Donald Trump: Neue Demenz-Spekulationen um Trump – diese Symptome kann er nicht mehr verbergen
Was steckt hinter Donald Trumps auffälligem Verhalten? Ein Physiotherapeut mit langjähriger Erfahrung in der Altenpflege glaubt, beim US-Präsidenten deutliche Anzeichen einer neurologischen Erkrankung zu erkennen. Besonders Trumps Erinnerungslücken, sein nächtliches Verhalten und körperliche Auffälligkeiten bereiten ihm Sorgen.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Physiotherapeut Adam James sieht bei Donald Trump mehrere mögliche Anzeichen einer neurologischen Erkrankung
- Besonders Trumps Aussagen, sein nächtliches Verhalten und körperliche Auffälligkeiten stehen im Fokus
- James betont selbst, dass seine Beobachtungen keine medizinische Diagnose ersetzen
Die Spekulationen um den Gesundheitszustand von Donald Trump reißen nicht ab. Nachdem der Physiotherapeut Adam James kürzlich in einem Instagram-Video erklärt hatte, dass das Verhalten des US-Präsidenten ein mögliches Anzeichen einer fortgeschrittenen Demenz sein könne, legte er nun nach. Er glaubt, bei Trump mehrere Auffälligkeiten zu erkennen, die aus seiner fachlichen Sicht zu einer frontotemporalen Demenz (FTD) passen könnten. Im Podcast "Cults, Culture & Coercion" von Steven Hassan schilderte er seine Beobachtungen und verglich sie mit Symptomen, die ihm aus seiner Arbeit mit geriatrischen Patienten bekannt seien.
Wichtig dabei: James hat Trump nicht untersucht und stellt keine ärztliche Diagnose. Seine Aussagen sind eine persönliche fachliche Einschätzung auf Grundlage öffentlich sichtbarer Verhaltensweisen und Aufnahmen.
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Donald Trump mit Erinnerungslücken: Physiotherapeut spricht von "Konfabulation"
Eines der auffälligsten möglichen Warnsignale sieht James in dem, was Fachleute als Konfabulation bezeichnen. Dabei können Menschen mit bestimmten neurologischen Erkrankungen Erinnerungslücken unbewusst mit falschen Informationen füllen, ohne diese bewusst zu erfinden. Als Beispiel nennt James ein Interview Trumps mit dem ehemaligen stellvertretenden FBI-Direktor Dan Bongino. Darin sprach der Präsident über die ehemalige Wahlbeamtin Tina Peters aus Colorado. "Buchstäblich alles, was er über Peters sagte, war falsch", kritisiert James die Darstellung scharf. Trump habe unter anderem den Grund für Peters' Inhaftierung und ihre tatsächlichen Handlungen falsch dargestellt. Außerdem habe er behauptet, Peters habe Krebs. Tatsächlich ist Peters eine Krebsüberlebende. Für James stellt sich dabei die Frage, ob Trump lediglich frei fabuliert oder ob tatsächlich Erinnerungen fehlen, die anschließend unbewusst mit falschen Informationen aufgefüllt werden.
Nächtliche Truth-Social-Posts von TRump: Ist das "Sundowning"?
Auch Trumps Aktivität in den sozialen Netzwerken beschäftigt James. Der Physiotherapeut verweist insbesondere auf zahlreiche Beiträge, die der Präsident spät am Abend oder in der Nacht veröffentlicht. James bringt dieses Verhalten mit dem sogenannten Sundowning-Phänomen in Verbindung. Der Begriff beschreibt eine bei manchen Menschen mit Demenz auftretende Verschlechterung von Unruhe, Verwirrtheit oder Verhaltensauffälligkeiten in den Abend- und Nachtstunden. "Wenn die Sonne untergeht, wird ein Demenzpatient aufgeregter, paranoider und insgesamt schwieriger im Umgang", erklärt James. Trump veröffentliche teilweise Dutzende Beiträge innerhalb einer Nacht, argumentiert James. Darunter seien auch Beiträge gewesen, die er als besonders verstörend bezeichnet. Aus der Uhrzeit oder Häufigkeit von Social-Media-Posts allein lässt sich allerdings keine Demenzerkrankung ableiten. Auch für die von James hergestellte Verbindung zwischen Trumps nächtlicher Aktivität und Sundowning gibt es keine öffentlich dokumentierte ärztliche Diagnose.
Körperhaltung und Gesicht: James sieht weitere Auffälligkeiten bei Trump
James beschränkt seine Beobachtungen nicht auf Trumps Verhalten. Auch körperliche Veränderungen stehen für ihn im Mittelpunkt. So spricht er unter anderem über Trumps Körperhaltung und eine von ihm wahrgenommene Schwäche auf der rechten Gesichtshälfte. Daraus leitet James die Möglichkeit früherer neurologischer Ereignisse wie eines Schlaganfalls ab. Auch hier gilt: Eine solche Schlussfolgerung lässt sich anhand öffentlicher Aufnahmen nicht sicher treffen. Eine auffällige Mimik oder Körperhaltung kann zahlreiche Ursachen haben und ist für sich genommen kein Beweis für einen Schlaganfall oder eine Demenzerkrankung.
James hatte ähnliche Vermutungen bereits in früheren Interviews geäußert. Im April 2026 sprach beispielsweise auch der Psychologe und kognitive Neurowissenschaftler Frank George über mögliche Anzeichen einer frontotemporalen Demenz bei Trump und verwies dabei unter anderem auf Veränderungen bei Sprache, Gangbild und Verhalten. Auch dabei handelte es sich nicht um eine Untersuchung des Präsidenten.
Blutergüsse an Trumps Händen sorgen ebenfalls für Spekulationen
Ein weiterer Punkt sind wiederkehrende Blutergüsse an Trumps Händen. James interpretiert deren Auftreten als möglichen Hinweis auf medizinische Behandlungen oder Medikamente. Auch hier bleibt die Ursache öffentlich ungeklärt. Blutergüsse können zahlreiche Gründe haben und erlauben ohne medizinische Untersuchung keine belastbare Aussage über eine bestimmte Erkrankung oder Behandlung. Ähnliche Spekulationen über Trumps Hände und seinen Gesundheitszustand gab es bereits zuvor. James hatte das Thema unter anderem in einem Interview im Januar 2026 angesprochen.
"Wet Wipes": Was steckt hinter der alten Trump-Geschichte?
Besonders kurios ist eine von James angeführte Geschichte aus Trumps Zeit bei der Reality-Show "The Apprentice". Demnach soll es während der Dreharbeiten einen Mitarbeiter gegeben haben, den Trump als "Wet Wipes" bezeichnet habe. Dieser sei angeblich dafür zuständig gewesen, bei entsprechenden Zwischenfällen zu helfen. James wertet die Geschichte als möglichen Hinweis auf Inkontinenz. Ob sich daraus allerdings Rückschlüsse auf Trumps heutigen Gesundheitszustand ziehen lassen, ist eine andere Frage.
Bei aller Schärfe seiner Einschätzung zieht James selbst eine wichtige Grenze. Er habe keine Möglichkeit, Trump persönlich zu untersuchen und damit eine medizinische Diagnose zu stellen. Auch im Gespräch mit Steven Hassan wird zwischen Beobachtung und Diagnose unterschieden. James beschreibt vielmehr Verhaltensweisen und körperliche Auffälligkeiten, die er aus seiner beruflichen Erfahrung wiederzuerkennen glaubt. Hassan bezeichnete die Ausführungen als "wirklich besorgniserregend". Gleichzeitig bleibt die zentrale Einschränkung bestehen: Eine öffentlich sichtbare Auffälligkeit ist noch kein Beweis für eine neurologische Erkrankung.
Trumps Gesundheitszustand bleibt politisch brisant
Für zusätzliche Brisanz sorgt die Frage, welche Konsequenzen eine tatsächliche kognitive oder neurologische Erkrankung eines US-Präsidenten hätte. Schließlich liegen die Entscheidungen über Außen-, Sicherheits- und Innenpolitik in den Händen des Präsidenten. James und Hassan stellen deshalb auch die Frage, wer im Fall einer ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigung letztlich die Regierungsgeschäfte führen würde.
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