... angesehen werden, am besten mit Hilfe von Freunden oder von einem Arzt. «Auslöser können Kopfläuse sein. Sie sind keineswegs ein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern treten in allen Gesellschaftsschichten auf», erklärt Dirk Meyer-Rogge vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Berlin. Sind die kleinen Krabbler nicht die Ursache, sollten die juckenden Stellen auf Ekzeme untersucht werden. «Manchmal steckt eine Pilzinfektion hinter dem Jucken. Sie kann zum Beispiel durch...
(dpa/tmn) - Kopfläuse übertragen sich nur durch direkten Kontakt, etwa wenn Kinder beim Spielen die Köpfe zusammenstecken oder die gleiche Bürste benutzen. Die Plagegeister verschwinden nicht von allein - Eltern müssen ihre Kinder mehrfach behandeln.Bei einem Befall sind mehrere Lebensstadien gleichzeitig zu finden: von den Eiern, auch Nissen genannt, bis zu erwachsenen Tieren. Weil Kopflausmittel nicht alle Nissen zuverlässig abtöten, können nach einer einmaligen Behandlung neue...
(dpa/tmn) - Mit dem Schulbeginn häufen sich die Fälle von Kopfläusen. Die Tiere haben es leicht, wenn Kinder zusammen spielen und engen Kontakt haben. Um die Haare auf Läuse zu untersuchen, sollten sich Eltern eine Pflegespülung und einen Läusekamm besorgen.Nach dem Auftragen der Spülung kann das nasse Haar vom Ansatz bis zur Spitze durchgekämmt werden. Der Kamm sollte dabei nach jedem Durchkämmen auf einem hellen Papier abgewischt werden, rät die Apothekerkammer...
... einer Pflegespülung und einem Läusekamm Strähne für Strähne nass auskämmen.»Solange sich Kopfläuse in den Haaren eines Kindes bewegen, besteht Ansteckungsgefahr. Der Befall ist allerdings schwer zu entdecken: Denn lebende Läuse sind im Vergleich zu den Nissen, also den Läuseeiern, relativ klein - etwa wie Sesamsamen. Auch farblich, gerade bei bräunlichen und schwarzen Haaren, sind sie gut getarnt. «Um Läuse aufzuspüren, untersuchen Eltern am besten bei 'Läusealarm' im...
... mangelnder Hygiene sei.» Ein Unsinn. «Häufiges Haarewaschen gibt besonders saubere Kopfläuse», ergänzt Jan Krüger, Vorsitzender der Deutschen Pediculosis Gesellschaft in Hannover. Fakt ist: Die Laus sitzt auf dem Menschen. Die Übertragung erfolge von Haar zu Haar, erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln. «Deshalb trifft es vor allem Kinder, denn die stecken beim Spielen oder Lernen in der Schule noch richtig die Köpfe...
... 20 Jahren hat sie durchschnittlich einmal pro Woche mit den Parasiten zu tun. Und trotzdem sind Kopfläuse noch immer ein Tabuthema in Deutschland. «Gerade die Familien, die zum ersten Mal bei mir in der Praxis wegen eines Befalls vorbeikommen, rechtfertigen sich, dass ihre Kinder doch ordentlich gepflegt sind. Ich muss die Eltern auch immer gleich beruhigen. Mangelnde Hygiene hat damit nichts zu tun», erklärt Hoffmann. Genau das Gegenteil sei der Fall. Denn die Parasiten...
... sind bisher erfasst, darunter Fieber- und Schmerzmittel sowie Präparate gegen Pilzerkrankungen, Kopfläuse oder Heuschnupfen. Etwa 60 Menschen haben das Angebot bereits in Anspruch genommen. «Dafür müssen sie zunächst ihre Bedürftigkeit nachweisen», sagt Redmann. Wer im Krankheitsfall von einem Hausarzt ein Privatrezept bekommt - ein Rezept also, das von den Krankenkassen nicht erstattet wird - kann damit zur Tafel gehen und es sich abstempeln lassen. «In der Apotheke...
der Verdacht auf Kopfläuse versetzt viele Eltern in Panik. Dabei überträgt der Parasit hierzulande keine Erkrankungen. «Kopfläuse sind lästig, aber nicht gefährlich», sagt der Parasitologe Heinz Mehlhorn von der Universität Düsseldorf. Besonders bei kinderreichen Familien kann die Entlausung aller Betroffenen langwierig und aufwendig sein. Viele Maßnahmen können sich Eltern aber sparen, weil sie nutzlos sind. Das bis zu vier Millimeter große Insekt begleitet den...
... haben nachgewiesen, was geplagte Eltern und behandelnde Kinderärzte schon lange vermutet haben: Kopfläuse zeigen eine Genveränderung gegen die gängigen Behandlungsmittel. Diese Veränderung könnte erklären, warum die Therapie oft versagt, erläutert die Dermatologin Regina Fölster-Holst, die die Studie an der Kieler Universitätsklinik geleitet hat. Dabei wurden 2000 Kinder aus Kiel im Alter zwischen drei und zwölf Jahren untersucht. Bei knapp vier Prozent von ihnen wurden...