Putins Krieg in der Ukraine: Russische Truppen erzielen Geländegewinne bei Kostiantynivka

07.08.2026, 01:02 Uhr - Russischer Truppenvorstoß bei Kostiantynivka vom Verteidigungsministerium der Ukraine gemeldet.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Die 93. eigenständigen mechanisierten Brigade „Kholodnyi Yar" der Ukraine feuert ein MRLS BM-21 „Grad" in Richtung russischer Armeestellungen in der Nähe der an der Front gelegenen Stadt Kramatorsk in der Region Donezk in der Ukraine. (Symbolbild) (Foto) Suche
Die 93. eigenständigen mechanisierten Brigade „Kholodnyi Yar" der Ukraine feuert ein MRLS BM-21 „Grad" in Richtung russischer Armeestellungen in der Nähe der an der Front gelegenen Stadt Kramatorsk in der Region Donezk in der Ukraine. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Ukrainian 93rd Mechanized brigade | Iryna Rybakova

An der ostukrainischen Front bei Kostiantynivka wurden erneut Truppenbewegungen gesichtet. Zuletzt meldete das ukrainische Verteidigungsministerium einen Vorstoß russischer Einheiten. Am 07.08.2026 um 01:02 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: "Bei Kostiantynivka kamen russische Truppen weiter voran." Der Vorstoß ereignete sich am 06.08.2026, um 08:03 Uhr. Auch bei Nove Shakhove, Shakhove und Ustynivka wurden Kampfhandlungen in den letzten Tagen gemeldet.

Das aktuell betroffene Gebiet liegt in der Region Donetsk Oblast, im Kreis Kramatorsk Raion. Die nächste größere Stadt, Kramatorsk, befindet sich 31,1 Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt.

Russischer Vorstoß bei Kostiantynivka

+++ 06.08.2026 um 08:03: Bei Kostiantynivka kamen russische Truppen weiter voran. +++
+++ 05.08.2026 um 12:47: Bei Nove Shakhove rückten russische Einheiten vor. +++
+++ 04.08.2026 um 01:28: Russische Einheiten stießen bei Shakhove vor. +++
+++ 03.08.2026 um 08:02: Bei Ustynivka kamen russische Verbände weiter voran. +++
+++ 02.08.2026 um 06:36: Bei Ryasne rückten russische Einheiten vor. +++

+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++

Ukraine meldet 99 russische Verluste binnen eines Tages

Laut Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden am 07.08.2026 insgesamt 221 russische Soldaten verletzt oder getötet. Damit lag die Zahl um 109 über dem Wert der Verluste des Vortags. Das ukrainische Militär meldet außerdem 1.356 getroffene Ziele durch Drohnen, Truppenangriffe und andere militärische Einsätze.

  • 221 russische Soldaten durch das ukrainische Militär getroffen, darunter 99 getötet und 122 verletzt
  • 1.356 militärische Angriffe trafen strategische Ziele der russischen Armee, darunter 558 zerstört

Nach ukrainischen Angaben summieren sich die russischen Verluste seit Jahresbeginn 2026 auf 72.319 Soldaten. 35.507 von ihnen gelten als bestätigt gefallen, 36.812 weitere als verletzt. Laut Angaben des ukrainischen Präsidenten lagen die ukrainischen Verluste seit Kriegsbeginn im Februar 2026 bei 55.000 gefallenen und 390.000 verletzten Soldaten. Die US-Denkfabrik CSIS betont allerdings, dass die Verlustzahlen auf beiden Seiten tendenziell zu niedrig angesetzt werden.

Ukraine erobert 6,814 % des besetzten Gebiets zurück

Russische Truppen haben seit dem Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 12,072 % des Landes besetzt. Die eingenommenen Gebiete konzentrieren sich vor allem auf den Südosten des Landes. Im Laufe des Krieges brachte das ukrainische Militär 6,814 % des Territoriums wieder unter seine Kontrolle. Besonders erfolgreich war der angegriffene Staat dabei im Norden und Nordosten. Das Verteidigungsministerium der Ukraine stuft außerdem 7,283 % des Landes als bereits vor dem 24.02.2022 eingenommen ein. Dazu zählt der angegriffene Staat auch die Halbinsel Krim im äußersten Süden des Landes am Schwarzen Meer.

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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen.+++

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