JD Vance: "Das war ein Witz!" Trump-Vize verteidigt Obama-Beleidigung
Nach dem Eklat beim Kampfevent am Weißen Haus nimmt JD Vance den umstrittenen UFC-Kämpfer Josh Hokit in Schutz. Der Vizepräsident sieht in der Aussage über Michelle Obama vor allem einen schlechten Witz.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- JD Vance verteidigt UFC-Kämpfer Josh Hokit
- US-Vizepräsident bezeichnet die Kritik an umstrittener Aussage über Michelle Obama als "völlig unverhältnismäßig"
- Joe Rogan widerspricht dem Trump-Vize
Im Podcast "The Joe Rogan Experience" hat JD Vance die umstrittene Äußerung von UFC-Kämpfer Josh Hokit über die ehemalige First Lady Michelle Obama verteidigt. Hokit hatte bei einem Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses behauptet, Michelle Obama sei ein Mann. Der Trump-Vize spielte den Vorfall herunter und bezeichnete die öffentliche Reaktion als "völlig unverhältnismäßig".
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JD Vance verteidigt Attacke auf Michelle Obama
Vance, der zum ersten Mal einen Kampf live erlebte, zeigte sich beeindruckt von der Intensität des Sports. Besonders ein Armhebel-Versuch von Kämpfer Josh Hokit gegen Derrick Lewis faszinierte ihn. Doch Rogan wollte wissen, was den Vizepräsidenten mehr schockiert habe: die technische Ausdauer des Kämpfers oder dessen Aussage nach dem Fight, Michelle Obama sei ein Mann. "Definitiv der Armhebel", entgegnete Vance trocken. "Ich arbeite in der Politik, Leute sagen ständig verrückte Sachen." Vance zeigte sich im Gespräch mit Rogan verwundert über das Ausmaß der medialen Aufregung. Er schilderte, wie sein Kommunikationsteam vor einem Auftritt bei "The View" am meisten besorgt gewesen sei, dass er zu Hokits Aussage befragt werden könnte. Seine Reaktion darauf: "Ein aufgeputschter Kämpfer hat nach einem Kampf einen Witz gemacht, und das ist tatsächlich nationale Nachrichten?"
"Am Weißen Haus nicht das Beste": Rogan widerspricht Trump-Vize
Doch selbst der Podcaster, der beim UFC-Event als Zeremonienmeister fungiert hatte, wollte Vances Verharmlosung nicht vollständig mittragen. Rogan warf ein, dass er die Empörung durchaus nachvollziehen könne – schließlich sei allein ein Käfigkampf am Weißen Haus schon verrückt genug. "Wenn er 'Michelle Obama ist ein Mann' in der T-Mobile-Arena in Vegas gesagt hätte, wäre es okay gewesen", erklärte Rogan den Unterschied. Der Ort mache die Sache zu einer größeren Geschichte. Hokits Bemerkung sei schlicht "nicht das Beste, was man am Weißen Haus sagen sollte". Vance akzeptierte den Einwand zwar mit einem "Fair", beharrte aber darauf, dass die Reaktion dennoch überzogen gewesen sei.
Hokits Provokationen als kalkulierte Strategie
Rogan lieferte im Podcast auch eine Erklärung für Hokits Verhalten. Der UFC-Kämpfer habe sich bewusst eine provokante Persona zugelegt, vergleichbar mit einem Bösewicht aus dem Wrestling. Abseits der Kamera sei Hokit ein völlig normaler und intelligenter Mensch, so der Podcaster. Die Strategie dahinter: maximale Aufmerksamkeit generieren. Hokit trete mit Sonnenbrille und amerikanischer Flagge als Stirnband auf, begleitet vom Hulk-Hogan-Song "I'm a Real American". Laut Rogan habe der Kämpfer die Aussage über Michelle Obama auch schon bei früheren Gelegenheiten gemacht – sie gehöre offenbar zu seinem Repertoire. Vance griff diesen Gedanken auf und argumentierte, dass die Empörten dem Kämpfer genau das gäben, was er wolle: Reaktionen.
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bua/bos/news.de/stg
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