Nach Schüssen in Washington: König Charles III. bei Trump-Besuch in Lebensgefahr? Palast meldet sich zu Wort

Nach den Schüssen bei einem Trump-Dinner in Washington wächst die Sorge um König Charles III., immerhin wird der britische Monarch in Kürze beim US-Präsidenten zum Staatsbesuch erwartet. Nun gab der Palast ein Statement heraus.

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Nach dem Schuss-Vorfall in Washington hängt der geplante Staatsbesuch von König Charles III. angeblich am seidenen Faden. (Foto) Suche
Nach dem Schuss-Vorfall in Washington hängt der geplante Staatsbesuch von König Charles III. angeblich am seidenen Faden. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Ian Vogler/Daily Mirror
  • Aufregung nach Schüssen bei Trump-Dinner in Washington
  • Steht König Charles' Staatsbesuch bei Donald Trump auf der Kippe
  • Sorge um britischen Monarch: Palast veröffentlicht Statement nach Zwischenfall

Ein bewaffneter Angriff auf ein hochkarätiges Dinner in Washington DC am Abend des 25. April (Ortszeit) hat Fragen über den unmittelbar bevorstehenden Staatsbesuch von König Charles III. in den USA aufgeworfen. Bei der Veranstaltung der White House Correspondents' Association im Washington Hilton waren US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump anwesend, als ein Schütze versuchte, in den Saal einzudringen.

König Charles III. kurz vor der Abreise in die USA: Steht der royale Staatsbesuch auf der Kippe?

Der britische Monarch sollte ursprünglich am 27. April zu einem viertägigen Staatsbesuch in die Vereinigten Staaten aufbrechen. Nun steht die Frage im Raum, ob und wie sich der Vorfall auf die geplante Reise auswirken könnte. Der britische Königspalast hat sich inzwischen zu den Ereignissen geäußert, wie unter anderem der "Daily Express" berichtet. König Charles werde "vollständig über alle Entwicklungen informiert" und sei "sehr erleichtert zu hören, dass der Präsident, die First Lady und alle Gäste unverletzt geblieben sind", teilte ein Sprecher des Buckingham Palace mit.

Briten-Royals in Aufruhr nach Schuss-Vorfall in Washington

Gleichzeitig kündigte der Palast Beratungen über mögliche Konsequenzen für die Reiseplanung an. "Wie zu erwarten, werden im Laufe des Tages mehrere Gespräche mit US-Kollegen und unseren jeweiligen Teams stattfinden, um zu erörtern, inwieweit die Ereignisse vom Samstagabend die operative Planung für den Besuch beeinflussen könnten oder nicht", hieß es in der Stellungnahme.

Dinner mit Donald Trump von bewaffnetem Angreifer mit Schrotflinte und Pistole gestört

Der Schütze war mit mehreren Waffen ausgestattet, als er versuchte, in das Dinner einzudringen. Secret-Service-Agenten brachten den US-Präsidenten sowie weitere hochrangige Regierungsmitglieder umgehend in Sicherheit. Ein Beamter wurde bei dem Vorfall angeschossen, blieb jedoch dank seiner kugelsicheren Weste unverletzt und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden identifizierten den Verdächtigen als Cole Tomas Allen, 31 Jahre alt, aus Torrance in Kalifornien. Er soll als Gast im Washington Hilton übernachtet haben, wo die Veranstaltung stattfand. Dem Mann werden unter anderem Angriff auf einen Beamten mit einer gefährlichen Waffe vorgeworfen. Weitere Anklagepunkte sollen folgen.

Staatsbesuch mit Bankett für König Charles III. im Weißen Haus geplant

Der viertägige Staatsbesuch sollte König Charles III. und Königin Camilla zu einem Treffen mit Präsident Trump führen. Ein festliches Bankett im Weißen Haus stand ebenfalls auf dem Programm. Ob es zu Änderungen am Besuchsablauf kommt, bleibt derzeit offen. Der Buckingham Palace hat bislang keine offiziellen Ankündigungen zu möglichen Programmänderungen gemacht. Trump selbst kündigte an, die unterbrochene Veranstaltung neu anzusetzen und bezeichnete den mutmaßlichen Täter als "Einzelgänger". Das Washington Hilton war bereits 1981 Schauplatz eines Attentatsversuchs auf den damaligen Präsidenten Ronald Reagan.

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