Die Wahrheit über Alkohol
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Wein ist gut für den Schlaf: Tatsächlich fanden Wissenschaftler geringe Mengen des Schlafhormons Melatonin in Weinsorten. Aber dennoch ist von Wein und anderen Alkoholika als Schlafmittel abzuraten. Denn Alkohol erleichtert zwar das Einschlafen, der Schlaf wird aber oberflächlicher. Man fühlt sich am nächsten Morgen gerädert und unausgeruht.
Alkohol macht schlau: Verschiedene Studien belegen tatsächlich, dass Menschen, die regelmäßig in geringen Mengen Alkohol trinken, pfiffiger sind. Eine Londoner Studie zum Beispiel hat ergeben, dass diejenigen, die ein Glas Wein pro Woche tranken, bei einem Intelligenztest besser abschnitten als Abstinenzler. Noch besser schnitten jedoch die ab, die eine halbe Flasche Wein oder rund einen Liter Bier täglich tranken. Daraus lässt sich allerdings nicht einfach schließen, dass Wein schlau macht. Die Wissenschaftler weisen vielmehr darauf hin, dass Alkohol den Blutfluss zum Gehirn erhöht. Daraus resultiert offenbar auch eine verbesserte Denkfähigkeit.
Alkohol zerstört Gehirnzellen: Das stimmt, vor allem wenn man größere Mengen trinkt. Experten sagen, dass pro Rausch schätzungsweise 20.000 bis 30.000 Gehirnzellen verloren. Zusätzlich stört Alkohol die Kommunikation zwischen den Nervenzellen, was sich negativ auf Konzentration und Gedächtnis auswirkt. Allerdings gibt es auch eine Studie, die belegt, dass täglicher geringer Alkoholkonsum zumindest bei älteren Frauen die geistige Fitness erhalten kann.
Rotwein schützt das Herz: Nicht der Rotwein, sondern die darin enthaltenen Flavonoide haben eine schützende Wirkung auf die Gefäße und damit auch das Herz. Ein bis zwei Gläser pro Tag sind zwar unschädlich, eine lebensverlängernde Wirkung ist aber nicht aber bisher nicht nachgewiesen. Zudem sind Flavonoide auch in Tee oder Traubensaft enthalten. Experten warnen vor dem Gewöhnungseffekt und der Gefahr, abhängig zu werden. Sie empfehlen daher zwei alkoholfreie Tage pro Woche.
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