Meghan Markle: "Ziemlich schäbig" - Royals-Experte entlarvt neues Opfer-Gehabe der Herzogin

Meghan Markles Reaktion zum Missbrauchsskandal ihres Vaters findet Royals-Experte "ziemlich schäbig". Er wirft "ziemlich schäbig". Er wirft der Herzogin von Sussex vor, die Ermittlungen gegen Thomas Markle Sr. gezielt für ihre eigene Opfererzählung zu instrumentalisieren.

Erstellt von - Uhr

Ein Royals-Experte kritisiert Meghan Markles Reaktion auf den Skandal ihres Vaters. (Foto) Suche
Ein Royals-Experte kritisiert Meghan Markles Reaktion auf den Skandal ihres Vaters. Bild: picture alliance/dpa/Pool PA | Jonathan Brady
  • Meghan Markles Reaktion auf den Skandal um ihren Vater Thomas Markle Sr. steht in der Kritik
  • Royals-Experte Rob Johnson wirft der Herzogin von Sussex vor, sich als Opfer zu inszenieren
  • Meghan Markle wusste bereits 2018 von den Anschuldigungen gegen ihren Vater

Meghan Markle zeigte sich nach Bekanntwerden des Skandals um ihren entfremdeten Vater Thomas Markle Sr. bestürzt. Ihre Reaktion überzeugt den bekannten Journalisten und Royals-Experten Rob Johnson nicht. Im "Royalist"-Podcast erhebt er einen schweren Vorwurf gegen die Herzogin von Sussex: Die 45-Jährige instrumentalisiere den erschütternden Skandal um ihren Vater, um sich selbst in die Opferrolle zu drängen.

Weitere Meldungen aus der Welt der Royals finden Sie am Ende des Artikels.

Skandal um Thomas Markle Sr. - Meghan Markle wusste angeblich seit Jahren Bescheid

Die Herzogin von Sussex reagierte auf die Enthüllungen mit einem Statement, in dem sie sich "zutiefst erschüttert" zeigte. Zugleich offenbarte sie ein brisantes Detail: Bereits 2018 habe sie Kenntnis von einem Schreiben erlangt, das an die Metropolitan Police sowie den Personenschutz der Royals gerichtet war und "verstörende Vorwürfe" gegen ihren Vater enthielt.

"Man hat mir versichert, dass diesen nachgegangen wird", erklärte Meghan. Sie hoffe, dass nun nachvollziehbar werde, weshalb sie den Kontakt zu ihrem Vater abgebrochen und ihm jeglichen Zugang zu ihren Kindern verwehrt habe – trotz der "Verzerrungen bestimmter Medien" über die Jahre hinweg. "Es ging einzig darum, sie zu schützen", so die 45-Jährige. Den Behörden habe sie vertraut, dass diese auch andere Familien schützten.

"Ich kaufe ihr das nicht ab" - Royals-Journalist wirft Meghan Markle Opfer-Gehabe vor

Johnson wurde deutlich. "Dieses 'Arme ich'-Getue von Meghan Markle kaufe ich ihr einfach nicht ab", sagte er. Die Herzogin nutze diese schreckliche Geschichte, um sich als Opfer einer Medienkampagne zu präsentieren. Das sei "ziemlich schäbig – gelinde gesagt etwas konstruiert".

Sie kriegen von den Königshäusern nicht genug? Im neuen Adels-Podcast "Royales Rauschen" von news.de verpassen Sie keine Meldung über die Royals mehr.

Es hätte zahlreiche Gelegenheiten gegeben, die Vorwürfe gegen ihren Vater öffentlich zu machen, argumentierte der erfahrene Royal-Korrespondent. Podcast-Moderator Tom Sykes pflichtete ihm bei: Die Öffentlichkeit hätte auch ohne Meghans Erklärung verstehen können, warum sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater pflegt. "Hätte sie nichts gesagt, hätten sich die Leute ihre eigene Meinung gebildet", so Johnson. Stattdessen sei wieder einmal ein Drama entstanden – mit Meghan im Mittelpunkt.

Warum Meghan Markle jahrelang schwieg

Aus dem Umfeld des Paares wurde gegenüber NBC News eine andere Perspektive dargelegt. 2018 habe es sich lediglich um unbelegte Anschuldigungen gehandelt. Hätte Meghan diese damals öffentlich wiederholt, wäre sie nicht nur dem Risiko zivilrechtlicher Klagen wegen unbewiesener Behauptungen ausgesetzt gewesen – man habe ihr zudem geraten, dass ein solcher Schritt laufende Ermittlungen hätte gefährden können. Zu den Vorwürfen in dem Podcast haben sich weder Meghan Markle noch ihr Team geäußert.

Gegen den Vater der Herzogin wird auf den Philippinen ermittelt. Er soll in seinem früheren Haus eine große Menge kinderpornografischen Materials zurückgelassen haben, wie die Boulevardzeitung "Sun" unter Berufung auf dessen Sohn Thomas Markle Jr. berichtet hatte. Meghans Halbbruder soll die Bilder und Videos gefunden und dann den Kontakt zur Polizei auf den Philippinen aufgenommen haben. Er gab an, im Haus seines Vaters in der Stadt Cebu in vier großen Kisten "Hunderte, wenn nicht Tausende" verstörender Bilder entdeckt zu haben. Auch das FBI in den USA soll unterrichtet worden sein. Markle Sr., der inzwischen wieder in den USA lebt, bestreitet die Vorwürfe.

Noch mehr News über die europäischen Königsfamilien auf einen Blick:

/sfx/news.de/dpa/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.