Donald Trump: Angst vor Atomschlag - Experte spekuliert über Meuterei im Weißen Haus
Nach der Wahlpleite der Republikaner wächst die Angst vor einem nuklearen Alleingang von Donald Trump gegen den Iran. Ein Experte spekuliert nun über eine Meuterei im Weißen Haus - angeführt von J.D. Vance und Marco Rubio.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump könnte Revolte aus den eigenen Reihen drohen
- Lässt Donald Trumps innerer Zirkel ihn an den roten Knopf?
- Donald Trump: Experte sieht Machtkampf nach Wahlpleite
Die Republikaner haben bei den Midterm-Wahlen 2026 ein historisches Debakel erlebt. Eine demokratische Welle fegte durch beide Kammern des Kongresses - sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat gingen an die Demokraten verloren. Für Donald Trump, der vor der Wahl über seine mögliche Flucht gescherzt hatte, bedeutet das Ergebnis eine dramatische Machtbeschneidung.
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Donald Trump könnte Revolte aus den eigenen Reihen drohen
Ohne Mehrheit im Kongress und ohne die Möglichkeit, selbst noch einmal anzutreten, drohen Trump, der am Wahlabend bei Fox News seinem Ärger Luft machte, nun zwei Jahre als weitgehend handlungsunfähige "lame duck" im Weißen Haus. Doch die verlorene Legislative ist möglicherweise nicht einmal sein größtes Problem: Wie ein Experte gegenüber dem Boulevardblatt "Daily Star" warnte, könnte dem geschwächten Präsidenten nun sogar eine Revolte aus den eigenen Reihen bevorstehen - mit potenziell weitreichenden Folgen für seine Außenpolitik gegenüber dem Iran.
Lässt Donald Trumps innerer Zirkel ihn an den roten Knopf?
Seit der Wahlniederlage kursieren Befürchtungen, ein in die Enge getriebener Trump könnte mit einem militärischen Vergeltungsschlag gegen den Iran reagieren - bis hin zu einem nuklearen Angriff auf Teheran. Dr. Tim Galsworthy, Historiker an der Lincoln Bishop University, hält ein solches Szenario allerdings für unwahrscheinlich.
- "Ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand ihn so weit gehen lassen würde", sagte der Experte dem "Daily Star".
- "Ab Januar wird Trump eine lame duck sein. Er kann sich nicht selbst nachfolgen und er hat den Kongress nicht mehr."
- Politische Insider aus Trumps unmittelbarem Umfeld würden nach Einschätzung des Historikers eingreifen, bevor es zu einem solchen Schritt kommen könnte.
- Der angeschlagene Oberbefehlshaber sei faktisch zu einer machtlosen Galionsfigur degradiert worden.
Donald Trump: Experte sieht Machtkampf nach Wahlpleite
Galsworthy sieht die Gefahr eines internen Machtkampfs innerhalb der Trump-Bewegung. Besonders Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio könnten versuchen, den US-Präsidenten bei seiner Iran-Politik an die kurze Leine zu nehmen.
- "Es wird interessant sein zu beobachten, ob einige aus dem Trump-Team, insbesondere Vizepräsident Vance und Marco Rubio, versuchen, ihn zu zügeln", so der Historiker.
- "Sie könnten versuchen, etwas Abstand zwischen sich und Trump zu schaffen."
Der Hintergrund: Zahlreiche der neu gewählten Abgeordneten stehen der amerikanischen Iran-Politik äußerst kritisch gegenüber und dürften Trump zu einem Kurswechsel drängen. Gleichzeitig müssten sich republikanische Akteure, die auf die Präsidentschaftswahl 2028 schielen, strategisch von Trump lösen.
- "Sie werden herausfinden müssen, wie ihr Verhältnis zu Trump aussieht, und sie werden versuchen müssen, sich in gewisser Weise abzusetzen", erklärte Galsworthy.
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rut/news.de
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