Donald Trump: "Sein kognitiver Verfall macht sich bemerkbar" - US-Präsident irritiert mit Impf-Aussage
Donald Trump hat erneut seine Meinung über Impfstoffe geäußert. In einer rechten TV-Sendung fiel der US-Präsident mit einem bizarren Vergleich auf. Im Netz löst er damit fassungslose Reaktionen aus.
Von news.de Redakteurin Sabrina Böhme - Uhr
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- Donald Trump äußert sich zu Hepatitis-B-Impfungen
- US-Präsident vergleicht Impfstoffdosen mit Cola-Flaschen
- Trump sorgt mit Impf-Äußerungen für Wirbel
Die US-Regierung baut die Impfempfehlungen für Kinder um.Per Dekret verfügte Trump im Beisein seines umstrittenen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. im Oval Office, fortan nur noch Impfungen gegen elf Krankheiten als zentrale Empfehlungen für alle Kinder anzuerkennen. Gleichzeitig tauchte ein Video von Trump auf. Darin sprach der 80-Jährige mit dem rechtgerichteten TV-Sender "Real America's Voice" über Impfstoffe und wiederholte die gefährliche Impfabneigung von Verschwörungstheoretikern.
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Donald Trump findet Hepatitis-B-Impfungen langweilig
Es ist nichts Neues, dass die Rechten Besorgnis vortäuschen, wenn es um Impfungen geht. Der Moderator brachte es gegenüber Donald Trump zur Sprache, als er in seiner Sendung mit dem US-Präsidenten telefonierte. Genauso wie der Republikaner sollen Kinder "zu viele" Impfungen bekommen, behauptet er. Trump stimmt dem zu und spricht danach über Hepatitis B. Er behauptet, dass Kinder die Impfung gegen die Infektionskrankheit nicht benötigen würden. "Es sei "total langweilig" und "zu viel auf einmal".
I'm not convinced Trump knows what a vaccine is or how they are administered. What is he talking about when he says stuff like this?
— Aaron Rupar (@atrupar) August 11, 2026
"They give these massive -- did you ever take a look? It looks like a Coca-Cola bottle. They're pumping this massive amount of fluid into a… pic.twitter.com/nuXI4IO3Jh
Flüssigkeit wie aus Cola-Flaschen in Kinder gepumpt? Trump mit bizarrer Impfaussage
Was er dann sagt, ließ den Journalisten Aaron Rupar auf der Plattform X aufhorchen: "Sie geben diese massiven – haben Sie je hingeschaut? Es sieht aus wie eine Coca-Cola-Flasche. Sie pumpen diese massive Menge Flüssigkeit in den Körper eines Kindes". Rupar schreibt dazu: "Ich bin nicht überzeugt, dass Trump weiß, was ein Impfstoff ist oder wie man sie verabreicht. Wovon redet er, wenn er so etwas sagt?" Der Journalist stellte klar, dass Spritzen "überhaupt nicht wie Coke-Flaschen" aussehen.
Trump nach Impf-Äußerungen zurechtgewiesen
Unter dem Beitrag von Rupar zeigten sich viele Nutzer irrietiert und sparten nicht mit hämischen Seitenhieben:
- "Trumps Unwissenheit ist Weltklasse."
- "Trump erinnert sich wahrscheinlich an die alten Infusionsflaschen aus seiner Kindheit.Wie dem auch sei, es ist entsetzlich, dass die Vereinigten Staaten zulassen, dass ein gefährlich begriffsstutziger Präsident weltweit Chaos anrichtet!"
- "Das passiert, wenn Dummköpfe und Verschwörungstheoretiker die Verantwortung für die Gesundheit unserer Nation übernehmen."
- "Sein kognitiver Verfall macht sich bemerkbar, und es ist ja nicht so, als hätte er von Anfang an auf einem hohen Leistungsniveau begonnen."
- "Warum widerspricht niemand dieser Dummheit, während sie gerade geschieht?"
- "Impfstoffe haben ein Volumen von 0,5 ml ... das ist ein Zehntel eines Teelöffels und nur geringfügig mehr als das geschätzte Volumen einer Cola-Flasche aus einem Barbie-Puppenhaus."
- "Es ist, als hätte man versucht, ihm zu erklären, dass Impfstoffe magische Flüssigkeiten sind, die man in den Körper einbringt, damit man sich besser fühlt, und das Einzige, womit er das in Verbindung bringen konnte, war seine eigene Abhängigkeit von Diät-Cola."
- "Selbst eine Mehrdosenampulle enthält nur ein paar Teelöffel. Trump leidet unter Wahnvorstellungen."
Die US-Regierung beschnitt nicht nur die Impfempfehlungen in ihrem jüngsten Vorhaben. Bereits im Dezember 2025 hob die Centers for Disease Control and Prevention unter Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. die Empfehlung auf, die die erste Impfung gegen Hepatitis B kurz nach der Geburt empfahl. Seitdem soll nur Neugeborenen der Schutz zuteilwerden, deren Mutter sich mit dem Virus infiziert hatte oder einen unbekannten Status aufweist. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Bei Hepatitis B handelt es sich um eine Leberentzündung, ausgelöst durch HBV. Bei Erwachsenen heilt die Erkrankung meistens von selbst ab, kann aber auch chronisch werden, schreibt die Deutsche Aidshilfe.
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bos/news.de
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