Jan Wächter schwer krank: Krebs-Drama um DSDS-Star - er kämpft um sein Leben

Acht Jahre nach seinem Auftritt bei "Deutschland sucht den Superstar" kämpft Jan Wächter um sein Leben. Nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung ist der Krebs zurückgekehrt. Der 37-Jährige muss sich einer ungewissen Zukunft stellen – doch seinen Lebensmut will er nicht verlieren.

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Der ehemalige DSDS-Star Jan Wächter kämpft gegen seltenen Krebs – jetzt sind Metastasen da (Symbolbild). (Foto) Suche
Der ehemalige DSDS-Star Jan Wächter kämpft gegen seltenen Krebs – jetzt sind Metastasen da (Symbolbild). Bild: picture alliance/dpa | Roberto Pfeil
  • Schockdiagnose für DSDS-Star: Bei Jan Wächter wurde ein seltenes Nebennierenkarzinom entdeckt
  • Bitterer Rückfall: Nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung fanden Ärzte Metastasen in seiner Leber
  • Trotz allem kämpferisch: Mit seinem Musikprojekt CNCR Sounds will er anderen Menschen Mut machen

Als Jan Wächter 2017 vor die DSDS-Jury trat, überzeugte der damalige Versicherungsvertreter mit Stimme, Ausstrahlung und lässigem Auftreten – besonders Dieter Bohlen zeigte sich beeindruckt. Acht Jahre später steht der heute 37-Jährige vor dem härtesten Kampf seines Lebens.

Ex-DSDS-Kandidat Jan Wächter an seltenem Krebs erkrankt

2025 trieben ihn heftige Rückenschmerzen und Herzstechen zum Arzt. Nach einer Reihe von Untersuchungen folgte die niederschmetternde Diagnose: Nebennierenkarzinom – eine extrem seltene Krebsart, an der in Deutschland pro Jahr nur rund 100 Menschen erkranken. "Der Tumor war bereits fast so groß wie ein Handball", schilderte Wächter gegenüber "Bild". Ein mehrstündiger Eingriff war unvermeidlich – die Ärzte entfernten den bösartigen Tumor in einer sofortigen Operation.

Kurze Hoffnung, dann der nächste Schlag

Im Anschluss an die Operation erhielt Wächter eine medikamentöse Therapie in Tablettenform, deren Nebenwirkungen seinen ohnehin geschwächten Körper zusätzlich belasteten. Dennoch gab der Mannheimer nicht auf – und tatsächlich galt er nach einigen Monaten als krebsfrei. Der heutige Social-Media-Manager klammerte sich an die Hoffnung auf vollständige Heilung.

Doch im Juli folgte der nächste Tiefschlag: Bei einer Untersuchung entdeckten die Mediziner Metastasen in seiner Leber. "Der Krebs ist zurück", berichtete Wächter. Seitdem wird er an der Universitätsklinik Heidelberg behandelt, wo die Ärzte derzeit ausloten, welche Therapieform in seinem Fall die besten Erfolgsaussichten bietet. Eine Heilung bleibt bei dieser kaum erforschten Krebsart ungewiss.

Krebserkrankung belastet Jan Wächter auch finanziell

Die Krebsdiagnose hat Wächter nicht nur körperlich, sondern auch finanziell in die Knie gezwungen. Seinen Job als Social-Media-Manager kann er nicht mehr ausüben – sämtliche Aufträge hat er nach dem Rückfall storniert, um sich voll auf seine Genesung zu konzentrieren. Aktuell hält er sich mit Krankentagegeld über Wasser.

Doch ganz aufgeben kommt für den Musiker nicht infrage. Unter dem Künstlernamen CNCR Sounds hat er sich auf Instagram und GoFundMe als digitaler Straßenkünstler neu erfunden. Mit seinem Musikprojekt versucht er, sich wenigstens ein kleines Zubrot zu verdienen. "Viel wichtiger ist mir aber, Menschen Mut zu machen, die gerade nicht an sich glauben", betonte Wächter.

"Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben" - Jan Wächter will weiterkämpfen

Trotz der düsteren Prognose hat Jan Wächter seinen Kampfgeist nicht verloren. Auf Fotos aus dem Krankenhaus – etwa bei einer Biopsie vor rund einem Monat – zeigt er sich lächelnd und zuversichtlich. Sein Credo fasste er gegenüber "Bild" in einem einzigen Satz zusammen: "Meine Seele ist noch nicht bereit zu sterben."

Wie schwierig der Weg zur Genesung tatsächlich wird, verdeutlichen die nüchternen Zahlen: Nebennierenkrebs trifft in Deutschland jährlich nur etwa 100 Betroffene. Die Erkrankung ist derart selten, dass sie bislang kaum erforscht ist – eine gesicherte Aussicht auf Heilung gibt es nicht. Für Wächter bedeutet das vor allem eines: weiterkämpfen, Tag für Tag.

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