Stefan Mross: ARD-Star spricht über traumatisierenden Doppelmord in seiner Familie
Vor fünf Jahren verlor Volksmusik-Star Stefan Mross seine Tante und seine Cousine durch ein grausames Verbrechen. Jetzt spricht der "Immer wieder sonntags"-Moderator erstmals über das Trauma, das seine Familie erschütterte.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Stefan Mross packt über blutige Familientragödie aus
- Tante und Cousine des Volksmusik-Stars kaltblütig erschossen
- Mörder zu lebenslanger Haft verurteilt - Stefan Mross spricht über traumatisierenden Doppelmord
Was Stefan Mross im Jahr 2021 erleben musste, wünscht man seinem ärgsten Feind nicht: Der "Immer wieder sonntags"-Moderator verlor seine 76-jährige Tante und seine Cousine, damals 50 Jahre alt, durch ein grausames Verbrechen. Die beiden Frauen wurden von einem Stalker in ihrem Haus im salzburgerischen Wals-Siezenheim erschossen.
Stefan Mross spricht über Familientragödie: Tante und Cousine wurden kaltblütig ermordet
Jetzt, fünf Jahre nach dem gewaltsamen Tod seiner Verwandten, hat der Schlagerstar erstmals öffentlich über den Doppelmord in seiner Familie gesprochen. In einem Interview mit "RTL" äußerte sich der 50-Jährige zu der unfassbaren Tat. Dabei überraschte Mross mit bemerkenswert versöhnlichen Worten gegenüber dem Mörder. "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", sagte der Musiker laut "Bild". Statt Hass oder Rachegefühle zu äußern, zeigte er sogar Mitgefühl mit dem Verurteilten, der seit 2022 eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßt. Bei dem Gespräch war auch Stefan Mross' Freundin Eva Luginger (38) an seiner Seite.
Stefan Mross spricht über Doppelmord: "Das Schlimmste war ..."
So beschrieb der Volksmusik-Star den Augenblick, in dem er von dem Verbrechen erfuhr. Besonders seine Mutter Stefanie traf die Tat mit voller Wucht – sie musste den Verlust ihrer eigenen Schwester und ihrer Nichte verkraften. Stefan Mross bezeichnete die Zeit nach dem Doppelmord als "ganz schlimme Zeit" und erklärte, die Geschehnisse hätten bei seiner Mutter "bestimmt einen Knacks hinterlassen". Bereits vor dem Mordprozess 2022 hatte Stefanie Mross gegenüber "Bild" gesagt: "Ich werde nie über ihren Tod hinwegkommen. Wir sind eine große Familie und plötzlich fehlen zwei Teile. Das ist hart." Sowohl sie als auch ihr Sohn blieben der Verhandlung damals fern. 2025 verstarb Stefanie Mross im Alter von 85 Jahren.
Kein Hass, kein Rachebedürfnis – das empfindet Stefan Mross für den Doppelmörder
Am meisten schmerze ihn, dass "eine ganze Familie zerstört" wurde, erklärte der 50-Jährige. Dennoch kam kein einziges feindseliges Wort über seine Lippen. Im Gegenteil: Von ihm aus könne der Verurteilte hinter Gittern "jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes" bekommen. Der Täter tue ihm sogar leid, weil er "sein ganzes Leben kaputtgemacht hat". Auch schärfere Bestrafungen wie etwa die in den USA praktizierte Todesstrafe wies Mross entschieden zurück. "Der soll einfach weggesperrt werden", lautete seine klare Haltung – ohne jede Forderung nach Vergeltung. Darüber hinaus wollte sich der ARD-Star nicht weiter zu dem Doppelmord äußern.
Zu lebenslanger Haft verurteilt: Stalker mit narzisstisch-sadistischer Persönlichkeitsstörung erschoss Verwandte von Stefan Mross
Der Täter Gottfried O., ein ehemaliger Privatdetektiv, hatte seine Ex-Geliebte, Stefan Mross' Cousine Helga B., nur wenige Wochen gekannt, bevor er ihr obsessiv nachstellte. Als die 50-Jährige seine Annäherungen zurückwies, eskalierte die Situation tödlich: Im Mai 2021 drang er mit zwei Faustfeuerwaffen in das Haus der Familie ein und richtete beide Frauen mit mehreren Schüssen hin. Nachbarn alarmierten nach dem Lärm die Polizei. Nach einer Fahndung, an der auch bayerische Beamte beteiligt waren, stellte sich der damals 51-jährige Doppelmörder einem Spezialkommando. Im Juli 2022 verurteilte ihn das Landgericht Salzburg zu lebenslanger Haft. Psychiatrische Gutachter bescheinigten ihm eine narzisstisch-sadistische Persönlichkeitsstörung bei voller Schuldfähigkeit. Vor Gericht gestand er die Tat.
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loc/news.de/stg
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