Donald Trump: Neuer Wut-Post lässt tief blicken – plötzlich platzt es aus Trump heraus

Donald Trump tobt schon wieder! Auf Truth Social holt der US-Präsident zur nächsten heftigen Schimpftirade gegen Jerome Powell aus – und fordert den sofortigen Rücktritt des Ex-Fed-Chefs. 

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Donald Trump teilt im Netz heftig gegen seinen ehemaligen US-Notenbank-Chef Jerome Powell aus. (Foto) Suche
Donald Trump teilt im Netz heftig gegen seinen ehemaligen US-Notenbank-Chef Jerome Powell aus. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump verliert mal wieder die Fassung
  • Trump attackiert Powell in heftiger Schimpftirade
  • US-Präsident fordert Rücktritt des früheren Notenbankchefs
  • Sündhaft teure Renovierung des Fed-Gebäudes lässt Trump ausrasten

Donald Trump, dessen Umfragewerte zuletzt einen neuen Tiefpunkt erreichten, holt erneut zum Rundumschlag gegen Jerome Powell aus! In einer 424 Wörter langen Schimpftirade auf Truth Social knöpft sich der US-Präsident seinen früheren US-Notenbankchef vor – und fordert sogar dessen "sofortigen" Rücktritt, wie etwa der "Daily Beast" berichtet. Auslöser für Trumps neuerlichen Wutanfall ist die Kostenexplosion bei der Sanierung der Fed-Zentrale in Washington.

Trump verliert die Fassung wegen Ex-Fed-Chef Jerome Powell

Die Rechnung für die Renovierung der historischen Fed-Gebäude ist gewaltig – und für Donald Trump offenbar der nächste Anlass, gegen Fed-GouverneurJerome Powell auszuteilen. Der Präsident forderte auf Truth Social erneut Konsequenzen und schaltete sogar Generalstaatsanwalt Todd Blanche ein.

Der aktuelle Prüfbericht des Fed-Inspekteurs bestätigt erhebliche Schwächen bei Kostenkontrolle und Projektmanagement. Strafbares Fehlverhalten wurde allerdings nicht festgestellt.

Trump lässt das kalt. "Er kann kein Gebäude verwalten, und man sollte ihm erst recht nicht erlauben, seine Hochzinspolitik zu steuern", wetterte er.

Obwohl Powell seit Mai nicht mehr Fed-Chef ist, sitzt er weiterhin im Direktorium. Trump verlangt seinen sofortigen Abschied und droht andernfalls mit juristischen Schritten wegen "Korruption oder Inkompetenz".

Trump lästert über "langweilige" Fed-Sanierung

Besonders giftig wird der Präsident bei der Optik. Die Renovierung habe aus seiner Sicht die historische Schönheit des Gebäudes zerstört. Statt der früheren Architektur gebe es nun "flache, langweilige, unter Mittelmaß liegende Oberflächen".

Trump setzt noch einen drauf: Er selbst hätte das gesamte Projekt angeblich für gerade einmal 25 Millionen Dollar erledigt – und dabei sogar noch Geld übrig gehabt.

Der OIG-Bericht fällt deutlich nüchterner aus: Die Fed habe zahlreiche Möglichkeiten zur besseren Kostenkontrolle nicht genutzt und die interne Projektsteuerung sei unzureichend gewesen.

Trump kritisiert Kosten – dabei sorgen seine eigenen Projekte ebenfalls für Zündstoff

Pikant: Auch bei Trump-Projekten in Washington gab es massive Kostensteigerungen und Probleme. Die Sanierung des Lincoln Memorial Reflecting Pool etwa kostete deutlich mehr als ursprünglich angekündigt. Nach Problemen mit Algen und abblätternder Beschichtung räumte der beauftragte Unternehmer später Fehler bei Planung und Ausführung ein.

Zum Schluss seiner Tirade stellt Trump noch klar, dass er keineswegs vorhabe, das Fed-Gebäude nach sich selbst zu benennen: "Nein, ich will das Gebäude NICHT nach mir benennen." Danach verabschiedete er sich mit einem trockenen: "Danke für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit."

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/bua/news.de/stg

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