Prinz Harry und Meghan Markle: Königssohn "den Tränen nahe" - steht jetzt alles auf der Kippe?

Seit Wochen wird in den Royals-News spekuliert, ob Prinz Harry bei seiner baldigen Heimkehr nach Großbritannien in Begleitung seiner Ehefrau Meghan Markle und der Kinder reist - nun steht aufgrund eines alten Problems alles auf der Kippe.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Die Zeiten, als Prinz Harry und Meghan Markle rund um die Uhr Polizeischutz bekamen, sind seit dem Megxit vorbei. (Foto) Suche
Die Zeiten, als Prinz Harry und Meghan Markle rund um die Uhr Polizeischutz bekamen, sind seit dem Megxit vorbei. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Kirsty O'connor
  • Prinz Harry kassiert herben Dämpfer vor Großbritannien-Reise
  • Kein Rund-um-die-Uhr-Personenschutz für die Sussexes laut Behördenansage
  • Reist Prinz Harry ohne Meghan Markle, Archie und Lilibet nach Hause?

Während der Großteil der britischen Königsfamilie das Vereinigte Königreich als Lebensmittelpunkt hat, tanzt Prinz Harry aus der Reihe: Der jüngere Sohn von König Charles III. verlegte seinen Wohnsitz vor mehr als sechs Jahren Knall auf Fall nach Nordamerika, wo er seitdem mit Ehefrau Meghan Markle, Sohn Archie und der in Kalifornien geborenen Tochter Lilibet in Montecito lebt. Sein Heimatland meidet Prinz Harry dabei fast komplett und sieht auch davon ab, mit Ehefrau und Kindern nach Großbritannien zu reisen - auch wenn sich in den Royals-News eine Kehrtwende abzeichnet.

Prinz Harry kurz vor Heimkehr - reist er mit Meghan Markle, Archie und Lilibet an?

Anfang Juli 2026 wird Prinz Harry nämlich in seiner britischen Heimat erwartet, wo der Startschuss für den Countdown zu den "Invictus Games" 2027 ansteht, den Prinz Harry in Birmingham begleiten soll. Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, Prinz Harry werde diesmal nicht alleine, sondern mit Meghan Markle, Archie und Lilibet anreisen. Um zu verstehen, wieso der Königssohn so zögerlich ist, seine kleine Familie mitzubringen, ist ein Blick in die jüngere Royals-Vergangenheit nötig.

Prinz Harry von Paranoia geplagt - alles wegen Prinzessin Diana und Meghan Markle

Seitdem Meghan Markle in sein Leben trat, bestimmt nämlich eine nicht abzuschüttelnde Angst das Leben des Herzogs von Sussex - Prinz Harry vermag die Furcht nicht abzuschütteln, dass man ihm und Herzogin Meghan nach dem Leben trachten könnte oder dass Meghan Markle ein ähnliches Schicksal ereilen könnte, wie es einst Harrys Mutter Prinzessin Diana widerfuhr, die im Spätsommer 1997 bei einem Auto-Unfall in Paris ums Leben kam. Was Prinz Harry deshalb fordert, ist Rund-um-die-Uhr-Polizeischutz für sich, seine Frau und seine Kinder, wann immer die Sussexes auf britischem Grund und Boden unterwegs sind. Doch ganz so einfach, wie sich Prinz Harry das vorstellt, ist die Lage nicht.

Prinz Harry und Herzogin Meghan verloren Royals-Security nach der Megxit-Trennung

Der Grund liegt auf der Hand: Die Zeiten, als Prinz Harry und Meghan Markle im Dienst der Krone als Vollzeit-Royals unterwegs waren und in dieser Funktion Personenschutz genießen durften, sind passé - und das auf eigenen Wunsch der Sussexes, die sich für ein neues Leben mit finanzieller Eigenständigkeit in den USA entschieden, anstatt repräsentative Pflichten für das Haus Windsor zu übernehmen. Als Harry und Meghan diese Entscheidung fällten, sprach Harrys damals noch lebende Großmutter Queen Elizabeth II. ein Machtwort und schlug ihrem Enkel den Wunsch ab, als Teilzeit-Royal weiterzumachen. Entweder ganz oder gar nicht, lautete die Ansage der Jahrhundert-Königin, womit das Ende von Harrys und Meghans Security-Privileg besiegelt war.

Prinz Harrys Kampf gegen die Windmühlen: Herzog von Sussex besteht auf Polizeischutz

Sich kampflos geschlagen geben kam für den Herzog von Sussex freilich nicht in die Tüte: Prinz Harry zog vor Gericht, um sich Personenschutz bei künftigen Aufenthalten in Großbritannien zu erkämpfen. Doch die britischen Behörden und die Justiz blieben knallhart: Selbst wenn ein Exil-Königssohn auf der Matte steht, sind britische Polizeikräfte nicht mal gegen gesonderte Bezahlung verfügbar, um Harry und Meghan abzuschirmen. Das einzige Schlupfloch, das sich Prinz Harry bietet, hat mit König Charles III. zu tun: Wenn der britische Monarch seinen Sohn offiziell im Namen des Königshauses einlädt, erhält der Herzog von Sussex samt Gattin und Kindern automatisch Personenschutz.

Prinz Harry kassiert knallharte Absage: Keine Rund-um-die-Uhr-Security für die Sussexes

Vor seiner nun anstehenden Großbritannien-Reise schien dem Vernehmen nach alles in geregelten Bahnen zu laufen, war doch die Rede davon, König Charles III. hätte Sohn Harry, Schwiegertochter Meghan und die Enkelkinder als Gäste eingeladen. Nun heißt es jedoch im britischen "Daily Express", Prinz Harry sei zu verstehen gegeben worden, dass es das für aus Steuergeldern bezahlte Personenschutzmaßnahmen zuständige "Royal and VIP Executive Committee" (RAVEC) abgelehnt habe, Harry, Meghan und dem Nachwuchs für die Dauer ihres Aufenthaltes Rund-um-die-Uhr Personenschutz zu gewähren.

Zwar könne der Herzog von Sussex damit rechnen, während seines Aufenthaltes in royalen Residenzen bewacht zu werden, doch bei den geplanten Aktivitäten abseits der Royals-Sphäre seien Harry und Meghan auf sich allein gestellt. Für den Königssohn bedeute das Gefühlschaos pur kurz vor der Abreise: Wie "Vanity Fair" schreibt, sei Prinz Harry "am Boden zerstört und den Tränen nahe" gewesen, als er von den Security-Einschränkungen erfuhr. Wörtlich hieß es:

  • "Prinz Harry war davon ausgegangen, dass er, weil er seine Kinder mitbringen und in einer von König Charles III. zur Verfügung gestellten Residenz unterkommen würde, endlich das bekommen würde, wofür er so lange gekämpft hat, nämlich ständigen Polizeischutz. Das ist nun nicht mehr der Fall."
  • "Der König hat klargestellt, dass er zwar seinen abtrünnigen Sohn und seine Enkelkinder sehen möchte, sich aber nicht in Sicherheitsfragen einmischen wird."

Ob sich Prinz Harry trotz des Rückschlags dafür entscheidet, mit Ehefrau Meghan und den Kindern nach Hause zu kommen, wird sich zeigen - angeblich haben die Sussexes schließlich triftige Gründe, im Familienverbund nach Großbritannien zu kommen...

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