Donald Trump: Trump in Erklärungsnot – geleakte Bilder zeigen das ganze Iran-Desaster

Trump verkauft den Iran-Krieg als "Kleinigkeit" – während geheime Bilder zerbombte US-Stützpunkte, zerstörte Militärtechnik und Milliardenverluste zeigen. Seine Beschönigung prallt auf eine Realität aus Trümmern und Verwüstung.

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Donald Trump spielt den Iran-Krieg weiter herunter – jetzt tauchen schockierende Bilder auf. (Foto) Suche
Donald Trump spielt den Iran-Krieg weiter herunter – jetzt tauchen schockierende Bilder auf. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Neue Bilder aus dem Iran-Krieg bringen Trump in Erklärungsnot
  • Geleakte Fotos von aktiven US-Soldaten enthüllen schwere US-Verluste
  • Trump bezeichnet den Iran-Konflikt trotzdem als "Kleinigkeit"

Durchgesickerte Aufnahmen von US-Militärstützpunkten im Nahen Osten zeichnen ein verheerendes Bild: Zerbombte Gebäude, zerstörte Flugzeuge und ausgebrannte Fahrzeuge dokumentieren das tatsächliche Ausmaß iranischer Angriffe auf amerikanische Positionen. Die Bilder, die aktive Soldaten unter der Bedingung der Anonymität an "CBS News" weitergaben, stehen in krassem Widerspruch zu Präsident Donald Trumps wiederholter Behauptung, der Krieg sei bereits "gewonnen" und Irans Militär vernichtend geschlagen.

Bilder enthüllen die bittere Wahrheit über Trumps Iran-Krieg

Sieben Monate nach Beginn des Konflikts gibt es keinerlei Anzeichen für ein baldiges Ende. Ein am Montag veröffentlichter Bericht des Pentagon-Generalinspekteurs bestätigt nun, was die Fotos zeigen: Hunderte Gebäude wurden beschädigt oder zerstört, dutzende Flugzeuge fielen iranischen Angriffen zum Opfer. 

Aufnahmen zeigen zerstörtes Aufklärungsflugzeug und verwüstete US-Stützpunkte

Besonders drastisch zeigen die Aufnahmen die Folgen eines iranischen Angriffs auf die Prince-Sultan-Luftwaffenbasis in Saudi-Arabien vom 27. März: Einer Boeing E-3 Sentry wurde das gesamte Heck weggesprengt – mitsamt dem rotierenden Radar zur Luftraumaufklärung. Mehr als zehn Soldaten wurden dabei verletzt, zwei davon schwer.

Weitere Fotos dokumentieren die Zerstörung an Camp Buehring in Kuwait, einem zentralen Logistikstützpunkt der US-Armee. Dort sind nur noch Trümmer zu sehen: dem Erdboden gleichgemachte Gebäude, rauchende Ruinen und die Überreste eines Fahrzeugs. Auch Camp Arifjan in Kuwait wurde schwer getroffen – eingestürzte Wände und herausgeblasene Fenster zeugen von der Wucht der Einschläge.

"Das sind massive Schäden an unseren Stützpunkten, die der amerikanischen Öffentlichkeit nicht mitgeteilt wurden", erklärte ein stationierter Soldat gegenüber "CBS News". "Wir stehen da mit geschlossenen Augen und kassieren Schläge ins Gesicht."

Iran-Angriffe treffen US-Militär in acht Ländern: Trumps Verlustliste wird immer länger

Der Bericht des Generalinspekteurs stellt die erste umfassende öffentliche Aufrechnung des Krieges dar. Demnach trafen iranische Angriffe US-Einrichtungen in gleich acht Ländern: Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Irak, Oman und Jordanien.

Die Verlustliste an militärischem Gerät ist beträchtlich: Mindestens vier F-15E-Kampfjets wurden zerstört, mindestens eine A-10 ging verloren und bis zu sieben KC-135-Tankflugzeuge wurden beschädigt oder zerstört. Hinzu kommen bis zu 30 MQ-9-Reaper-Drohnen sowie weitere Flugzeuge und Hubschrauber. Auch ein F-35A-Tarnkappenjet wurde durch iranisches Feuer beschädigt. Insgesamt beziffert der Bericht die Ausrüstungsverluste auf 3,7 Milliarden Dollar.

Die Gesamtkosten bis zum 29. Juni lagen laut "The Daily Beast" bei 33,4 Milliarden Dollar. 18 US-Soldaten haben in diesem Konflikt ihr Leben verloren.

Trump spielt Iran-Krieg herunter

Der 80-jährige Präsident stufte den Konflikt Anfang September öffentlich als nebensächlich ein. "Viele Leute nennen es nicht einmal einen Krieg", sagte Trump. "Ich nenne es einen militärischen Konflikt, weil es für uns eine Kleinigkeit ist. Es ist keine große Sache." Anschließend verwies er darauf, dass die USA schließlich auch Venezuela bewältigt hätten.

Selbst aus den eigenen Reihen kamen zuvor Versuche, den Krieg herunterzuspielen: Vizepräsident J.D. Vance hatte bestritten, dass es sich überhaupt um einen Krieg handele. Diese Rhetorik steht in bemerkenswertem Kontrast zu den Fakten – 18 gefallene Soldaten, Milliardenverluste und ein Konflikt, der nach sieben Monaten kein Ende erkennen lässt.

Trumps Iran-Lügen fliegen ihm um die Ohren - US-Soldaten machen ihrem Ärger Luft 

Die Kluft zwischen der offiziellen Darstellung aus dem Weißen Haus und der Realität auf den Stützpunkten könnte kaum größer sein. Dass die Bilder überhaupt an die Öffentlichkeit gelangten, ist den strikten Medienrestriktionen innerhalb des Militärs zu verdanken – oder vielmehr dem Unmut darüber. Die Soldaten, die das Material an "CBS News" weitergaben, riskierten damit erhebliche Konsequenzen.

Ihre Motivation liegt auf der Hand: Während Washington den Konflikt zur Randnotiz erklärt, stehen sie inmitten von Trümmern und Verlustmeldungen. Der Bericht des Generalinspekteurs liefert nun erstmals eine offizielle Grundlage für das, was die geleakten Fotos längst dokumentierten – ein Krieg mit gravierenden Verlusten, den die Regierung der amerikanischen Bevölkerung in seinem vollen Ausmaß bislang vorenthielt.

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