Alarmierende Worte aus der Spitze der Bundeswehr: Generalinspekteur Carsten Breuer schlägt so deutlich Alarm wie noch nie. Eine neue Militärstrategie soll Deutschland auf den Ernstfall vorbereiten. Und ein Datum sorgt dabei besonders für Gänsehaut: 2029.
Weniger Bürokratie, mehr digitale Möglichkeiten und ein besseres Arbeitsumfeld für Soldaten: Das sind Pläne, die SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius einem aktuellen Bericht zufolge für die Bundeswehr hat. Diese Maßnahmen sind konkret vorgesehen.
Der Verteidigungsminister räumt ein, dass die Regelung zu Auslandsreisen wehrfähiger Männer für Verunsicherung gesorgt hat: "Sie hätte nie im Gesetz stehen dürfen."
Deutschland hat angeboten, nach dem Iran-Krieg bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen. Der Verteidigungsminister will dafür sorgen, dass es im Fall einer Entscheidung schnell geht.
Mehr Soldaten für die Bundeswehr: Der Verteidigungsminister will 460.000 erreichen – und schließt eine noch höhere Zahl bei Bedarf nicht aus. Möglichst mit Freiwilligen.
Russland, hybride Angriffe, Krieg mit Daten: Pistorius setzt auf eine Bundeswehr, die mehr können muss als bisher. Er stellt in Berlin seine Militärstrategie vor.
Deutschland bekommt erstmals eine umfassende Militärstrategie mit Analyse der Bedrohungslage. Daraus leitet sich ab, was die Streitkräfte künftig können müssen.
Noch ist ein dauerhafter Waffenstillstand am Golf nicht absehbar. Doch Deutschlands Marine bereitet sich bereits auf den Tag X vor. Es geht um das Räumen von Minen in der Straße von Hormus.
Soll Deutschland zur Atomkraft zurückkehren? CDU/CSU-Fraktionschef Spahn hat mit entsprechenden Überlegungen für eine neue Debatte gesorgt. Kanzler Merz kennt aber die Probleme dabei.
CDU-Politiker Thomas Röwekamp bemängelt das Fehlen von Plänen zur Aufstockung der Bundeswehr und sieht das Ministerium von Pistorius bei mehreren Reformpunkten im Rückstand.
Eine Regel zu Auslandsaufenthalten von jungen Männern im neuen Wehrdienstgesetz hatte bei vielen für Irritationen gesorgt. Das Verteidigungsministerium von Boris Pistorius gestand nun eine Panne ein - und verspielt damit weiteres Vertrauen in der Bevölkerung. Ein Kommentar.
Der Verteidigungsminister stellt klar: Auch für Männer der Altersgruppe 17 bis 45 bleiben längere Reisen ins Ausland weiter ohne Genehmigung möglich. Er will das kurzfristig regeln.
Männer bis 45 müsse sich längere Auslandsaufenthalte von der Bundeswehr genehmigen lassen - so steht es im neuen Wehrdienstgesetz. Aber was bedeutet das in der Praxis?
Mit Jahresbeginn wurde für junge Männer eine verpflichtende Musterung eingeführt. Eine andere neue Regel wurde öffentlich kaum diskutiert. Sie betrifft potenziell sehr viele.
Während Großbritannien einen Zerstörer ins Mittelmeer schickt, übernimmt die deutsche Fregatte "Sachsen" als Kommandoschiff im Nordatlantik. Auch ein weiteres Schiff wird verlegt.
Der US-Präsident holt sich mit seiner drohend formulierten Forderung nach einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus in Berlin eine Abfuhr. Pistorius bekräftigt: "Es ist nicht unser Krieg."
Bei "Cold Response 2026" trainieren Nato-Staaten im Hohen Norden. Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Russland und auch wegen des Streits um Grönland kommt auf Deutschland eine größere Rolle zu.
Ein neuer Raketenangriff auf Al-Asrak in Jordanien traf auch den von deutschen Soldaten genutzten Bereich. Die Bundeswehr prüft noch, was genau einschlug – die Soldaten sind in Sicherheit.
Trotz vieler politischer Debatten funktioniert die militärische Zusammenarbeit mit den USA bestens, sagt der Verteidigungsminister. Ein Beispiel ist die Drohnenabwehr.
Die Bundeswehr trainiert, wie im Erstfall Hunderte verwundete Soldaten aus dem Baltikum bis in deutsche Krankenhäuser gebracht werden. Es ist die komplexeste Übung dieser Art seit langer Zeit.
Keine weitere deutsche Fregatte ins Mittelmeer vor Zypern. Das Verteidigungsministerium betont, dass Deutschland seinen Schwerpunkt mit Aufgaben im Osten und Norden der Nato hat.
Zu wenige Mannschaftssoldaten, viele Offiziere. In seinem ersten Jahresbericht weist der Wehrbeauftragte auf ein Problem hin, das im Verteidigungsfall Folgen hätte.
Ohne die USA, dafür mit 10.000 Soldaten aus 13 Nationen ist mit "Steadfast Dart 26" die größte Nato-Übung des Jahres an der Ostseeküste gestartet. Das Manöver folgt keinem fiktiven Drehbuch, sondern wird als echte Operation geführt.
Militärische Großübung an der Ostsee: Seit dem Morgen verlegen Bündnispartner Soldaten, Waffen und Material über einen Küstenabschnitt für einen Einsatz an Land.
Wirbel um die Drohnenkaufpläne der Bundeswehr: Investor Thiel steht wegen Nähe zu Trump und seiner Haltung zur Demokratie in der Kritik. Der Minister verspricht Aufklärung im Verteidigungsausschuss.
Mit nur 15.000 Soldaten könnte Russland die Nato in eine existenzielle Krise stürzen – und das bereits in diesem Jahr. Eine aktuelle Kriegssimulation zeigt, warum Deutschland und die USA im Ernstfall möglicherweise nicht eingreifen würden.
Erstmals seit 2021 ist die AfD auf der Münchner Sicherheitskonferenz vertreten. Unter den Gästen ein AfD-Verteidigungspolitiker. Er fordert, Deutschland als europäische Führungsnation zu ertüchtigen.
Ohne die Bundeswehr gäbe es bei Olympia nichts zu feiern: Diese Ansicht vertritt Verteidigungsminister Boris Pistorius. An die Medien hat er eine Bitte.
Eskaliert der Konflikt zwischen den USA und dem Iran? Deutschland reagiert auf die wachsenden Spannungen in der Region und zieht Soldaten aus Erbil ab.
Das Ziel ist klar: Bis Jahresende will die Bundeswehr 20.000 neue Soldatinnen und Soldaten finden. Verteidigungsminister Pistorius sieht die Truppe auf Kurs - trotz vieler geopolitischer Erdbeben.
Es ist ein erschreckendes Szenario, das Bundeswehr-Generalleutnant Gerald Funke in einem Interview mit der "Times" zeichnet: Sollte Russland die Nato angreifen, könnten täglich tausend Soldaten verletzt werden. Deutschland käme bei ihrer Versorgung eine besondere Rolle zu.
Der Vorschlag aus der Bundeswehr-Spitze ist unzweideutig: Deutschland braucht eigene Atomwaffen, um sich gegen die USA und Russland behaupten zu können. Die Aussage von Brigadegeneral Frank Pieper ruft jedoch ein geteiltes Echo hervor.
Nach kriminellen Vorfällen bei der Luftlandetruppe setzt der Heeresinspekteur ein Maßnahmenpaket in Kraft. Es seien schwerwiegende Dienstvergehen und Wehrstraftaten bekanntgeworden.
Verteidigungsminister Pistorius sieht schnelle Fortschritte beim Aufbau der deutschen Panzerbrigade in Litauen. Was der Zeitplan vorsieht, besprach er mit seinem neuen litauischen Amtskollegen.
Das Erkundungsteam der Bundeswehr ist aus Grönland abgereist. Ergebnisse gibt es öffentlich noch nicht. Das Verteidigungsministerium sagt, warum es zunächst geht.
Deutschland schickt Soldaten nach Grönland, um zusammen mit Nato-Partnern gemeinsame Militärübungen vorzubereiten. Das Team aus Logistikern und anderen Experten ist auf der Arktisinsel angekommen.
Ein Team der Bundeswehr soll auf Grönland prüfen, wie sich Militärübungen mit Nato-Partnern umsetzen lassen. Das Verteidigungsministerium in Berlin bringt einige Optionen ins Spiel.
Deutsche Soldaten auf Grönland - was wie ein Szenario aus dem Kalten Krieg klingt, fordert der Chef des Reservistenverbands jetzt als Antwort auf Trumps Besetzungsdrohungen. Könnte das den US-Präsidenten aufhalten?
Panzer rollen, Soldaten marschieren, Kriegsschiffe stehen bereit: Mit "Steadfast Dart 26" beginnt die Nato ihr größtes Militärmanöver des Jahres und Deutschland spielt dabei eine Schlüsselrolle.