Donald Trump: Wirre Äußerungen im Weißen Haus - Insiderin enthüllt interne Vorwürfe
Donald Trump sorgt nach der verheerenden Niederlage der Republikaner bei den US-Zwischenwahlen mit Äußerungen für Verwirrung. CNN-Korrespondentin Kristen Holmes berichtet von internen Vorwürfen im Weißen Haus.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump: CNN-Korrespondentin berichtet von Schuldzuweisungen
- Donald Trump fragt Vertraute über Pete Hegseth aus
- Donald Trump schiebt Wahlniederlage von sich
Die Niederlage bei den US-Zwischenwahlen sorgt in Donald Trumps Regierung offenbar für erhebliche Unruhe. Nachdem die Demokraten die Kontrolle über beide Kammern des US-Kongresses errungen haben, was Donald Trump zu einem wütenden Anruf bei Fox News veranlasste, geht es im Weißen Haus nicht nur um die Ursachen des Wahldebakels. Hinter den Kulissen wird offenbar auch nach Verantwortlichen gesucht.
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Donald Trump: CNN-Korrespondentin berichtet von Schuldzuweisungen im Weißen Haus
Das berichtet CNN-Korrespondentin Kristen Holmes in einem Gespräch mit Moderator Jake Tapper (bei "The Lead with Jake Tapper"). Demnach herrschen innerhalb der Regierung gegenseitige Schuldzuweisungen. Mehrere Republikaner sollen insbesondere Verteidigungsminister Pete Hegseth für die politische Niederlage mitverantwortlich machen.
Hegseth steht dem Bericht zufolge wegen des Iran-Krieges in der Kritik. Einige Republikaner werfen ihm vor, militärische Angriffe vorangetrieben zu haben, ohne eine klare Strategie für einen Ausstieg aus dem Konflikt vorzulegen. Zudem soll er Donald Trump und Abgeordnete über die erwartete Dauer des Krieges falsch informiert haben.
Donald Trump fragt Vertraute über Pete Hegseth aus
Der Verteidigungsminister habe demnach angeboten, die Verantwortung zu übernehmen. Trump hat sich öffentlich und auch gegenüber Vertrauten hinter seinen Verteidigungsminister gestellt, heißt es bei "The Daily Beast". Gleichzeitig soll er bei Verbündeten nach deren Einschätzung zu Hegseths Leistung gefragt haben. Das deutet darauf hin, dass dessen Position trotz der demonstrativen Rückendeckung nicht unangreifbar ist.
Donald Trump schiebt Wahlniederlage von sich
Auch Donald Trumps eigene Reaktion auf das Wahlergebnis sorgt für Gesprächsstoff. Laut Holmes beharrt der US-Präsident darauf, dass die Republikaner deutlich gewonnen hätten, wenn er selbst auf dem Wahlzettel gestanden hätte. Das steht im Widerspruch zu seinem eigenen Wahlkampf, in dem Trump seine Anhänger wiederholt aufgefordert hatte, die Zwischenwahlen so zu betrachten, als würde er persönlich zur Wahl stehen.
Wochenlang inszenierte er die Zwischenwahlen als seine persönliche Angelegenheit und trommelte bei zahlreichen Kundgebungen für republikanische Kandidaten. Nach dem Wahldebakel war davon nichts mehr übrig. Stattdessen verwies der US-Präsident auf die Menschenmassen bei seinen Rallys - die sich offenbar nicht in Stimmen für die jeweiligen Kandidaten übersetzt hätten.
CNN-Korrespondentin Holmes widersprach dieser Darstellung jedoch: Sie habe Rally-Besucher vor Ort interviewt – und festgestellt, dass diese ohnehin bereits eingefleischte Republikaner-Wähler waren. Die vollen Ränge bei Trumps Auftritten hätten also keine neuen Stimmen gebracht, sondern lediglich die eigene Basis versammelt.
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rut/news.de
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