Wladimir Solowjow tobt: "Drückt den Atomknopf!" Wladimir Putins Chef-Hetzer vergisst sich bei Hass-Tirade

Während Drohnen über Moskau kreisen und die Flugabwehr aus allen Rohren feuert, fordert Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow live im TV den Atomschlag. Die Aufforderung von Wladimir Putins Chef-Hetzer ist unmissverständlich: "Drückt den Atomknopf!"

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Während Drohnen über Moskau kreisen und die Flugabwehr feuert, fordert Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow live im TV den Atomschlag. (Foto) Suche
Während Drohnen über Moskau kreisen und die Flugabwehr feuert, fordert Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow live im TV den Atomschlag. Bild: picture alliance / dpa | Alexander Shcherbak/Tass/Host Ph
  • Wladimir Solowjow eskaliert: "Drückt den Atomknopf!"
  • Wladimir Putins Chef-Hetzer fordert Atomschlag gegen Ukraine nach Drohnenangriffen
  • Kreml-Propagandist attackiert vorsichtige Militärexperten

Wladimir Putins Angriffskrieg auf die Ukraine tobt längst nicht mehr nur im russischen Nachbarland: Immer häufiger nehmen ukrainische Drohnen Kurs auf Wladimir Putins Infrastruktur und sorgten zuletzt in Moskau und St. Petersburg für Verwüstung. Eine Entwicklung, die Putins Propaganda-Hetzern das Blut in den Adern kochen lässt - und Wladimir Solowjow einmal mehr vor laufender Kamera ausflippen ließ.

Wladimir Solowjow poltert vor laufender Kamera drauflos

Wladimir Solowjow gilt als einer der einflussreichsten Propagandisten im russischen Staatsfernsehen. Der TV-Moderator und Publizist fungiert als direktes Sprachrohr des Kremls und erreicht mit seinen Sendungen ein Millionenpublikum. Wer sich ein Bild von Wladimir Solowjows Kreml-Propaganda machen möchte, muss lediglich den YouTube-Kanal "Russian Media Monitor" aufrufen, auf dem die US-Journalistin Julia Davis Ausschnitte aus dem russischen Staatsfernsehen zu Aufklärungszwecken mit englischen Untertiteln versehen veröffentlicht - so auch Solowjows neueste Wutausbrüche aus seiner Sendung im russischen Staatsfernsehen, der dem britische "Daily Express" einen Beitrag wert war.

Während Drohnen die russische Hauptstadt attackierten und Flugabwehrsysteme im Hintergrund feuerten, ging Wladimir Solowjow live im russischen Staatsfernsehen auf Sendung. Der Kreml-Propagandist eröffnete seine Morgenshow mit den Worten: "Guten Morgen, liebe Freunde. Unser Bezirk wird angegriffen. Ein Angriff läuft gerade. Die Luftabwehr arbeitet und schießt sie ab. Das ist Krieg."

"Drückt den Atomknopf!" Wladimir Putins Chef-Hetzer vergisst sich bei Hass-Tirade

Auf die Frage eines aufgebrachten Zuschauers, wann Russland endlich "den Atomknopf drücken" werde, antwortete Solowjow ohne Zurückhaltung: "Jetzt will ich mehr denn je, dass der Atomknopf gedrückt wird. 90 Prozent der Russen wollen das", tobte der Kreml-Hetzer drauflos. "Warum pusten wir dieses ganze Gesindel nicht einfach zur Hölle? Ich bin nicht der einzige, der das will. Ich bin schlicht davon überzeugt, dass es notwendig und unvermeidlich ist." Im gleichen Atemzug forderte Solowjow offen militärische Schläge gegen europäische Staaten.

"Komplette Schande!" Solowjow attackiert vorsichtige Militärexperten

Zudem griff der TV-Moderator russische Militärfachleute scharf an, die vor dem Einsatz von Atomwaffen gewarnt hatten. Deren Bedenken wegen radioaktiver Verseuchung europäischer Zivilbevölkerungen bezeichnete er als "komplette Schande".

Während weitere Meldungen über Drohnen im Moskauer Luftraum eintrafen, forderte Solowjow den gnadenlosen Einsatz der zerstörerischsten Waffen Russlands. "Das ist Krieg. Das bedeutet, die Gesellschaft muss sich zusammenreißen, alles Mögliche tun und Entscheidungen treffen", erklärte er. "Wenn das Angriffe auf Europa bedeutet, dann bedeutet es Angriffe auf Europa. Wenn das den Einsatz noch mächtigerer Waffen auf ukrainischem Territorium bedeutet, dann bedeutet es den Einsatz noch mächtigerer Waffen."

Putin-Sprachrohr poltert mit Stalin-Zitat als Drohung gegen kriegskritische Russen

In einem besonders verstörenden Moment der Sendung hielt Solowjow ein historisches Dokument in die Kamera und zitierte den sowjetischen Diktator Josef Stalin: "Panikmacher und Feiglinge müssen auf der Stelle vernichtet werden." Zuschauer, die angesichts der Bombardierung der Hauptstadt verängstigt seien, hätten in Russland keinen Platz, erklärte der Propagandist. "Geht. Geht, wenn ihr schwach seid, wenn ihr nichts Russisches in euch habt", forderte er. Diese Menschen sollten den "Weg der Verräter" einschlagen und sich den "dünnen, widerlichen Reihen der Wlassow-Verräter" anschließen – eine Anspielung auf sowjetische Kollaborateure mit Nazi-Deutschland.

Auch diese Beiträge zu Wladimir Putin und dem Ukraine-Krieg sind einen Blick wert:

/news.de/stg

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