Wenn das Knie knackt
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In der Regel gilt Arthrose als nicht heilbar. Lediglich die Beschwerden können gelindert und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. In schweren Fällen muss das Gelenk durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) ersetzt werden. Toft behauptet das Gegenteil: Der Körper sei durchaus in der Lage, bestimmte Schäden selbst zu reparieren.
Der Knie-Experte wendet dazu eine spezielle Operationsmethode an, die in den USA entwickelt wurde. Sie nennt sich Abrasion, bei der der frei liegende Knochen mit einem Kugelfräser behutsam abgeschliffen und zugleich angeraut wird, bis die darunter befindliche gesunde Knochenschicht leicht zu bluten beginnt. Das austretende Blut bleibt an Ort und Stelle liegen und füllt die Unebenheiten an der Knorpeloberfläche auf. Dieses neue Gewebe verwandelt sich in acht bis zehn Wochen in Faserknorpel, der sich vom ursprünglichen Knorpel kaum unterscheiden lässt. «Dieser Ersatzknorpel bleibt zeitlebens, er reibt nicht mehr ab», sagt Toft, der dieses Gewebe auch Bioprothese nennt, da es vom Körper selbst produziert wurde.
Meist geht die Operation mit einer Korrektur der Achsfehlstellung des Beines einher. Gemeint sind X- oder O-Beine, die nicht nur ein kosmetisches Problem darstellen, sondern auch dem Knie zu schaffen machen, weil sie wegen der ungleichen Lastverteilung zwischen Innen- und Außenseite des Gelenks zu einer vorzeitigen Arthrose führen können.
Nach Angaben von Professor Toft kann jeder etwas zur Vorbeugung für seine Knie tun: «Erstens sollte man auf sein Gewicht achten, zweitens sollte man sich ausgewogen ernähren und sich von drastischen Diäten fernhalten.» Außerdem rät Toft, genügend Bewegung in den Alltag einzubauen. Denn das Knie muss bewegt werden, damit es durchblutet wird. «Ich empfehle Sportlern auf jeden Fall ein ausführliches Warm-up, egal bei welcher Sportart. Das bringt die Muskeln auf Betriebstemperatur. Regelmäßige Dehnung und Kräftigung von Oberschenkel- und Kniestreckmuskulatur sind nach langem Sitzen außerdem ein Muss.»
Damit das Knie Belastungen besser auffangen könne, sei ein kontinuierliches, leichtes Belastungstraining für Muskulatur, Gelenke, Bänder und Sehnen wichtig. Eine nicht zu vernachlässigende Rolle spiele auch das richtige Schuhwerk. Es dämpft harte Stöße und stabilisiert das Gelenk. Ideal für sportliche Menschen mit leichten Knieproblemen sind Toft zufolge Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren, denn diese trainieren das Knie und sind gelenkschonend, da hier keine abrupten Bewegungen stattfinden.
ruk
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Habe innerhalb von 4 jahren 4Knie-OP´s ertragen müssen! Rechts total-TEP,dann säubern,dann neues TEP=3 OP`s. Ergebnis:Dauerschmerz im ganzem Bein,kein Halt mehr,keine Treppe,kein Radfahren,geschweige denn hinknien! Links total-TEP. Ergebnis:Dauerschmerz, sowie Verformender Verschleißumbau und Kapselschwellung plus Bakerzyste! Wer kann mir helfen? Ich nehme Morfine plus normale Schmerzmittel-lindert nur!
jetzt antwortenKommentar meldenMensch ,wäre nicht übel ,wenn man Flügel hätte dann .
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