Stephen Miller: "Man kreuzt nicht die USA!" Trump-Kampfhund droht mit harter Vergeltung

Stephen Miller schaltet sich in den eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Iran ein. Der enge Vertraute von Donald Trump macht Teheran schwere Vorwürfe und kündigt harte Konsequenzen an. Seine Botschaft: Wer Amerika herausfordert, müsse mit einer gewaltigen Antwort rechnen.

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Hat Donald Trump den Iran-Konflikt im Griff? Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran ist nach wenigen Wochen gescheitert
  • US-Streitkräfte fliegen erneut Angriffe gegen iranische Ziele, während Teheran US-Stützpunkte ins Visier nimmt
  • Donald Trump droht mit weiteren Schlägen gegen iranische Infrastruktur wie Brücken und Kraftwerke

Der kurze Moment der Hoffnung ist vorbei: Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat nur wenige Wochen gehalten. Nachdem Teheran vergangene Woche erneut Angriffe auf Handelsschiffe in der strategisch wichtigen Straße von Hormus gestartet haben soll, erklärte Washington das Abkommen für gescheitert. Die Antwort aus den USA fiel massiv aus. Vier Nächte in Folge griffen amerikanische Streitkräfte iranische Ziele aus der Luft an. Präsident Donald Trump machte deutlich, dass die Militäraktion aus seiner Sicht noch nicht beendet ist. "Bis ich sage, es reicht", mit dieser Aussage kündigte der US-Präsident an, die Angriffe fortzusetzen.

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"Man kreuzt nicht die Vereinigten Staaten" – Trump-Kampfhund Stephen Miller warnt Iran

Die harte Linie der US-Regierung verteidigte der stellvertretende Stabschef für Politik und Heimatschutzberater Stephen Miller am Dienstagabend bei Fox News. "Man kreuzt nicht die Vereinigten Staaten. Man bricht kein Abkommen mit den Vereinigten Staaten. Man bricht nicht sein Wort gegenüber Präsident Trump oder Amerika", fand Miller inder Sendung von Sean Hannity deutliche Worte.

Nach Ansicht Millers habe die iranische Führung einen entscheidenden Fehler gemacht: Sie habe die Entschlossenheit des US-Präsidenten unterschätzt. "Sie haben vergessen, dass Donald Trump der Präsident der Vereinigten Staaten ist." Wer Handelsschiffe in der Straße von Hormus angreife und damit das Abkommen verletze, müsse laut Miller mit drastischen Konsequenzen rechnen.

Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken

Auch Donald Trump selbst verschärfte seine Warnungen. In einem Interview mit Fox News erklärte der Präsident, Washington werde ab kommender Woche möglicherweise weitere Ziele ins Visier nehmen. Dazu könnten auch kritische Einrichtungen gehören – darunter Brücken und Kraftwerke. Trump stellte erneut klar: "Die Angriffe würden weitergehen, bis ich sage, es reicht." Einen möglichen Bodeneinsatz schloss der US-Präsident nicht vollständig aus. Gleichzeitig deutete er an, dass andere Kräfte diese Aufgabe übernehmen könnten. "Andere Leute die Bodenoffensive für uns übernehmen." Wen Trump damit meinte, ließ er offen. Parallel zu den militärischen Maßnahmen setzt Washington weiter auf wirtschaftlichen Druck. Die amerikanische Seeblockade soll das iranische Regime zusätzlich schwächen. Laut Fox News befindet sich die Wirtschaft des Landes in einer schweren Krise. Gleichzeitig wächst der Druck innerhalb der iranischen Führung. Die US-Regierung sieht darin ein Zeichen, dass ihre Strategie Wirkung zeigt.

Miller sieht "riesige Risse" im iranischen Regime

Trotz der erneuten Eskalation bewertet Stephen Miller die Entwicklung als Erfolg der Trump-Strategie. Seiner Einschätzung nach zeigen interne Konflikte innerhalb der iranischen Führung, dass der Druck Wirkung erzielt. Nach 47 Jahren gebe es erstmals: "riesige Risse" in der iranischen Führung. Ob der massive Druck tatsächlich zu einer politischen Wende in Teheran führt oder den Konflikt weiter verschärft, bleibt offen. Sicher ist jedoch: Der kurze Waffenstillstand zwischen Washington und Teheran ist endgültig zerbrochen.

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