Donald Trump: Heimliche Aufnahmen enthüllen - Trump-Vertrauter wendet sich ab
Donald Trumps "Erzfeind" könnte ihm die Senatsmehrheit kosten: Der Demokrat James Talarico führt in Texas deutlich vor dem Trump-Verbündeten Ken Paxton. Der sieht den US-Präsidenten plötzlich als Problem.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump droht ein Scheitern in Texas
- Experte sieht Trump-Sieg im Senat schwinden
- Donald Trump als Klotz am Bein
In Texas braut sich ein politisches Beben zusammen, das die Machtverhältnisse im US-Senat grundlegend verändern könnte. Der 37-jährige Demokrat James Talarico liegt in einer aktuellen Umfrage der "New York Times" und dem Siena Collegemit 51 zu 45 Prozent vor dem republikanischen Generalstaatsanwalt Ken Paxton - und das ausgerechnet in einem Bundesstaat, der seit Jahrzehnten als konservative Hochburg gilt. Für Donald Trump sind das keine guten Nachrichten - bereits zuletzt wurde er vor einer möglichen Niederlage bei den US-Zwischenwahlen gewarnt.
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Donald Trump droht ein Scheitern in Texas
Paxton, ein enger Verbündeter von Präsident Donald Trump, sieht sich damit einem Herausforderer gegenüber, der fast eine Generation jünger ist und offenbar den Nerv der texanischen Wählerschaft trifft. Besonders brisant: Trumps persönliche Ablehnungswerte im Lone-Star-State liegen bei 57 Prozent - ein Wert, der die gesamte republikanische Kampagne in Texas wie ein Mühlstein nach unten zu ziehen droht. Die Senatswahl findet am 3. November statt.
Experte sieht Trump-Sieg im Senat schwinden
CNNs Datenexperte Harry Enten hat dazu eine bemerkenswerte Prognose vorgelegt. Seinen Berechnungen zufolge hätten die Demokraten bei einem Talarico-Sieg in Texas eine 78-prozentige Wahrscheinlichkeit, die Kontrolle über den Senat zu übernehmen. "Im Grunde wären sie dem sehr, sehr nahe", erklärte Enten.
Die Demokraten müssen insgesamt vier Sitze hinzugewinnen, um die Mehrheit in der oberen Kammer zu erlangen - und Texas gilt dabei als der viertwahrscheinlichste Bundesstaat für einen Seitenwechsel. Entens Gesamtdaten weisen Talarico derzeit eine Siegwahrscheinlichkeit von 70 Prozent zu, während Paxton nur bei 30 Prozent steht.
Donald Trump als Klotz am Bein - und Paxton gibt es heimlich zu
Dass der US-Präsident seiner eigenen Partei in Texas schadet, ist mittlerweile mehr als ein Bauchgefühl. Mit einer Ablehnungsrate von 57 Prozent im einstigen Kernland der Republikaner zieht Trumps mangelnde Popularität die Wahlchancen seiner Parteikollegen spürbar nach unten.
Besonders pikant: Paxton selbst bestätigte diese Einschätzung in einer heimlich mitgeschnittenen Aufnahme, die die "New York Times" veröffentlichte. Auf die Frage, ob Trump "ein bisschen eine Belastung" sei, antwortete der Generalstaatsanwalt mit entwaffnender Ehrlichkeit: "Um ehrlich zu sein, die Zahlen - als wir diesen Parteitag gemacht haben - sind unsere Werte gefallen. Die Werte von allen sind gefallen." Sein Fazit: "Im Moment, ja, nicht gut."
Für einen Kandidaten, der sich als loyaler Trump-Verbündeter positioniert hat, dürften diese Worte kaum hilfreicher sein als die Umfragewerte selbst.
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rut/news.de/stg
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