Donald Trump kaum wiederzuerkennen: Trump nach Niederlage am Ende? Biograf enthüllt verstörende Veränderung
Die Wahlschlappe seiner Republikaner scheint Donald Trump schwer getroffen zu haben. Plötzlich soll der sonst so lautstarke US-Präsident kaum wiederzuerkennen sein. Vertraute berichten von einer beängstigenden Veränderung – und sein Biograf zieht einen brisanten Vergleich, der aufhorchen lässt.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Trumps Biograf Michael Wolff berichtet von einer auffälligen Veränderung beim Präsidenten
- Vertraute beschreiben Trump nach der Wahlniederlage als stiller und deutlich gealtert
- Trotz des politischen Debakels schließt Wolff einen Rücktritt des US-Präsidenten aus
Die vernichtende Niederlage der Republikaner bei den Midterm-Wahlen am Dienstag hat offenbar tiefe Spuren bei Donald Trump hinterlassen. Wie sein Biograf Michael Wolff in der aktuellen Ausgabe seines Podcasts "Inside Trump's Head" berichtete, beschreiben zwei Personen aus dem direkten Umfeld des Präsidenten eine beunruhigende Verwandlung – und zwar bereits am Tag nach dem Wahldebakel, bei dem die Demokraten sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zurückeroberten.
Donald Trump nach Midterms-Niederlage plötzlich wie ausgewechselt
Wolff zufolge wirke Trump auf seine Vertrauten "deutlich gealtert" und ungewöhnlich zurückhaltend. Zwei Quellen hätten diese Beobachtung "Raw Story" zufolge unabhängig voneinander geschildert und sie als "beängstigend" eingestuft. Der sonst so redselige Präsident sei auffallend leise geworden – ein Verhalten, das in Trumps Welt als höchst ungewöhnliches Symptom gilt.
Biograf zieht brisanten Vergleich zu Attentat von 2024
Auf die Frage, worin sich die Veränderung konkret zeige, verwies Wolff auf Trumps gesamte Körpersprache. "Er wird seine eigene Niederlage niemals eingestehen, aber er sah aus wie eine Niederlage", so der Biograf. "Er war stiller." Wolff bezeichnete einen zurückhaltenden Trump als "wirklich seltsames Trump-Symptom".
Die einzige Parallele, die seine Quellen ziehen konnten, war der Zustand des Präsidenten nach dem Attentatsversuch im Juli 2024 in Butler, Pennsylvania. Damals habe Trump plötzlich zugehört, statt selbst zu reden – Wolff sprach von "einer Art Schock".
Auch Co-Moderatorin Joanna Coles bestätigte den Wandel: Bei Trumps Anruf bei Fox News nach Bekanntwerden der Ergebnisse sei ein deutlicher Bruch in seinem Selbstbewusstsein spürbar gewesen. "Vielleicht gibt es da eine Art Selbsterkenntnis: Sie lieben mich nicht mehr", sagte Coles.
"Ich habe nicht verloren" – Trump leugnet Wahlschlappe
Trotz des offensichtlichen Einbruchs weigert sich Trump beharrlich, die Wahlschlappe als seine eigene anzuerkennen. Laut Wolff berichten Vertraute, der Präsident wiederhole gebetsmühlenartig denselben Satz: "Ich habe nicht verloren. Andere Leute haben verloren, ich nicht."
Zusätzlich greife Trump auf ein historisches Argument zurück und betone, dass die regierende Partei bei Zwischenwahlen grundsätzlich Einbußen hinnehmen müsse – "als ob das eingebaut wäre", wie Wolff es formulierte. Der Präsident versuche damit, das Ergebnis als strukturelle Gesetzmäßigkeit darzustellen, die nichts mit seiner Person zu tun habe.
Wolff bezeichnete die Wahlergebnisse als "existenziellen Moment" für Trump – und fügte trocken hinzu: "Existenzialismus liegt Donald Trump nicht besonders, also jede Form von Selbsterkenntnis."
Rücktritt nach Midterms? Trump will im Weißen Haus bleiben
An einen vorzeitigen Abgang aus dem Weißen Haus ist dennoch nicht zu denken. Als Co-Moderatorin Coles die Frage nach einem möglichen Rücktritt stellte, reagierte Wolff ohne jedes Zögern: "Nein, nein, er wird bleiben. Er gibt die Aufmerksamkeit nicht auf."
So tief der Einschnitt auch sein mag – Trump werde das Rampenlicht nicht freiwillig räumen. Die Midterm-Ergebnisse mögen laut Wolff zwar eine existenzielle Krise für den Präsidenten darstellen, doch gerade das macht die Situation so paradox: Ein Mann, dem jegliche Selbstreflexion fremd sei, stehe vor einem Moment, der genau diese erfordere. Ob Trump daraus Konsequenzen zieht, darf bezweifelt werden – zumindest personelle Konsequenzen für sich selbst.
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sba/news.de/stg
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