Von satanistischen Eliten bis Wahlbetrug: Diese bizarren Verschwörungstheorien ranken sich um Trump
Donald Trump und Verschwörungstheorien – eine Kombination, die immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Mal geht es um geheime Netzwerke im Staatsapparat, mal um satanistische Eliten oder angeblichen Wahlbetrug. Ein Blick auf die bekanntesten Mythen rund um den US-Präsidenten.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Donald Trump verbreitete bereits vor seiner Präsidentschaft unbelegte Behauptungen über Barack Obamas Geburtsort
- Die QAnon-Bewegung stilisierte Trump zum angeblichen Retter im Kampf gegen eine geheime Elite
- Auch nach seiner Wahlniederlage 2020 und dem Attentat von Butler 2024 machten Verschwörungserzählungen die Runde
Donald Trump und Verschwörungstheorien: Diese Verbindung sorgt seit Jahren für Schlagzeilen. Mal ist der US-Präsident selbst treibende Kraft hinter fragwürdigen Behauptungen, mal wird er zum angeblichen Opfer geheimer Machenschaften erklärt. Von QAnon über den "Deep State" bis hin zu angeblichen Wahlmanipulationen: Im Trump-Universum verschwimmen Fakten, Spekulationen und politische Propaganda immer wieder miteinander.
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Donald Trump als Geburtshelfer von Verschwörungsmythen
Schon vor seinem Einzug ins Weiße Haus machte Trump mit einer besonders hartnäckigen Behauptung auf sich aufmerksam: der sogenannten Birther-Verschwörung. Jahrelang stellte er öffentlich infrage, ob Barack Obama tatsächlich in den USA geboren wurde und damit rechtmäßig Präsident sein durfte. Belege dafür gab es nicht. Obama veröffentlichte schließlich seine Geburtsurkunde.
Auch nach seinem Wahlsieg 2016 blieb Trump mit Verschwörungserzählungen in Verbindung. Besonders häufig sprach er von einem angeblichen "Deep State". Dahinter soll sich ein Netzwerk aus Behördenmitarbeitern und anderen einflussreichen Personen verbergen, das gegen ihn und seine politische Agenda arbeite.
QAnon macht Trump zum angeblichen Retter
Besonders bizarr wird es mit QAnon. Die 2017 entstandene Bewegung behauptet, eine geheime Elite aus satanistischen Pädophilen kontrolliere Politik und Gesellschaft. Trump sei derjenige, der diesen angeblichen Machtapparat zerschlagen wolle. Ein mysteriöser Informant namens „Q" verbreitete dazu kryptische Botschaften im Internet. Beweise für die behauptete Verschwörung existieren nicht. Trump distanzierte sich nicht eindeutig von der Bewegung und verbreitete später sogar selbst QAnon-nahe Inhalte.
War die US-Wahl 2020 manipuliert?
Auch die Präsidentschaftswahl 2020 lieferte reichlich Stoff für Verschwörungserzählungen. Trump behauptete nach seiner Niederlage gegen Joe Biden, ihm sei der Wahlsieg durch massiven Wahlbetrug gestohlen worden. Belege für eine Manipulation des Wahlergebnisses wurden jedoch nicht gefunden. Zahlreiche Klagen scheiterten vor Gericht. Dennoch hält sich die Erzählung in Teilen seiner Anhängerschaft bis heute.
Verschwörungstheorien nach dem Attentat auf Trump
Selbst das Attentat auf Trump im Juli 2024 blieb nicht von Spekulationen verschont. Nach den Schüssen bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler (Pennsylvania) verbreiteten Nutzer in sozialen Netzwerken Behauptungen über angebliche Mitwisser und eine inszenierte Attacke. Für diese Theorien gab es keine Belege. Das FBI erklärte, die bisherigen Ermittlungsergebnisse deuteten darauf hin, dass der Schütze allein gehandelt habe.
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bua/bos/news.de
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