Donald Tusk: Mutmaßlich Mordanschlag auf Polens Premierminister geplant

Polens Sicherheitsapparat greift ein: Die Polizei hat Hinweise auf einen möglicherweise geplanten Mordanschlag auf Premierminister Donald Tusk und Vize-Regierungschef Władysław Kosiniak-Kamysz erhalten.

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Es soll Pläne für einen möglichen Mordanschlag auf Polens Premierminister Donald Tusk geben. (Foto) Suche
Es soll Pläne für einen möglichen Mordanschlag auf Polens Premierminister Donald Tusk geben. Bild: picture alliance/dpa/PAP | Albert Zawada
  • Bericht über Mord-Pläne
  • Auf den polnischen Premierminister Donald Tusk soll möglicherweise ein Mordanschlag verübt werden
  • Sicherheitsbehörden haben schützende Maßnahmen ergriffen

Die polnischen Sicherheitsbehörden sind in höchster Alarmbereitschaft: Nach Informationen des Nachrichtenportals "Onet" hat die Polizei Hinweise auf einen möglicherweise geplanten Mordanschlag auf Premierminister Donald Tusk sowie Vize-Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erhalten. Die angeblichen Pläne wurden am Sonntagmittag (11. Oktober) bekannt. Zuerst berichtet die "Bild"-Zeitung darüber.

Möglicher Mordanschlag auf Tusk geplant - Sprecherin äußert sich

Die Vorgänge wurden offiziell von Karolina Gałecka, der Sprecherin des polnischen Innenministeriums, auf der Plattform X bestätigt. Sie erklärte dort: "Im Zusammenhang mit den der Polizei vorliegenden Informationen über einen möglichen Anschlag auf Ministerpräsident Donald Tusk und Vizepremierminister und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz haben der Innenminister Marcin Kierwiński und der Koordinator der Spezialdienste, Tomasz Siemoniak, die Einleitung von Maßnahmen in dieser Angelegenheit angeordnet."

Nach Bericht über mutmaßliche Mordpläne - Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet

Die polnische Regierung reagierte umgehend auf die Bedrohungslage. Innenminister Marcin Kierwiński und der Koordinator der Spezialdienste, Tomasz Siemoniak, wiesen die zuständigen Stellen unverzüglich an, entsprechende Schutzmaßnahmen einzuleiten. Noch am Sonntag wurde eine Krisensitzung der Sicherheitsbehörden einberufen.

Welche konkreten Schritte dabei beschlossen wurden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Ebenso wenig gibt es bislang öffentliche Angaben dazu, woher die Hinweise auf die Anschlagspläne stammen oder ob bereits Verdächtige identifiziert werden konnten.

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