Donald Trump: Selbst treue Verbündete rebellieren - interner Aufstand gegen den US-Präsidenten

Donald Trump sieht sich kurz vor den Zwischenwahlen innerhalb seiner eigenen Partei mit heftigem Gegenwind konfrontiert. Die Republikaner rebellieren offen gegen den geplanten Rindfleisch-Deal des US-Präsidenten. Selbst Trumps treueste Verbündete wenden sich ab.

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Donald Trumps Rindfleisch-Plan sorgt für Fassungslosigkeit. (Foto) Suche
Donald Trumps Rindfleisch-Plan sorgt für Fassungslosigkeit. Bild: picture alliance:dpa:AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump erzürnt mit Rindfleisch-Deal die Republikaner
  • Interner Aufstand gegen den US-Präsidenten
  • Selbst Trumps treuester Verbündeter wendet sich ab

Donald Trump hat am vergangenen Freitag (21. August) auf Truth Social einen Plan verkündet, der in den eigenen Reihen für erheblichen Unmut sorgt: Für die kommenden 90 Tage sollen bis zu 300.000 Tonnen Rindfleisch zollfrei in die USA eingeführt werden dürfen – ohne die sonst üblichen Quotenzölle. Damit will der US-Präsident die Hackfleisch-Preise für amerikanische Familien spürbar drücken.

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Donald Trump erzürnt mit Rindfleisch-Deal die Republikaner

"Heute habe ich einen Deal abgeschlossen, um den Preis für Hackfleisch für arbeitende amerikanische Familien deutlich zu senken", schrieb Donald Trump bei Truth Social. Die Schuld an den explodierenden Fleischkosten schob er seinem Vorgänger Joe Biden zu: Unter dessen Regierung seien die Rindfleischpreise so schnell gestiegen wie nie zuvor, während die amerikanische Rinderherde auf ihren kleinsten Bestand in der modernen Geschichte geschrumpft sei. Die Importoffensive solle den heimischen Viehzüchtern Zeit verschaffen, ihre Herden wieder aufzubauen.

Trump im Stich gelassen - selbst sein treuester Verbündeter geht auf Distanz

Doch innerhalb der republikanischen Partei regt sich heftiger Widerstand. So berichtet das US-Portal "The Daily Beast" aktuell, dass sich sogar Trumps treuester Verbündeter gegen ihn wendet. Senator Tom Cotton aus Arkansas – normalerweise einer der verlässlichsten Trump-Verbündeten im Kongress, stellte sich am Sonntag (23. August) beim Kurznachrichtendienst X offen gegen den US-Präsidenten und erklärte: "Die Rindfleischpreise sind aus einem einfachen Grund zu hoch: Unsere Rinderherde ist zu klein. Importiertes Rindfleisch unter Marktpreisen wird unsere Viehzüchter nur noch stärker unter Druck setzen."

Cotton erklärte, er habe Trump bereits in der Vergangenheit von diesem Schritt abgeraten, und forderte ihn nun öffentlich zum Umdenken auf. Statt auf billige Importe zu setzen, müsse man die heimischen Viehzüchter stärken, die Herden vergrößern und den Markt seine Arbeit tun lassen, so der Senator.

Republikaner-Revolte gegen Trump - Rindfleisch-Deal sorgt für Empörung

Cotton steht mit seiner Kritik keineswegs allein da. Bereits am Samstag meldete sich der republikanische Abgeordnete Dawson Holle aus North Dakota zu Wort. Auf X schrieb er unmissverständlich: "Man stellt Amerika nicht an erste Stelle, indem man amerikanische Rancher an zweite Stelle setzt." Auch Charles W. Herbster, einst Trumps eigener Agrarberater, zeigte sich am Samstag "zutiefst enttäuscht" und warnte, die Entscheidung werde der Branche schaden.

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