Lady Di, Meghan Markle und Co.: Diese Skandale ließen das britische Königshaus erbeben

Schon lange vor Prinz Harry, Meghan Markle und Andrew Mountbatten-Windsor erlebte das britische Königshaus dank Prinzessin Diana, Camilla Parker Bowles und Co. markerschütternde Skandale, die bis heute nachwirken.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Im britischen Königshaus sind Skandale an der Tagesordnung - nicht zuletzt wegen König Charles und Königin Camilla, Prinzessin Diana oder Prinz Harry und Meghan Markle. (Foto) Suche
Im britischen Königshaus sind Skandale an der Tagesordnung - nicht zuletzt wegen König Charles und Königin Camilla, Prinzessin Diana oder Prinz Harry und Meghan Markle. Bild: Montage news.de / picture-alliance/ dpa/dpaweb | epa PA Andrew Parsons / picture alliance/dpa/PA Wire | Dominic Lipinski / picture-alliance / dpa | John_Stillwell
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In den knapp 1.000 Jahren, die die britische Monarchie bereits besteht, erlebten die gekrönten Häupter des Königreiches schon etliche Höhen und Tiefen. Wem nach einer Extraportion Royals-Drama zumute ist, der muss in der königlichen Historie allerdings nicht weit zurückblättern: Die vergangenen Jahrzehnte bieten in Sachen Skandale mehr als genug Material.

Britisches Königshaus von Skandalen gebeutelt - Ex-Prinz Andrew und sein tiefer Fall

Aktuell hat das Haus Windsor unter König Charles III. gleich an mehreren Fronten mit Turbulenzen zu kämpfen. Das wohl größte Problem des Briten-Monarchen dürfte Charles' jüngerer Bruder Andrew Mountbatten-Windsor sein, der sich mit seiner verhängnisvollen Freundschaft mit Jeffrey Epstein ins Abseits katapultierte. Dass der frühere Herzog von York jahrelang mit dem verurteilten Sexualstraftäter befreundet war, kostete Andrew sämtliche Royals-Ehren und -Titel, die ihm bereits zu Lebzeiten seiner Mutter Queen Elizabeth II. aberkannt wurden.

König Charles III. schmeißt Skandalbruder Andrew aus dem Königshaus

König Charles III. machte schließlich im Herbst 2025 kurzen Prozess, als Andrew Mountbatten-Windsor unter Verdacht geriet, während seiner Tätigkeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen an seinen Kumpel Epstein durchgestochen zu haben. Seitdem ist Ex-Prinz Andrew offiziell das schwarze Schaf der Windsors, wurde aus der Royal Lodge ausquartiert und muss in einem abgelegenen Gebäude in Sandringham sein Dasein fristen.

Erst Megxit, dann Frontal-Angriff: Prinz Harry und Meghan Markle stürzen die Windsors in die Krise

Zwei weitere Familienmitglieder von König Charles III. dürften insgeheim erleichtert aufgeatmet haben, als sich die Royals-News fast ausnahmslos um Ex-Prinz Andrew drehten und sie selbst aus der Schusslinie rückten: Die Rede ist von Prinz Harry und Meghan Markle, dem jüngeren Sohn und der Schwiegertochter des Monarchen. Der Herzog und die Herzogin von Sussex erschütterten Anfang 2020 das britische Königshaus mit ihrem Entschluss, ihre Pflichten als Vollzeit-Royals ad acta zu legen und nach Nordamerika auswandern zu wollen. Doch damit war das dicke Ende noch nicht erreicht: Kaum hatten sich die Sussexes im kalifornischen Montecito niedergelassen, wurde zum Angriff auf die Königsfamilie geblasen.

In TV-Interviews, Podcasts und einer sechsteiligen Netflix-Doku sowie Prinz Harrys 2023 veröffentlichten Memoiren mit dem Titel "Spare" ("Reserve") zogen der Königssohn und seine Gattin alle Register und überschütteten Harrys Herkunftsfamilie mit Anschuldigungen und Vorwürfen, die es in sich hatten. Die Folgen waren absehbar: Die britische Königsfamilie ging zu den Streithähnen in Kalifornien auf Distanz, das einst so innige Verhältnis, das Prinz Harry und seinen älteren Bruder Prinz William jahrelang verband, liegt in Scherben.

Prinzessin Diana gegen das Königshaus: Lady Di schockte mit pikanten Enthüllungen

Dabei hatten die beiden Prinzen selbst am eigenen Leib miterlebt, wie das Königshaus nur wenige Jahre zuvor von anderen Skandalen erschüttert wurde, für die ausgerechnet ihre eigenen Eltern verantwortlich zeichneten. Als die Ehe von Prinzessin Diana und dem damaligen Thronfolger Prinz Charles in den 1990er Jahren in die Brüche ging und auf die 1992 verkündete Trennung die Scheidung im Jahr 1996 folgte, stand das Haus Windsor am Abgrund. Allerdings war es nicht allein das Ehe-Aus des künftigen Königs und der Prinzessin von Wales, das den Buckingham-Palast erschütterte. Vielmehr entpuppten sich die unerwarteten Enthüllungen, die Prinzessin Diana 1995 im "Panorama"-Interview mit dem TV-Journalisten Martin Bashir sowie in dem 1992 erschienenen Buch "Diana: Her True Story" von Andrew Morton preisgab, als pures Dynamit für die Monarchie. Für Queen Elizabeth II. war nach Dianas Enthüllungen das Maß voll, die Königin machte ihrem ältesten Sohn unmissverständlich klar, dass eine Scheidung unumgänglich sei.

"Camillagate"-Skandal ruinierte König Charles' Ruf wegen außerehelicher Affäre

Einige Jahre zuvor, nämlich 1993, hatte unterdessen Prinz Charles mit seiner damaligen Geliebten Camilla Parker Bowles für einen handfesten Eklat gesorgt, der in der Klatschpresse ausgiebig ausgewalzt wurde. Der als "Camillagate" bezeichnete Skandal drehte sich um ein heimlich abgehörtes Privattelefonat, das 1989 zwischen dem damaligen Thronfolger Charles und seiner Geliebten Camilla Parker Bowles geführt wurde. Hinter Prinzessin Dianas Rücken fantasierte der Prinz von Wales, als Höschen oder Damenhygieneprodukt seiner Gespielin wiedergeboren zu werden. Der Aufschrei infolge der Veröffentlichung des erotischen Geplänkels war immens, Prinz Charles' Ruf galt als ramponiert. Heute, mehr als drei Jahrzehnte später, hat sich das Blatt gewendet: Charles und Camilla sind seit 2005 verheiratet und führen seit September 2022 als König und Königin das Haus Windsor an.

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