Donald Trump: Trump-Wut entlädt sich bei Gala-Dinner - das Weiße Haus tobt

Der Macher von "The Big Bang Theory" ließ seiner Wut freien Lauf und beschimpfte Donald Trump vor aller Augen bei einer Charity-Gala - das Weiße Haus empfahl ihm daraufhin den Besuch bei einem Psychiater.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump (Foto) musste die Attacke einer TV-Legende über sich ergehen lassen. (Foto) Suche
Donald Trump (Foto) musste die Attacke einer TV-Legende über sich ergehen lassen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump attackiert von TV-Legende Chuck Lorre
  • Zwischen Comedy und Frontalangriff: Abrechnung mit Donald Trump
  • Weißes Haus tobt wegen Trump-Wut mit Psychiatrie-Empfehlung

TV-Legende Chuck Lorre hat bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Los Angeles eine verbale Breitseite gegen Donald Trump abgefeuert, die es in sich hat. Es ist nicht die einzige Attacke auf Donald Trump, die zuletzt für Schlagzeilen sorgte. Seine eigene Schwiegertochter warnte den US-Präsidenten zuletzt vor einer möglichen Wahlpleite.

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Donald Trump attackiert von TV-Legende Chuck Lorre

Chuck Lorre, der 73-jährige Schöpfer von Erfolgsserien wie "The Big Bang Theory" und "Two and a Half Men", beschimpfte den US-Präsidenten bei einer Gala von Project Angel Food unverblümt vor aller Augen auf offener Bühne. Die Wortwahl war dabei äußerst drastisch und landete Treffer unter der Gürtellinie. Videos beim Netzwerk X belegen den Vorfall.

Doch damit nicht genug: Lorre, der bei der Veranstaltung mit dem höchsten Preis der Organisation ausgezeichnet wurde, nahm sich auch First Lady Melania Trump vor. Er stellte sie in direkten Vergleich mit ihrer Vorgängerin Michelle Obama - und der fiel für die aktuelle Präsidentengattin vernichtend aus. Lorre nannte sie "chirurgisch optimiert", "kaltherzig" und unterstellte ihr, dass sie "ihren Ehemann offensichtlich hasst".

Zwischen Comedy und Frontalangriff: Abrechnung mit Donald Trump

Seine Rede verpackte der Sitcom-Veteran dabei geschickt in das Gewand seines Berufs. "Natürlich würde ich gerne hier stehen und über meine tiefe Sehnsucht nach einer mitfühlenderen Regierung sprechen", begann Lorre, nur um dann nachzuschieben: "Aber die Last meines Berufs verlangt, dass ich diese Gelegenheit nutze."

Als Comedy-Autor habe er "keine andere Wahl", als zu schildern, wie er jeden Morgen CNN einschalte, um zu prüfen, ob der US-Präsident beim Toilettengang einen Herzinfarkt erlitten habe. Zum Abschluss seiner Tirade legte Lorre noch einmal nach und bezeichnete Trump als "russischen Agenten, der mit Jeffrey Epstein Teenager getauscht hat" - um dann einzuräumen, dass er bewusst mit einem "billigen Lacher" enden wolle.

Weißes Haus tobt wegen Trump-Wut mit Psychiatrie-Empfehlung

Eine Woche ließ sich die Trump-Administration mit einer Antwort Zeit – und wählte dann den erwartbar subtilen Ton. Sprecher Davis Ingle teilte gegenüber "Fox News Digital" mit: "Chuck Lorre sollte sich umgehend in psychiatrische Behandlung begeben, um seinen schweren Fall von Trump Derangement Syndrome behandeln zu lassen, der sein erdnussgroßes Gehirn vollständig zerfressen hat." Die Diagnose "Trump Derangement Syndrome" gehört mittlerweile zum Standardrepertoire des Weißen Hauses, wenn es auf Kritiker reagiert.

Der Rummel um seine Person könnte Lorre durchaus recht sein. Am 13. Oktober erscheinen seine Memoiren unter dem Titel "Sitcom".

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