Melania Trump: Wird die First Lady für öffentliche Auftritte bezahlt? Ex-Mitarbeiterin sorgt für Wirbel
Warum zeigt sich Melania Trump so selten öffentlich? Ex-Trump-Mitarbeiterin Sarah Matthews liefert eine ungewöhnliche Erklärung und spricht zudem darüber, dass die First Lady für öffentliche Auftritte bezahlt worden sein soll.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Sarah Matthews arbeitete insgesamt rund 19 Monate im Trump-Umfeld, begegnete Melania nach eigenen Angaben aber kein einziges Mal
- "Alt und falle auseinander": Laut Matthews soll Melania wenig vom Weißen Haus gehalten und lieber in New York geblieben sein
- Wilde Spekulationen: Wird die Trump-Frau für öffentliche Auftritte bezahlt?
Sie war ein Jahr lang Teil der Wahlkampagne, anschließend sieben Monate im Weißen Haus tätig und begegnete in dieser gesamten Zeit praktisch jedem ranghohen Mitglied der Trump-Regierung persönlich. Dem Vizepräsidenten, nahezu sämtlichen Kabinettsmitgliedern, Angehörigen der Präsidentenfamilie. Nur eine Person bekam Sarah Matthews nie zu Gesicht: Melania Trump.
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"Ich habe die First Lady nie getroffen" – Ex-Pressesprecherin packt über Melania Trump aus
"Ich habe die First Lady nie getroffen, obwohl ich die stellvertretende Pressesprecherin des Präsidenten war – sowohl in seiner Kampagne als auch im Weißen Haus", erklärte die 31-Jährige im Podcast "On Sunday with Jack Cocchiarella". "Ich denke, das sagt ziemlich viel aus." Matthews, die nach den Ausschreitungen vom 6. Januar 2021 von ihrem Posten zurücktrat, zeichnete im Gespräch mit Moderator Jack Cocchiarella das Bild einer First Lady, die schlicht nicht präsent sein wollte. "Es war allgemein bekannt, dass sie einfach nicht da war – und auch nicht da sein wollte", so die selbsternannte "Republikanerin im Exil".
Dass Melania dem Regierungssitz so konsequent fernblieb, hatte laut Matthews einen erstaunlich Grund: Die First Lady empfand das Weiße Haus schlicht als unzumutbar. "Sie fand, das Weiße Haus sei alt und falle auseinander, und sie wollte lieber in New York sein und ihr eigenes Ding machen", berichtete Matthews im Podcast. Selbst Donald Trumps geschmacklich umstrittenen Versuche, die Räumlichkeiten mit Goldfarbe aufzuwerten, änderten daran offenbar nichts. Melanias Desinteresse an Washington war innerhalb der Administration kein Geheimnis – es gehörte vielmehr zum allgemein akzeptierten Wissensstand unter den Mitarbeitern. Matthews räumte allerdings ein, dass die Präsidentengattin durchaus eigene Schwerpunkte verfolge. Besonders das Thema Pflegekinder liege ihr am Herzen – ein Engagement, das sie auch bei ihrem jüngsten Auftritt im Weißen Haus in den Vordergrund stellte.
Melania-Comeback mit verdächtigem Timing
Kürzlich war Melania Trump mehr als einen Monat lang komplett von der öffentlichen Bildfläche verschwunden. Dann tauchte sie diese Woche plötzlich im Rosengarten des Weißen Hauses auf – bei einer Veranstaltung namens "Fostering the Future" zu ihrem Herzensthema Pflegekinder. Der Zeitpunkt fiel allerdings exakt in die Phase, in der die Kontroverse um Trumps 35-jährige persönliche Assistentin Natalie Harp die Schlagzeilen dominierte. "Ich muss zugeben, dass das Timing ein wenig verdächtig ist, wo doch all diese Natalie-Harp-Geschichten gerade in den Nachrichten kursieren", merkte Matthews an. Bemerkenswert: Während Melanias großem Comeback machte sich Harp offenbar rar – nachdem weitere Details über ihre ungewöhnlich enge Bindung zum US-Präsidenten ans Licht gekommen waren. Melania selbst kommentierte ihre Rückkehr laut Podcast mit den Worten: "Habt ihr mich vermisst? Ich bin zurück" – was Matthews als durchaus amüsante Anspielung auf die Harp-Debatte wertete.
Bezahlung für öffentliche Auftritte: Ex-Pressesprecherin lüftet pikantes Geheimnis um Melania Trump
Dass Melania überhaupt bei öffentlichen Terminen auftaucht, ist laut Medienberichten keine Selbstverständlichkeit – sondern offenbar eine Frage des Honorars. "Es wurde berichtet, dass Melania dafür bezahlt wird, bei Veranstaltungen zu erscheinen, als sie auf Wahlkampftour waren", sagte Matthews. "Es ist verrückt, sich vorzustellen, dass man die eigene Ehefrau dafür bezahlen muss, irgendwo aufzutauchen." Angesichts der Harp-Kontroverse spekulierte die ehemalige Pressemitarbeiterin mit trockenem Humor über mögliche Konsequenzen: "Ich frage mich, ob ihr Honorar nach all diesen Nachrichten gestiegen ist, denn ich bin sicher, dass ihr das alles nicht gefällt – egal ob es stimmt oder nicht." Matthews zeigte sich überzeugt, dass Melania die öffentliche Debatte um Harps Nähe zum Präsidenten als ebenso peinlich empfinde wie seinerzeit die Stormy-Daniels-Enthüllungen. Keine Ehefrau wolle in eine solche Situation gebracht werden.
Die unsichtbare First Lady in Zahlen
Wie selten Melania tatsächlich in Erscheinung tritt, verdeutlicht eine Auswertung des "Daily Beast": Im Durchschnitt zeigte sich die First Lady nur alle sechs Tage öffentlich – in den Sommermonaten sank diese Frequenz sogar auf einen Auftritt alle zwölf Tage. Der Kontrast zu ihrer Vorgängerin ist dabei frappierend. Während Trumps zweiter Amtszeit hielt Melania bislang lediglich 29 öffentliche Reden. Michelle Obama kam im vergleichbaren Zeitraum auf 130. Noch auffälliger: Seit Juli 2025 hat Melania die Ostküste kein einziges Mal verlassen. Obama bereiste während ihrer gesamten Zeit als First Lady alle 50 Bundesstaaten. Für eine Frau, die offiziell die Rolle der Gastgeberin der Nation innehat, sind das bemerkenswert dürftige Statistiken – und sie untermauern das Bild, das Matthews im Podcast gezeichnet hat.
Wer ist Sarah Matthews?
Die Frau hinter diesen Enthüllungen verfügt über unmittelbare Einblicke in den inneren Zirkel der Trump-Administration. Sarah Matthews arbeitete zunächst ein Jahr als stellvertretende Pressesprecherin auf Trumps Wiederwahlkampagne 2020, bevor sie in derselben Funktion ins Weiße Haus wechselte. Nach dem Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 legte sie ihr Amt nieder und sagte später vor dem Untersuchungsausschuss zum 6. Januar aus. Seitdem bezeichnet sie sich selbst als "Republikanerin im Exil" – eine Abtrünnige, die aus der Parteilinie ausgeschert ist und dafür den Preis politischer Isolation zahlt. Ihre Aussagen machte sie im Podcast "On Sunday" des MeidasTouch-Netzwerks, moderiert von Jack Cocchiarella. Dass sie trotz ihrer damaligen Nähe zur Macht Melania Trump kein einziges Mal begegnete, verleiht ihren Schilderungen über die abwesende First Lady besondere Glaubwürdigkeit.
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