Donald Trump: Wutausbruch auf Truth Social - US-Präsident schießt plötzlich gegen Lieblingssender
Donald Trump rastete erneut auf Truth Social aus. Der US-Präsident regte sich über einen Bericht auf seinem Lieblingssender Fox News auf. Dieser hatte dem demokratischen Gouverneurskandidaten Tom Steyer einen Beitrag gewidmet.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Donald Trump schimpft auf Truth Social über seinen Lieblingssender Fox News
- Auslöser war ein Beitrag über den demokratischen Kandidaten Tom Steyer für die Gouverneurswahl in Kalifornien
- US-Präsident fordert, dass Fox News stattdessen über republikanische Kandidaten berichten soll
Regelmäßig schimpft Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social über politische Gegner und kritische Berichterstattung. Am Mittwochabend gab es den nächsten Wutausbruch des US-Präsidenten. Dieses Mal attackierte er sogar seinen Lieblingssender Fox News.
Donald Trump wütet gegen Fox News wegen Beitrag über Demokraten Tom Steyer
Auslöser für Trumps jüngste Tirade: Fox News hatte es gewagt, dem demokratischen Gouverneurskandidaten Tom Steyer (68) aus Kalifornien Sendezeit einzuräumen. "Warum zeigt Fox News diesen WiderlingTom Steyer, sendet einen großen Beitrag über ihn und bringt ihn womöglich sogar ins Spiel, anstatt über republikanische Kandidaten, darunter wirklich gute wie Steve Hilton, und die Republikaner im Allgemeinen zu berichten?", wetterte der US-Präsident.
"Niemand interessiert sich für Tom Steyer, er ist ein Verlierer, aber Fox macht es möglich, dass so ein Typ gewinnt", schrieb Trump weiter und rief zur Wahl Hiltons auf, um "Kalifornien umzukrempeln".
US-Präsident schimpft trotz kritischer Berichterstattung über politischen Gegner vor Gouverneurswahl
Was Trump offenbar entging: Der zweieinhalb Minuten lange Beitrag über Steyer war alles andere als eine Lobeshymne, wie "The Daily Beast" berichtet. Moderator Bill Hemmer analysierte zunächst Steyers Fünf-Punkte-Plan zur Verhaftung von ICE-Beamten. Anschließend wiesen er und Co-Moderatorin Martha McCallum auf die pikanten Verbindungen des Milliardärs zu Privatgefängnissen hin – Einrichtungen, die heute zur Unterbringung von Migranten vor der Abschiebung genutzt werden.
Vermutlich schaltete Trump nach dem Segment ab und verpasste so das deutlich längere Interview mit seinem Wunschkandidaten Hilton. Der republikanische Kandidat saß sechs Minuten lang bei Moderatorin Harris Faulkner in der Sendung "The Faulkner Focus". Hilton nutzte die Gelegenheit, um seinerseits gegen den demokratischen Konkurrenten auszuteilen.
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gom/ife/news.de/stg
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