bevölkerung nachhaltig stärken.

Mit der Einführung der Quattro-Streife setzen die beteiligten Behörden und Unternehmen ein gemeinsames Zeichen für eine moderne, vernetzte und kooperative Sicherheitsarbeit im öffentlichen Raum. Die zugrundeliegende Kooperationsvereinbarung wurde von jeweils einem Vertreter der vier Institutionen am Dienstag, 09.06.2026 im Rahmen eines Pressetermins am Münchner Hauptbahnhof unterzeichnet.

Polizeivizepräsident Christian Huber (Polizeipräsidium München): „Subjektive Sicherheit zeigt sich nicht in Zahlen, sondern vor allem darin, wie sicher sich Menschen im öffentlichen Raum fühlen. Mit der Quattro-Streife setzen wir deshalb ganz bewusst auf eine sichtbare Präsenz und ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten aller Sicherheitspartner. Gerade im Münchner Hauptbahnhof, wo unterschiedliche Zuständigkeiten aufeinandertreffen, ermöglicht die enge Zusammenarbeit ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen in unterschiedlichsten Einsatzlagen. Außerdem sind wir so ganz im Besonderen für alle Anliegen jederzeit ansprechbar und können schnell reagieren.

Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen am Münchner Hauptbahnhof und in dessen Umfeld ein spürbares Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“

Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas (Leiter Bundespolizeiinspektion München): „Der Münchner Hauptbahnhof zählt bereits heute zu den am stärksten bestreiften Orten der Stadt. Mit den gemeinsamen Quattro-Streifen gehen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Sicherheitsakteure noch sichtbarer und wirkungsvoller zu gestalten. Die Menschen sollen sich im Bahnhof und seinem Umfeld jederzeit sicher fühlen – genau dafür bündeln wir unsere Kräfte. Die Bundespolizei hat mit vergleichbaren Kooperationen – etwa in Hamburg und Leipzig – bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Die enge Vernetzung von Landespolizei, Bundespolizei, Deutsche Bahn Sicherheit und U-Bahn-Wache ermöglicht es, schnell, abgestimmt und lageorientiert zu handeln. Für die Reisenden bedeutet das vor allem eines: noch mehr sichtbare Präsenz und ansprechbare Sicherheitskräfte im täglichen Reiseverkehr.“

Torsten Malt (Geschäftsführer Produktion und Leiter Regionalbereich Süd bei der DB Sicherheit GmbH): „Mit den Quattro-Streifen intensivieren wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, der Bundes- und Landespolizei sowie mit der U-Bahn-Wache. Ganz im Sinne unseres DB-Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen sind die gemeinsamen Streifen ein zusätzlicher Baustein, um für noch mehr Sicherheit am Bahnhof zu sorgen und auch das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu stärken. Und die Streifen sind ein sichtbarer Beleg dafür, dass Sicherheit ein Thema ist, das uns alle gleichermaßen betrifft. DB, Polizei wie Stadt. Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe.“

Rainer Cohrs (Leiter SWM-Konzernsecurity und Geschäftsführer Münchner U-Bahnbewachungsgesellschaft mbH): „Die Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Verkehrsunternehmen, Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Politik und Verwaltung und weiteren Partnern. Dies gilt insbesondere für die zentralen Knotenpunkte, wie den Hauptbahnhof in München mit mehreren 100.000 Fahrgästen pro Tag und seinen besonderen Herausforderungen. Gesellschaftliche Phänomene werden in und um den Hauptbahnhof als zentralem städtischen Ort besonders sichtbar. Umso wichtiger ist es, hier gemeinsam für Sicherheit und Ordnung und ein gutes Miteinander zu sorgen. Deshalb sehen wir die Quattro-Streifen als eine sehr gute Ergänzung der bisherigen Maßnahmen und der engen Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern an.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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