Prinzessinnen-Traum ausgeträumt?
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Von news.de-Redakteurin Julia Zahnweh
Artikel vom 16.09.2009
Angela Ermakova und ihre Tochter Anna könnten schon bald in den Adelsstand erhoben werden und in einem standesgemäßen Schloss in Thüringen residieren. So will es zumindest Prinz Mario-Max zu Schaumburg-Lippe. Doch der Plan birgt einige Hürden.
Der Prinz aus dem Altenburger Land will Ermakova und ihre Tochter Anna zu Prinzessinnen machen. Dazu müsse er Angela nur heiraten und deren neunjährige Tochter, die aus einer Affäre mit Boris Becker stammt, adoptieren. Sein Vorhaben verkündete der 31-Jährige vor kurzem in einem Interview mit dem österreichischen Online-Portal Oe24.at. Doch sein Plan könnte sich schon bald in Rauch auflösen: Das Stammhaus von Schaumburg-Lippe wirft Prinz Mario-Max, der durch eine Adoption in den adeligen Stand erhoben wurde, vor, seinen Titel unrechtmäßig zu tragen.
Ermakova kenne er schon seit längerer Zeit. In Monaco seien sie sich begegnet, die Zuneigung habe dann stetig zugenommen und sei nun in Liebe gegipfelt, erklärt der junge Adelige in dem Interview mit Oe24.at . Die 41-jährige Ex-Geliebte von Boris Becker und ihre Tochter hätten die letzten Jahre einfach zu viel mitmachen müssen. Nun wolle er ihnen das Leben leichter machen. «Es ist unglaublich dreist, wenn darüber gesprochen wird, wo die süße Anna angeblich gezeugt wurde. Ich kann Angela und Anna beschützen und ihnen dadurch helfen, dass ich sie zu Prinzessinnen machen.»
Aber die entscheidende Frage habe er Ermakova noch nicht gestellt. Wie er sich diesen Moment jedoch vorstellt, hat Prinz Mario-Max, der nach eigenen Angaben als Jurist und Designer arbeitet, bereits verraten: «Ich denke, am Meer der blauen Cote d’Azur, im berühmten Monte Carlo Beach Club, mit vielen Blumen und einem historischen Ring aus der Königsfamilie, das wäre eine stilvolle Art der Fragestellung.» Wann er genau um die Hand seiner Angebetenen anhalten wolle, verriet er nicht.
Doch was sagt die mögliche Braut zu alldem? Nicht viel, zwar ist sie immer öfter mit ihrem adeligen Begleiter zu sehen, wie etwa vor kurzem beim Leipziger Opernball, aber was sie selbst von ihrem neuen Verehrer hält, ob sie ihn wirklich heiraten und nach Thüringen ziehen will, darüber hat sich die Auserwählte noch nicht geäußert. Und ob die beiden wirklich ein Paar sind, ist auch nicht klar. Trotz der gemeinsamen Auftritte, als wirkliches Liebespaar haben sich sie sich zumindest in der Öffentlichkeit noch nicht gezeigt.
Angela Ermakova ist bekannt dafür, ihre berühmte Tochter immer wieder in die Öffentlichkeit zu zerren - sei es auf Modeschauen, auf Galas oder in Talkshows. Dafür wurde sie sogar von Boris Becker, der selbst sein Privatleben in Perfektion medial vermarktet, schon desöfteren kritisiert. Da liegt der Vedacht recht nahe, dass es Ermakova im Fall des Prinzen vor allem um Publicity und einen möglichen Adelstitel für sich und ihre Tochter geht.
Doch Ermakovas «Prinzessinnen-Plan» könnte bereits ausgeträumt sein, bevor er überhaupt richtig gestartet ist. Nicht weil Boris Becker einer Adoption seiner Tochter erst zustimmen müsste, was als eher unwahrscheinlich gelten kann, sondern weil Prinz Mario-Max vorgworfen wird, gar kein richtiger Prinz zu sein.
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