Neuer Wirbel um Thomas Markle: Demenz-Drama um Meghans Vater - jetzt droht Ärger für die FBI-Ermittler

Pflegeheim statt Verhör? Thomas Markle ist in eine Demenz-Einrichtung verlegt worden – ausgerechnet jetzt, wo schwere Vorwürfe gegen Meghans Vater im Raum stehen. Der Umzug könnte die FBI-Ermittlungen massiv erschweren.

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Zwischen Meghan Markle und Thomas Markle herrscht seit Jahren Funkstille. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire Pool | Jonathan Brady
  • Meghan Markles Vater in Demenz-Heim verlegt
  • Demenz von Thomas Markle könnte FBI-Ermittlungen ausbremsen
  • Juristen sehen wegen seiner Demenzdiagnose erhebliche Hürden

Neue Wende im Fall von Meghan Markles Vater: Thomas Markle Sr. (82) ist Berichten zufolge in eine spezialisierte Pflegeeinrichtung in Florida gezogen. Während Ermittler zwei brisanten Funden von mutmaßlichem Kindesmissbrauchsmaterial nachgehen, könnte seine Demenzerkrankung eine Befragung erheblich erschweren. Ein Jurist erklärt, warum das für die Ermittlungen zum Problem werden könnte.

Thomas Markle: Demenzdiagnose erschwert mögliche FBI-Befragung

Für die Ermittler kommt die Nachricht zu einem heiklen Zeitpunkt. Der 82-jährige Thomas Markle, Vater von Herzogin Meghan, wurde am Freitag in eine auf Demenzpatienten spezialisierte Pflegeeinrichtung in Florida verlegt, wie unter anderem die britische "The Sun" berichtet. Der Umzug könnte die laufenden Ermittlungen wegen mutmaßlichen Besitzes von Kindesmissbrauchsmaterial komplizierter machen.

Der auf Missbrauchsfälle spezialisierte Anwalt Spencer Kuvin, der unter anderem Opfer des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein vertritt, sieht erhebliche rechtliche Hürden. "Man kann nicht einfach in eine Demenz-Pflegeeinrichtung marschieren und ein Verhör durchführen. Jeder halbwegs kompetente Anwalt könnte eine solche Befragung anfechten lassen – und das FBI weiß das", erklärte der Jurist aus Florida.

Eine Befragung wäre demnach nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Markle müsste seine Rechte "wissentlich und verständig" aufgeben können. Dafür könnte zunächst ein unabhängiges medizinisches Gutachten notwendig werden. Außerdem müsse ein Richter die Vernehmung ausdrücklich genehmigen, so Kuvin.

Thomas Markle in Pflegeheim verlegt - kann das FBI ihn jetzt noch verhören? (Foto) Suche
Thomas Markle in Pflegeheim verlegt - kann das FBI ihn jetzt noch verhören? Bild: picture alliance/dpa/Alaska TV/Channel 5 | -

Zwei brisante Funde auf den Philippinen und in Mexiko

Ausgangspunkt der Vorwürfe sind zwei voneinander getrennte Funde. Thomas Markle Jr., 60, soll auf den Philippinen zahlreiche elektronische Geräte und Datenträger aus dem Besitz seines Vaters entdeckt und den Behörden übergeben haben. Darunter befanden sich Computer, Telefone, Speicherkarten, DVDs und Kameras. Das Material soll "Hunderte, wenn nicht Tausende" mutmaßliche Missbrauchsdarstellungen enthalten.

Ein weiterer Fund wurde laut "Daily Mail" in einem Lagerraum nahe Markles früherem Wohnort Rosarito in Mexiko gemacht. Dort sollen sich 31 Schwarzweißfotos, mehr als 50 Videokassetten sowie Bücher und Magazine befunden haben. Auf einem Teil der Aufnahmen soll dasselbe junge asiatische Mädchen zu sehen sein.

Thomas Markle weist sämtliche Anschuldigungen entschieden zurück. Er bezeichnete die Vorwürfe als "Haufen Lügen" und erklärte: "Ich bin kein Pädophiler. Ich habe einem Kind nie etwas angetan. Niemals."

Tochter Samantha veranlasste Umzug ins Pflegeheim

Markles Tochter Samantha, 61, soll die Verlegung in die Einrichtung mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung selbst organisiert haben. Das Heim koste rund 3.000 Pfund im Monat. Sie bezeichnete es als "wunderbaren Ort" und begründete den Schritt mit Sicherheitsgründen. Ihr Lebensgefährte Mark Phillips wurde am Samstag beim Abliefern frischer Bettwäsche beobachtet.

Unterdessen arbeiten die philippinischen Behörden mit dem FBI zusammen. Polizeisprecher Colonel Allen Rae Co bestätigte, dass die US-Ermittler ihre Unterstützung angeboten hätten, falls diese benötigt werde.

Markle hatte 2022 einen Schlaganfall erlitten und lebte anschließend zunächst in Mexiko, später auf den Philippinen. Nach der Amputation eines Beins Ende 2025 kehrte er zur medizinischen Behandlung in die USA zurück. Ob und wann er im Zusammenhang mit den Vorwürfen befragt werden kann, ist derzeit offen.

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