Donald Trump: Neue Rassismus-Vorwürfe – US-Präsident legt gegen Obama nach
Donald Trump sorgt mit einem Fox-News-Interview erneut für Empörung. Mit einer Bemerkung über Barack Obama heizt der US-Präsident eine längst widerlegte Verschwörungserzählung erneut an.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Donald Trump greift Barack Obama in einem TV-Interview scharf an
- Kritiker sehen eine Anspielung auf frühere rassistische Verschwörungserzählungen
- Auch das frühere Iran-Atomabkommen gerät erneut ins Visier des US-Präsidenten
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Donald Trump hat mit Äußerungen über Ex-US-Präsident Barack Obama erneut scharfe Kritik ausgelöst. Während eines Interviews bei Fox News griff der US-Präsident seinen demokratischen Vorgänger an und ließ dabei eine Bemerkung fallen, die Beobachter als Anspielung auf eine frühere rassistische Verschwörungserzählung werten. Es ist nicht das erste Mal, dass Donald Trump gegen seinen Vorgänger schießt.
Donald Trump attackiert Barack Obama erneut
Im Gespräch mit Moderator Lawrence Jones sprach Trump über den Iran und das frühere Atomabkommen. Dabei behauptete er, Barack Obama habe den Interessen Teherans nähergestanden als denen der USA.
"Obama war der Schlimmste von allen, weil Obama sich tatsächlich auf ihre Seite gestellt hat", sagte Trump.Zu einer ganz ähnlichen Äußerung ließ sich der US-Präsident bereits im Zusammenhang mit dem viel diskutierten Reflection Pool hinreißen. Kurz darauf brach der Republikaner aber einen weiteren Satz mitten im Gedanken ab und erklärte lachend: "Wissen Sie, er ist ein ... na ja, sagen wir es lieber nicht. Das heben wir uns für ein anderes Mal auf."
Gerade diese Bemerkung löste in den sozialen Medien heftige Reaktionen aus. Kritiker wie der Autor Jim Acosta, der sich in einem Blogbeitrag auf "Substack" zu den Aussagen äußerte, sehen darin eine Anspielung auf die seit Jahren widerlegte Verschwörungserzählung, Barack Obama sei heimlich Muslim und den USA gegenüber nicht loyal.
Kritik am Atomabkommen mit dem Iran
Trump nutzte das Interview außerdem, um erneut gegen das unter Obama geschlossene Atomabkommen mit dem Iran auszuteilen. Er bezeichnete die Vereinbarung als historischen Fehler. "Dieses Abkommen ist das schlechteste Abkommen, das dieses Land je unterzeichnet hat", erklärte der US-Präsident. Darüber hinaus wiederholte Trump seine bereits mehrfach erhobene Behauptung, die Obama-Regierung habe dem Iran Milliarden Dollar in bar zukommen lassen. Die damalige US-Regierung hatte die Zahlung im Zusammenhang mit der Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und einer Vergleichsvereinbarung erläutert.
Kritiker werfen Donald Trump erneute Hetze vor
In den sozialen Netzwerken stießen Trumps Aussagen auf breite Kritik. Beobachter verwiesen insbesondere auf seine abgebrochene Bemerkung über Obama, die an frühere Angriffe gegen den ersten schwarzen US-Präsidenten erinnere. Trump hatte Obama bereits in der Vergangenheit wiederholt mit unbelegten Behauptungen angegriffen und unter anderem die sogenannte "Birther"-Verschwörung verbreitet, wonach Obama angeblich nicht in den USA geboren worden sei. Diese Behauptung wurde längst widerlegt. Mit seinem jüngsten Auftritt dürfte die Debatte über Trumps Umgang mit politischen Gegnern erneut an Fahrt gewinnen.
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mlk/bos/news.de
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