Polizei-News Fürstenfeldbruck, 08.06.2026: Zusammenstoß zwischen zwei Fahrrädern - eine Person verletzt
In Aubing wird nach Zeugen für einen aktuellen Fall von Montag, dem 08.06.2026 gesucht. Haben Sie etwas gesehen?
Erstellt von Team Datenjournalismus - Uhr
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Für Unterschleißheim, Aubing, Maxvorstadt hat die Polizei aktuelle Meldungen veröffentlicht. In diesen heißt es:
Unterschleißheim: Zusammenstoß zwischen zwei Fahrrädern - eine Person verletzt
Am Sonntag, 07.06.2026, gegen 16:15 Uhr, befuhr eine 55-jährige deutsch-rumänische Radfahrerin mit Wohnsitz im Landkreis München mit einem Fahrrad verbotswidrig den südlichen Gehweg des Münchner Rings in Richtung Landshuter Straße.
Zeitgleich befuhr ein 54-jähriger deutscher Radfahrer mit Wohnsitz im Landkreis München den gemeinsamen Geh- und Radweg der Hauptstraße in Richtung Münchner Ring.
Im Kreuzungsbereich Münchner Ring / Hauptstraße kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrräder.
Durch den anschließenden Sturz wurde die 55-Jährige schwer verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Unfallzeitpunkt trug sie keinen Fahrradhelm.
Der 54-Jährige wurde durch den Unfall nicht verletzt.
Die weiteren Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.
Hinweis der Münchner Verkehrspolizei Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen.
Aubing: Organisierter Callcenterbetrug - sog. Schockanruf
Am Mittwoch, 03.06.2026, erhielt eine über 80-jährige Deutsche mit Wohnsitz in München einen Anruf eines bislang unbekannten Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab.
Der Anrufer gab ihr gegenüber an, ihre Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und könne nur gegen die Zahlung einer hohen Kaution freigelassen werden. Zudem wurde die Frau aufgefordert, ihr Mobiltelefon auszuschalten beziehungsweise für eingehende Anrufe unzugänglich zu machen.
Im Verlauf der folgenden drei Tage übergab die Geschädigte mehrfach Wertgegenstände an bislang unbekannte Abholer. Dabei wurden Schmuck sowie Goldgegenstände im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro übergeben.
Erst nachdem die Tochter die über 80-Jährige telefonisch erreichen konnte, wurde der Betrug erkannt und die Polizei verständigt.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 61
Die beiden Abholer konnten wie folgt beschrieben werden:
Täterin: Weiblich, ca. 35 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schlanke Figur, osteuropäisches Erscheinungsbild; bekleidet mit einem Rock und einer kurzen Jacke
Täter: Männlich, ca. 35 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kräftige Figur, osteuropäisches Erscheinungsbild; vollständig dunkel gekleidet
Zeugenaufruf: Wer hat im Zeitraum von Mittwoch, 03.06.2026, bis Freitag, 05.06.2026, im Bereich der Altostraße, Ubostraße und Feuerhausstraße (Aubing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 61, Tel. 089 2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Hinweis Ihrer Münchner Polizei: Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte und auch andere angebliche Amtspersonen (z. B. Richter, Staatsanwalt, etc.) verwenden häufig den Trick, dass ein Familienmitglied bzw. ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nun zur Abwendung einer Haft oder sonstigen Festhaltung eine entsprechende Kaution fällig sei.
Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen echten Anruf handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.
Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde oder beim Polizeinotruf 110, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.
Wichtige Tipps gegen den Betrug durch Falsche Polizeibeamte: Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihrer Familie/Angehörigen.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Die Polizei oder vergleichbare Amtspersonen werden Sie niemals um die Aushändigung von Geld oder sonstige Wertsachen bitten.
Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
Übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie auch niemals Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.
Maxvorstadt: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen
Am Samstag, 06.06.2026, gegen 02:00 Uhr, bemerkte eine zivile Polizeistreife zwei Fahrzeuge auf der Ludwigstraße, die in Richtung Odeonsplatz fuhren und dabei mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und mittels gefährlicher Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer überholten.
Die Polizeibeamten hielten daraufhin beide Fahrer, einen 19-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck (BMW) und einen 19-Jährigen mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München (Audi) an und unterzogen beide einer Verkehrskontrolle.
Sie wurden wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens angezeigt. Beide Pkw und die Führerscheine der beiden Verkehrsteilnehmer wurden beschlagnahmt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide 19-Jährige entlassen.
Die Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einer Meldung des Polizeipräsidiums München. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte datengetrieben erstellt und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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