Dmitri Medwedew: "Schon wieder betrunken?" Ex-Kremlchef verhöhnt nach subtiler Europa-Drohung

Dmitri Medwedew hat erneut drohende Worte in Richtung der europäischen Staats- und Regierungschefs geschleudert. Doch in den sozialen Netzwerken wird der frühere russische Präsident durch seine subtile Drohung zum Gespött. "Schon wieder betrunken?", fragt sich so mancher User.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Dmitri Medwedew will ausländische Diplomaten wegbomben. (Foto) Suche
Dmitri Medwedew will ausländische Diplomaten wegbomben. Bild: picture alliance:dpa:Photo host agency RIA Novosti via AP | Ilya Pitalev
  • Dmitri Medwedew mit subtiler Drohung gegen Europa
  • Ex-Kremlchef droht, ausländische Diplomaten wegzubomben
  • Beobachter unterstellen Russland Bluff nach wiederholter Drohung
  • Medwedew verhöhnt – "schon wieder betrunken?"

Trotz russischer Warnungen hat sich die Europäische Union entschieden, ihre diplomatischen Vertretungen in Kiew nicht zu evakuieren. Eine Tatsache, die der frühere russische Präsident Dmitri Medwedew nicht unkommentiert lassen wollte oder konnte. Beim Kurznachrichtendienst X reagierte er gewohnt zynisch und legte noch einmal gegen die europäischen Staats- und Regierungschefs nach.

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Dmitri Medwedew mit subtiler Drohung gegen Europa

In seinem X-Beitrag spottet der frühere Kremlchef: "Die EU hat erklärt, dass sie ihre diplomatische Präsenz in Kiew trotz der Warnungen Russlands unverändert beibehalten werde. Na ja, anscheinend haben sie Diplomaten im Überfluss und müssen ihren Personalbestand reduzieren." Eine subtile Drohung gegen alle europäischen Länder, die Russlands jüngste Warnung, ihre Diplomaten zu evakuieren, nicht ernst nehmen.

Medwedew verhöhnt - Beobachter unterstellen Russland Bluff nach wiederholter Drohung

Doch in den sozialen Netzwerken reagierten etliche pro-ukrainische User und Userinnen unverhohlen spöttisch auf Dmitri Medwedews Drohung. Ein Großteil glaubt nicht, dass Russland seinen Worten Taten folgen lassen wird. Andere verspotten den Kreml, da die im Vorfeld des Ukraine-Kriegs gesteckten Ziele bis heute nicht erreicht worden sind. Und wieder andere glauben, Dmitri Medwed habe zu tief ins Glas geschaut, bevor er seinen X-Beitrag abgesetzt hat:

  • "Schon wieder betrunken, Dima?"
  • "Der Chef-Tyrann (offenbar wieder einmal betrunken) hat gesprochen."
  • "Du bluffst schon seit 2022. Deshalb nehmen sie dich nicht ernst. Ist das wieder ein Bluff?"
  • "Niemand hat Angst vor Russland – eure 'Sonderoperation' hat mehr Russen das Leben gekostet als alles andere. Ich kann es kaum erwarten, dass euer Volk revoltiert und euch und Putin absetzt. Ihr seid ganz offensichtlich Idioten und Feiglinge."

Evakuierung aus Kiew gefordert - Kremlchef schickt Warnung an Trump

Russland hatte zuvor angekündigt, verstärkt Ziele in Kiew anzugreifen, darunter angeblich militärische und administrative Einrichtungen. Ausländische Diplomaten wurden indirekt aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow soll auf Bitten Putins hin sogar die USA dazu aufgefordert haben, ihre in der Ukraine lebenden Staatsbürger zu evakuieren. Eine Aufforderung, der die USA jedoch nicht nachgekommen sind.

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