Donald Trump: Royaler Besuch von König Charles - bricht der US-Präsident diese eiserne Regel?

Royaler Besuch in den USA: Donald Trump empfängt in dieser Woche den britischen Monarchen König Charles und dessen Frau Camilla. Nicht nur die angespannte Sicherheitslage wird in Washington zur Herausforderung. Trump und sein engstes Umfeld müssen auch einige spezielle Regeln im Umgang mit ihren berühmten Gästen beachten.

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Donald Trump (r.) erwartet König Charles III. (l.) zum Staatsbesuch in den USA. (Foto) Suche
Donald Trump (r.) erwartet König Charles III. (l.) zum Staatsbesuch in den USA. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Jordan Pettitt
  • König Charles III. und Königin Camilla brechen zu einer viertägigen Reise in die USA auf
  • Donald Trump und US-Regierungsmitglieder sollten beim Besuch der Royals bestimmte Regeln beachten
  • Laut Etikette-Expertin ist unter anderem Körperkontakt mit dem britischen Monarchen tabu

König Charles III. und Königin Camilla treffen am Montag in Washington ein – trotz eines Sicherheitsvorfalls am Wochenende, bei dem offenbar ein 31-jähriger Schütze ein Attentat auf ein Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump verüben wollte. Während die Vorbereitungen für den royalen Besuch laufen, warnt eine Etikette-Expertin vor dem Bruch einer eisernen Regel.

Donald Trump erwartet Besuch von König Charles III.: Bricht der US-Präsident mit dieser Etikette?

Laut Alison Cheperdak gilt für Washingtons politische Elite:Körperkontakt mit den Royals ist tabu. "Initiieren Sie keine Berührungen", warnt die Expertin in der "Daily Mail" – selbst gut gemeinte Gesten könnten unangemessen wirken. Die ehemalige First Lady Michelle Obama hatte diese Grenze 2009 ausgetestet, als sie Queen Elizabeth II. den Arm um die Schulter legte.

Donald Trump und sein engstes Umfeld haben noch weitere Regeln zu beachten: Mitglieder des britischen Königshauses machen laut Cheperdak "in der Regel keine Selfies, geben keine Autogramme und äußern keine persönlichen Meinungen" - anders als viele US-Politiker. Beim Staatsbankett am 28. April ist der Dresscode "Black Tie" (für Männer Smoking und Fliege) vorgeschrieben. Gäste dürfen Charles zunächst mit "Your Majesty" und danach mit "Sir" ansprechen. Außerdem ist es verpönt, vor dem König zu laufen.

Zeremonie und Staatsbankett für britischen Monarchen in den USA geplant

Die Ankunft auf dem South Lawn des Weißen Hauses folgt einer minutiös geplanten Choreografie. Mit 21 Salutschüssen – der höchsten militärischen Ehre – wird der König empfangen. Selbst die Reihenfolge der Hymnen ist diplomatisch durchdacht: "God Save the King" erklingt zuerst als höfliche Geste gegenüber dem Gast, erst danach folgt "The Star-Spangled Banner".

So reagiert der Buckingham Palace auf den Attentatsversuch bei Trump-Dinner

Wie die "Daily Mail" berichtet, bestätigte der Buckingham Palace, dass König Charles über die Entwicklungen in den USA informiert werde und erleichtert sei, dass Präsident Trump, First Lady Melania sowie alle Gäste bei dem Schusswaffenvorfall am vergangenen Wochenende unverletzt geblieben seien. Der britische Botschafter in den USA, Sir Christian Turner, zeigte sich am Sonntag gelassen. Man erwarte den König und die Königin: "Das ist sehr britisch – ruhig bleiben und weitermachen." Auch Trump bekräftigte im Gespräch mit Fox News, dass der viertägige Staatsbesuch wie geplant stattfinde. Charles sei "ein großartiger Kerl", und die Regierung freue sich auf den historischen Besuch.

Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeit: König Charles III. spricht vor US-Kongress

Der Besuch vom 27. bis 30. April trägt eine besondere historische Dimension: Fast zweieinhalb Jahrhunderte nach dem Bruch mit der britischen Krone kehrt ein Nachfahre jenes Königs zurück, von dem sich Amerika einst lossagte. Besonders bemerkenswert: Charles wird vor dem Kongress sprechen – eine Ehre, die vor ihm nur seiner Mutter zuteilwurde. Queen Elizabeth II. hielt 1991 als bislang einzige britische Monarchin eine Rede vor den amerikanischen Abgeordneten.

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