Donald Trump: Begnadigung nicht eingelöst – Rapper fordert 600.000 Dollar zurück
600.000 Dollar für eine Trump-Begnadigung, die nie kam? US-Rapper Boosie Badazz erhebt schwere Vorwürfe gegen zwei Lobbyisten und fordert nun einen Teil seines Geldes vor Gericht zurück.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Boosie Badazz verlangt nach gescheiterter Begnadigung eine Rückzahlung
- Lobbyisten weisen die Vorwürfe des Rappers entschieden zurück
- Laut Weißem Haus soll nie ein offizieller Begnadigungsantrag eingereicht worden sein
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Ein US-Rapper erhebt schwere Vorwürfe gegen zwei politische Lobbyisten. Boosie Badazz behauptet, Hunderttausende Dollar für eine Begnadigung durch Donald Trump gezahlt zu haben. Die versprochene Begnadigung blieb jedoch offenbar aus.
Dass Donald Trump immer wieder mit Begnadigungen in Verbindung gebracht wird, zeigt auch der Fall von Sean Combs. Der Rapper, besser bekannt als P. Diddy, soll aus dem Gefängnis heraus auf eine Begnadigung durch den US-Präsidenten gehofft haben. Trump lehnte dies jedoch ab.
Auch Boosie Badazz hatte mit seinem Vorhaben offenbar keinen Erfolg. Nach eigenen Angaben zahlte er dennoch eine hohe Geldsumme für eine angeblich in Aussicht gestellte Begnadigung. Der Fall beschäftigt inzwischen die US-Justiz.
Boosie Badazz fordert Geld zurück
Der Wunsch von Boosie Badazz erscheint nicht abwegig. Donald Trump zieht immer wieder Begnadigungen in Betracht. So erwog der US-Präsident offenbar auch eine Begnadigung für Ghislaine Maxwell, die wegen ihrer Rolle im Jeffrey-Epstein-Skandal zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde.
Boosie Badazz, mit bürgerlichem Namen Torence Hatch Jr., setzte nach eigenen Angaben ebenfalls auf eine Begnadigung durch Trump. Dafür soll er insgesamt 600.000 US-Dollar an zwei Lobbyisten gezahlt haben. Diese hätten ihm zugesichert, dank ihrer Kontakte in das Umfeld des US-Präsidenten eine Begnadigung erwirken zu können. Der Rapper hoffte, seine Verurteilung wegen unerlaubten Waffenbesitzes aus seiner Strafakte streichen zu lassen. Nach seinen Angaben sei ihm sogar mitgeteilt worden, die Begnadigung sei bereits von Trump unterzeichnet worden. Dazu kam es jedoch offenbar nie.
Laut einem Bericht von "NOTUS" soll Boosies Anwaltsteam später aus dem Weißen Haus erfahren haben, dass nicht einmal ein offizieller Begnadigungsantrag für den Musiker eingereicht worden sei.
Lobbyisten weisen Vorwürfe von Rapper Boosie Badazz zurück
Nun verlangt Boosie die Rückzahlung von 300.000 US-Dollar. Er beruft sich dabei auf eine angeblich vereinbarte Vertragsklausel, wonach ihm im Falle einer erfolglosen Vermittlung die Hälfte seines Geldes zustehe. Die beschuldigten Lobbyisten weisen das entschieden zurück.
"Boosie hat keinen Grund, unzufrieden zu sein. In 30 Jahren Lobbyarbeit haben wir wohl nie mehr und härter gearbeitet", erklärte Lobbyist Jack Burkman gegenüber "TMZ".
Zudem widerspricht er der Darstellung des Rappers deutlich: "Die von ihm erwähnte Vertragsklausel wurde niemals vereinbart."
Weitere Festnahme erschwerte Begnadigung
Nach Angaben Burkmans habe ein weiterer Vorfall die Bemühungen zusätzlich belastet. Anfang des Jahres war Boosie erneut festgenommen worden, nachdem ihm ein mutmaßliches Gewaltverbrechen in Texas zur Last gelegt worden war. "Wir haben uns wirklich sehr bemüht", betonte Burkman.
Boosie war Anfang 2026 wegen unerlaubten Waffenbesitzes als vorbestrafter Straftäter verurteilt worden. Neben einer bereits verbüßten Haftstrafe erhielt er drei Jahre Bewährung, 300 Stunden gemeinnützige Arbeit sowie eine Geldstrafe. Ob der Rapper tatsächlich Anspruch auf eine Rückzahlung hat, muss nun ein Schiedsverfahren klären.
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mlk/bua/news.de
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