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Formel 1 2022 Ergebnisse beim GP von Saudi-Arabien: Formel-1-Pilot Verstappen gewinnt in Saudi-Arabien vor Leclerc

Für die Formel-1-Piloten steht vom 25. bis 27. März das nächste F1-Event an. Beim Großen Preis von Saudi-Arabien gilt es als Sieger Punkte gut zu machen. Wem das in Dschidda gelingt, erfahren Sie in diesem Ergebnis-Ticker.

Kann Charles Leclerc beim Großen Preis von Saudi-Arabien seinen letzten Formel-1-Sieg wiederholen? Bild: picture alliance/dpa | Hasan Bratic

Die neu Formel-1-Saison ist noch ganz frisch, aber gleich nach dem fulminanten Auftakt in Bahrain, kämpfen die Motorsportasse beim Großen Preis von Saudi-Arabien an diesem Wochenende zuerst bei den freien Trainings und den Qualifyings um Spitzenplätze. Beim Rennen inDschidda geht es für die die Formel-1-Champions dann um den Sieg.

Formel 1 2022: Zeitplan zum Großen Preis von Saudi-Arabien am 27.03.2022

Datum Beginn (MEZ) Durchgang
25.03.2022 15 Uhr 1. freies Training
25.03.2022 18 Uhr 2. freies Training
26.03.2022 15 Uhr 3. freies Training
26.03.2022 18 Uhr Qualifying
27.03.2022 19 Uhr Rennen

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Formel 1 2022 Ergebnisse beim Großen Preis von Saudi-Arabien 2022: Freies Training, Qualifying, Rennen, Gewinner im Überblick

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+++ 27.03.2022: Formel-1-Pilot Verstappen gewinnt in Saudi-Arabien vor Leclerc +++

Weltmeister Max Verstappen hat das Formel-1-Rennen von Saudi-Arabien gewonnen. Der Niederländer von Red Bull fing nach einem packenden Zweikampf in der Schlussphase noch Auftaktsieger Charles Leclerc im Ferrari knapp ab. Für Verstappen war es am Sonntag in Dschidda der 21. Karriere-Erfolg. Dritter auf dem ultraschnellen Stadtkurs wurde Carlos Sainz im zweiten Ferrari. Mick Schumacher war vom Haas-Team nach seinem schweren Unfall in der Qualifikation für das Rennen abgemeldet worden. Sebastian Vettel fehlte wie schon beim Auftakt in der Vorwoche wegen einer Corona-Infektion. Sein Vertreter Nico Hülkenberg belegte im Aston Martin den zwölften Platz.

+++ 27.03.2022:Mick Schumacher startet nach Unfall nicht in Saudi-Arabien+++

Mick Schumacher wird nach seinem schweren Unfall in der Qualifikation nicht am Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien am Sonntag teilnehmen. Das teilte der Haas-Rennstall am Samstagabend mit. Der 23-Jährige hatte den heftigen Crash in Dschidda zwar ohne äußere Verletzungen überstanden, sein Auto wurde jedoch erheblich beschädigt. Schumacher war zunächst im Streckenhospital untersucht worden. Im Anschluss wurde er zur Vorsicht mit einem Hubschrauber für weitere Tests ins King Fahad Armed Forces Hospital in Dschidda geflogen.

+++ 26.03.2022: Formel 1 in Saudi-Arabien: Perez erstmals auf Startplatz 1 +++

Überschattet von einem schweren Unfall von Mick Schumacher hat Sergio Perez überraschend die Pole Position in Saudi-Arabien gesichert. Der 32 Jahre alte Mexikaner verwies mit 25 Tausendstelsekunden Vorsprung Charles Leclerc auf den zweiten Platz. Hinter dem Sieger des Formel-1-Auftaktrennens vor einer Woche in Bahrain landete dessen Ferrari-Teamkollege Carlos Sainz am Samstag in der Qualifikation auf dem ultraschnellen Kurs von Dschidda auf Platz drei. Weltmeister Max Verstappen kam auf den vierten Rang im zweiten Red Bull.

Für Rekordweltmeister Lewis Hamilton war völlig überraschend bereits im ersten Durchgang der K.o.-Ausscheidung Schluss. Der 37 Jahre alte Brite schaffte es im Mercedes nicht über den 16. Platz hinaus. Nico Hülkenberg, der erneut den corona-infizierten Sebastian Vettel bei Aston Martin vertrat, belegte Rang 18.

+++ 26.03.2022: Schwerer Unfall von Mick Schumacher in Formel-1-Qualifikation +++

Mick Schumacher hat in der Formel-1-Qualifikation von Saudi-Arabien einen schweren Unfall erlitten. Der 23-Jährige krachte am Samstag im Haas auf dem ultraschnellen Stadtkurs von Dschidda mit hoher Geschwindigkeit seitlich in die Streckenbegrenzung. Das Auto des Sohnes von Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde quer über die Strecke geschleudert und kam dann schwer beschädigt zum Stillstand. Die Qualifikation wurde sofort unterbrochen. Zum Gesundheitszustand von Mick Schumacher gab es zunächst keine Angaben.

Nach Angaben seines Rennstalls war Schumacher kurz nach dem Crash bei Bewusstsein und konnte das Auto verlassen. Er wurde für weitere Untersuchungen ins Streckenhospital gebracht. Auf TV-Bildern war ein Krankenwagen an der Unfallstelle zu sehen gewesen.

+++ 26.03.2022: Hamilton scheitert früh in Formel-1-Qualifikation in Dschidda +++

Rekordweltmeister Lewis Hamilton ist überraschend schon im ersten Durchgang der Qualifikation zum Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien ausgeschieden. Der britische Mercedes-Pilot kam am Samstag in Dschidda bei der Jagd auf die besten Startplätze nicht über Rang 16 hinaus. Nur die besten 15 Piloten schaffen es jeweils in die zweite Runde der Qualifikation. "Das tut mir so leid, Jungs", funkte der 37-Jährige an die Box. Auch für Nico Hülkenberg endete der Arbeitstag frühzeitig. Der Vertreter des corona-infizierten Sebastian Vettel belegte im Aston Martin Rang 18.

+++ 26.03.2022: Sky-Experte Ralf Schumacher reist nach Anschlag aus Saudi-Arabien ab +++

Sky-Experte Ralf Schumacher ist nach dem Einschlag einer Rakete in der Nähe der Formel-1-Rennstrecke von Dschidda nach München zurückgekehrt, um von dort den Großen Preis von Saudi-Arabien zu kommentieren. "Da sind so viele Dinge in Saudi-Arabien, die ich nicht richtig finde. Die kann ich nicht unterstützen, deswegen bin ich gefahren. Das ist aber meine persönliche Entscheidung", sagte Schumacher am Samstag.

Wie der Pay-TV-Sender bestätigte, hatten sich Schumacher und Kommentator Sascha Roos nach Absprache mit der Redaktion zur vorzeitigen Abreise entschieden. Auch seinen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellte Sky frei, in Saudi-Arabien zu bleiben oder zurückzureisen. Schumacher und Roos stiegen nach ihrer Ankunft in Deutschland während des Abschlusstrainings der Formel 1 am Samstagnachmittag in die Live-Reportage ein.

Schumacher hatte sich bereits am Freitag sehr kritisch geäußert und nach der Attacke auf eine Öl-Anlage des Formel-1-Hauptsponsors Aramco für eine Absage des Rennens plädiert. Für den Angriff hatten die Huthi-Rebellen die Verantwortung übernommen, gegen die Saudi-Arabien im Jemen Krieg führt.

Trotz der Explosionen und einer großen Rauchwolke wenige Kilometer vom Fahrerlager entfernt hatte die Formel 1 nach stundenlangen Diskussionen mit den Fahrern entschieden, das Rennen nicht abzusagen. Saudi-Arabien steht auch wegen Menschenrechtsverletzungen und zahlreicher Hinrichtungen stark in der internationalen Kritik.

+++ 26.03.2022: Ferrari-Pilot Leclerc auch im Formel-1-Abschlusstraining vorn +++

Die Formel 1 hat einen Tag nach dem Einschlag einer Rakete in Streckennähe ihre Vorbereitung auf den Grand Prix von Saudi-Arabien fortgesetzt. Im Abschlusstraining für den zweiten Saisonlauf am Sonntag (19.00 Uhr/Sky) war erneut WM-Spitzenreiter Charles Leclerc der Schnellste. Der Ferrari-Pilot verwies Weltmeister Max Verstappen im Red Bull am Samstag mit 0,033 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Mexikaner Sergio Perez im zweiten Red Bull.

Rekordchampion Lewis Hamilton musste sich im weiter schwächelnden Mercedes mit Rang elf begnügen. Haas-Pilot Mick Schumacher kehrte als Zwölfter zurück an die Box. Nico Hülkenberg, der bei Aston Martin wie schon beim Auftakt in Bahrain den corona-infizierten Sebastian Vettel vertritt, belegte Rang 18.

Zuvor hatten die Fahrer bis tief in die Nacht mit den Spitzen der Rennserie und den saudischen Behörden diskutiert, ob der Grand Prix wie geplant stattfinden sollte. Während des ersten Trainings am Freitag hatten jemenitische Huthi-Rebellen eine Öl-Anlage des Formel-1-Hauptsponsors Aramco nahe der Rennstrecke angegriffen. Die Rauchwolke der brennenden Anlage war noch am Samstag weithin über Dschidda zu sehen.

Hintergrund der Attacke ist der Krieg im Jemen, den Saudi-Arabien gegen die Huthis führt. Die saudische Regierung versicherte jedoch, die Formel 1 sei nicht das Ziel der Angriffe. Die Maßnahmen für die Sicherheit des Rennens seien maximiert worden, hieß es. Unter dieser Voraussetzung willigten die Fahrer in ihre weitere Teilnahme ein.

+++ 26.03.2022: Fahrervertretung: "Schwieriger Tag für die Formel 1" +++

Die Formel-1-Piloten haben trotz der Sorgen wegen eines Raketen-Einschlags nahe der Strecke ihren Willen zur Teilnahme am Grand Prix in Saudi-Arabien bekräftigt. Dies sei das Ergebnis langer Diskussionen unter den Piloten, mit den Teamchefs und den Spitzen der Rennserie gewesen, teilte die Fahrergewerkschaft GPDA am Samstag mit. "Gestern war ein schwieriger Tag für die Formel 1 und ein aufreibener Tag für uns Formel-1-Fahrer", hieß es in dem Statement.

Während des Auftakttrainings in Dschidda hatten die jemenitischen Huthi-Rebellen eine Öl-Anlage des Formel-1-Hauptsponsors Aramco wenige Kilometer von der Strecke entfernt angegriffen. "Es war schwierig, ein voll konzentrierter Rennfahrer zu bleiben und alle natürlichen menschlichen Bedenken auszuschalten, wenn man den Rauch von dem Vorfall gesehen hat", schrieb die GPDA.

Mehr als vier Stunden berieten die Piloten in der Nacht zum Samstag über die Konsequenzen. Erst um 2.30 Uhr Ortszeit endete das Treffen. Eine "große Breite von Meinungen" sei diskutiert worden, hieß es. Da die saudischen Regierungsvertreter die maximale Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen versprochen hätten, wollen die Fahrer zum Rennen am Sonntag (19.00 Uhr/Sky) antreten.

Das hatten zuvor auch die Formel 1 und der Motorsport-Weltverband Fia versichert. "Wir hoffen deshalb, dass man sich an den Großen Preis von Saudi-Arabien für ein gutes Rennen erinnert und nicht wegen des Vorfalls", teilte die GPDA mit.

Hintergrund der Rebellen-Attacke ist der Krieg im Jemen, den Saudi-Arabien gegen die Huthis führt. Der Konflikt hat eine der schlimmsten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst.

+++ 25.03.2022: Ferrari-Pilot Leclerc fährt Bestzeit im Formel-1-Training +++

Überschattet von Sorgen wegen einer Raketen-Attacke nahe der Rennstrecke ist WM-Spitzenreiter Charles Leclerc auch im zweiten Formel-1-Training in Saudi-Arabien zur Bestzeit gerast. Der Ferrari-Pilot aus Monaco verwies am Freitag Weltmeister Max Verstappen im Red Bull mit 0,140 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Allerdings mussten Leclerc und sein drittplatzierter Teamkollege Carlos Sainz vorzeitig ihre beschädigten Autos abstellen, nachdem sie jeweils leicht die Streckenbegrenzung touchiert hatten.

Leclerc war schon im Auftakttraining die schnellste Runde gefahren. Zum Ende der Einheit hatten eine Explosion und eine große Rauchwolke wenige Kilometer entfernt für Aufregung im Fahrerlager gesorgt. Jemenitische Huthi-Rebellen hatten nach eigenen Angaben bei einer weiteren Raketen-Attacke erneut eine Anlage des Ölkonzerns Aramco ins Visier genommen.

Die Formel-1-Spitze wollte zunächst auf weitere Informationen der Behörden warten. Vor Beginn des zweiten Trainings wurde ein Treffen mit allen Fahrern und Teamchefs einberufen. Zunächst wurde jedoch entschieden, mit kurzer Verzögerung weiterzufahren.

Mick Schumacher beendete die Übungsrunden in seinem Haas auf dem 13. Rang. Nico Hülkenberg, der bei Aston Martin erneut den corona-infizierten Sebastian Vettel vertritt, kam auf Platz 16.

Zuvor hatte auch das saudische Staatsfernsehen eine «feindliche Operation» von Huthi-Rebellen nahe Dschidda bestätigt. Saudi-Arabien kämpft im Jemen gegen die Huthi-Rebellen. Der Krieg hat eine der größten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst. Aramco ist Hauptsponsor der Formel 1 und auch wichtiger Geldgeber des britischen Rennstalls Aston Martin.

+++ 25.03.2022: Formel 1 startet trotz Raketen-Attacke zweites Training +++

Trotz eines Raketen-Einschlags in der Nähe der Rennstrecke von Dschidda hat die Formel 1 das zweite Training für den Grand Prix in Saudi-Arabien aufgenommen. Mit 15 Minuten Verspätung rollten am Freitag die ersten Autos wieder auf den Kurs am Roten Meer. Zuvor hatten am Ende des ersten Trainings eine Explosion und eine riesige Rauchwolke in wenigen Kilometern Entfernung neue Sorgen im Fahrerlager ausgelöst. Jemenitische Huthi-Rebellen hatten nach eigenen Angaben bei einer weiteren Raketen-Attacke erneut eine Anlage des Ölkonzerns Aramco ins Visier genommen.

Die Formel-1-Spitze wollte zunächst auf weitere Informationen der Behörden warten. Vor Beginn des zweiten Trainings wurde ein Treffen mit allen Fahrern und Teamchefs einberufen. Später solle es «von offizieller Seite eine Erklärung geben, wie die Sicherheit gewährleistet werden kann», sagte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko dem TV-Sender Sky. Sollte die Sicherheit für den weiteren Verlauf des Grand-Prix-Wochenendes garantiert werden können, «sollten wir fahren», fügte der Österreicher hinzu.

Auch das saudische Staatsfernsehen bestätigte eine «feindliche Operation» von Huthi-Rebellen nahe Dschidda. Erst am vergangenen Sonntag hatten die Rebellen Angriffe gegen Saudi-Arabien mit einer Rakete und Drohnen gestartet. Dabei war auch eine Anlage von Aramco in Dschidda getroffen worden, an einem Öltank brach Feuer aus.

Saudi-Arabien kämpft im Jemen gegen die Huthi-Rebellen. Der Krieg hat eine der größten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst. Aramco ist Hauptsponsor der Formel 1 und auch wichtiger Geldgeber des britischen Rennstalls Aston Martin, für den Sebastian Vettel fährt.

+++ 25.03.2022: Leclerc Schnellster im ersten Formel-1-Training in Dschidda +++

WM-Spitzenreiter Charles Leclerc ist im ersten Training der Formel 1 vor dem Grand Prix von Saudi-Arabien die Bestzeit gefahren. Der Monegasse war am Freitag im Ferrari auf dem Stadtkurs von Dschidda 0,116 Sekunden schneller als Titelverteidiger Max Verstappen im Red Bull. Dritter wurde der Finne Valtteri Bottas im Alfa-Romeo vor Carlos Sainz im zweiten Ferrari.

Weltmeister Verstappen und Red Bull hatten in der Vorwoche ein Debakel erlebt, als beide Autos kurz vor Schluss auf Podiumskurs ausfielen. «Wir müssen besser werden. Wenn wir um den Titel kämpfen wollen, können wir uns nicht viele solcher Rennen wie in Bahrain leisten», sagte Verstappen vor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag (19.00 Uhr/Sky). Sein Rennstall versicherte, das technische Problem mit der Benzinpumpe sei gefunden und ausgeräumt.

Erneut deutlichen Rückstand hatten auf den ersten Übungsrunden die Mercedes-Piloten. Rekordweltmeister Lewis Hamilton wurde Neunter, sein britischer Landsmann George Russell kam als 15. zurück in die Garage. Nico Hülkenberg, der bei Aston Martin erneut den corona-infizierten Sebastian Vettel vertritt, kam nicht über Rang 16 hinaus.

Ernüchternd verlief das Training für das Haas-Team. Mick Schumacher wurde Vorletzter. Sein dänischer Stallrivale Kevin Magnussen, in Bahrain noch überraschend Fünfter, konnte wegen eines Hydraulikproblems keine gezeitete Runde fahren.

+++ 23.03.2022: Trotz Angriffen: Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien soll stattfinden +++

Trotz der jüngsten Angriffe in Saudi-Arabien aus dem benachbarten Jemen halten die Veranstalter am bevorstehenden Formel-1-Rennen in Dschidda fest. "Die Sicherheit unserer Gäste hat wie immer höchste Priorität", teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. "Wir stehen in dauerhaftem Kontakt mit den einschlägigen Behörden und alle Maßnahmen wurden getroffen, um die Sicherheit aller Besucher bei der Formel 1 (...) zu gewährleisten."

Saudi-Arabien kämpft im Jemen gegen die Huthi-Rebellen. Diese greifen aus dem Nachbarland auch immer wieder Ziele in Saudi-Arabien an, zuletzt am Sonntag mit einer Rakete und Drohnen. Dabei wurde auch eine Anlage des Ölkonzerns Aramco in Dschidda getroffen, an einem Öltank brach Feuer aus. Das Staatsfernsehen berichtete zudem, die Luftabwehr habe ein "feindliches Geschoss" über Dschidda abgefangen. Berichte über Opfer gab es nicht.

"Dieser Vorfall hat keine Auswirkungen auf das Renn-Wochenende», teilten die Veranstalter des Grand Prix mit. "Wir freuen uns darauf, dieses Wochenende alle in Dschidda zu begrüßen für großartige Rennen und Unterhaltung über drei Tage." Der Große Preis in der Küstenstadt am Roten Meer findet am Sonntag statt, am Freitag gehen Weltmeister Max Verstappen und Co. im Training erstmals auf die Strecke.

Saudi-Arabien gilt im Vergleich zu anderen Ländern der Region als recht sicher, auch dort kam es aber mehrfach zu Terroranschlägen. Ende 2020 hatte die Terrormiliz Islamischer Staat etwa einen Anschlag auf eine Zeremonie in Dschidda für sich beansprucht, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Bei Großveranstaltungen wie Sport-Events im Land gelten meist strenge Sicherheitsvorschriften.

Im Januar war bei der Rallye Dakar in Saudi-Arabien ein französischer Fahrer durch eine Explosion am Fahrzeug seines Teams schwer verletzt worden. Frankreichs Justiz leitete in dem Fall Vorermittlungen wegen des Verdachts auf versuchte Tötung im Zusammenhang mit Terrorismus ein. Örtliche Behörden haben einen kriminellen Hintergrund dagegen ausgeschlossen.

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bos/news.de