Donald Trump: Flucht wegen Anschlagsgefahr – US-Präsident lässt Minister als "Opferlämmer" zurück
Plötzlich wurde aus der Air Force One ein Täuschungsmanöver: Donald Trump soll heimlich auf eine kleinere Militärmaschine gewechselt sein. An Bord des vermeintlichen Präsidentenfliegers blieben unter anderem Minister und Journalisten zurück.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Geheim-Manöver: Trump wechselte heimlich auf eine C-32A
- Andere blieben zurück: Minister und Journalisten saßen im Täuschungsflugzeug
- Iran-Bedrohung: Nicht alle an Bord wussten offenbar Bescheid
Nach dem Türkei-Gipfel in Ankara geriet die Air Force One ins Visier des Iran. Als es brenzlig wurde, saß Präsident Donald Trump längst nicht mehr an Bord. Wie die "New York Times" enthüllte, wechselte der US-Präsident heimlich auf eine militärische C-32A-Maschine und brachte sich in Sicherheit. Zurück auf dem bedrohten Täuschungsflugzeug blieben hochrangige Regierungsmitglieder: Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent sowie mitreisende Journalisten. Die Tatsache, dass Trump offenbar bewusst Kabinettsmitglieder, Berater und Pressevertreter auf der gefährdeten Maschine zurückließ, sorgt für Entsetzen. Einige von ihnen wussten offenbar nicht einmal, in welcher Gefahr sie schwebten.
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US-Präsident in Lebensgefahr: Donald Trump flieht aus Air Force One und lässt Minister zurück
Neben Rubio und Bessent befanden sich laut dem Bericht auch Stephen Miller, Trumps oberster innenpolitischer Berater, sowie Kommunikationsdirektor Steven Cheung an Bord des Täuschungsflugzeugs. Zwei anonyme Regierungsvertreter bestätigten dies gegenüber der "New York Times"-Reporterin Maggie Haberman. Besonders heikel: Rubio war offenbar über die iranische Bedrohung und die Tatsache informiert, dass seine Maschine als Angriffsziel galt. Ob die übrigen hochrangigen Mitarbeiter des Weißen Hauses ebenfalls eingeweiht waren, bleibt hingegen unklar. Zumindest ein Teil des Personals an Bord des gefährdeten Flugzeugs hatte dem Bericht zufolge keine Ahnung von der Bedrohungslage. Auch die mitreisenden Journalisten wurden demnach "im Dunkeln gelassen".
Weißes Haus schweigt nach brisanten Trump-Berichten
Auf die Frage, nach welchen Kriterien entschieden wurde, wer mit Trump in die sichere C-32A umsteigen durfte und wer auf dem bedrohten Flugzeug zurückbleiben musste, gibt es bis heute keine Antwort. Ein Sprecher des Weißen Hauses reagierte laut der "New York Times" nicht auf eine entsprechende Anfrage. Damit bleiben zentrale Fragen offen: Wer traf die Entscheidung über die Aufteilung? Gab es eine Abwägung, welche Personen als verzichtbar galten? Und warum wurden offenbar nicht alle Passagiere zumindest über die Gefahrenlage informiert, bevor man sie an Bord des Täuschungsflugzeugs beließ? Das Ausbleiben jeglicher Stellungnahme dürfte die ohnehin unangenehme Optik für die Regierung kaum verbessern.
Selbst Hollywood könnte das nicht schreiben: Trump lässt "Opferlämmer" zurück
Einer, der sich beruflich mit genau solchen Szenarien beschäftigt, findet für die Situation deutliche Worte: Andrew Marlowe, Drehbuchautor des Actionfilms "Air Force One" mit Harrison Ford aus dem Jahr 1997, ordnete die Vorgänge gegenüber der "New York Times" ein. Zwar sei das reale Leben kein Kinofilm, räumte Marlowe ein – doch die Optik der Berichterstattung lasse Trump nicht gut aussehen. "Unter diesen Umständen bin ich mir nicht sicher, ob ich eine solche Szene jemals für eine heroische Hauptfigur schreiben könnte", sagte Marlowe. "Wenn die Bedrohung derart groß war, ist es schwer vorstellbar, dass das Publikum einer Figur die Daumen drückt, die ihre eigene Sicherheit erkauft, indem sie die verbliebenen Zivilisten an Bord ohne deren informierte Zustimmung als potenzielle Opferlämmer behandelt."
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bua/gom/news.de/stg
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