Donald Trump: US-Präsident schießt plötzlich gegen Selenskyj - "schwieriger als Putin"
Neue Spannungen im Ukraine-Krieg: Donald Trump kritisiert Wolodymyr Selenskyj scharf und nennt ihn schwieriger als Wladimir Putin. Zugleich sorgt Streit um Drohnenhilfe und Sanktionen für politische Unruhe.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
Suche
- Trump wirft Selenskyj mangelnde Kompromissbereitschaft bei Verhandlungen vor
- Streit um ukrainisches Angebot zur Drohnenabwehr für USA und Nahost
- Kritik an gelockerten Russland-Sanktionen und wachsender globaler Druck
Mitten im anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine sorgt US-Präsident Donald Trump erneut für politische Spannungen. In Interviews bezeichnete er den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als deutlich schwieriger in Verhandlungen als Kremlchef Wladimir Putin.
Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie am Ende des Textes.
Donald Trump kritisiert fehlende Einigung
Trump zeigte sich "Independent" zufolge überrascht darüber, dass es bislang kein Abkommen zur Beendigung des Krieges gebe. Nach seiner Darstellung sei Moskau zu Gesprächen bereit, während Kiew zu wenig Kompromissbereitschaft zeige. Die Aussagen fielen kurz nach schweren russischen Luftangriffen auf ukrainische Städte, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen.
Gleichzeitig reagierte der US-Präsident kaum auf Kritik europäischer Regierungen, die seine Lockerung von Ölsanktionen gegen Russland infrage gestellt hatten. Stattdessen richtete er seine Vorwürfe erneut an die ukrainische Führung.
Streit um Drohnen und militärische Hilfe
Zusätzliche Spannungen entstanden durch ein Angebot aus Kiew, die USA und Staaten im Nahen Osten bei der Abwehr von Kampfdrohnen zu unterstützen. Trump lehnte diese Hilfe öffentlich ab und betonte, sein Land verfüge bereits über die modernste Drohnentechnologie. Selenskyj hatte "The Kyiv Independent" zufolge zuvor erklärt, mehrere Länder hätten Interesse an ukrainischem Know-how gezeigt. Die Ukraine sammelt seit Beginn des Krieges umfassende Erfahrungen im Umgang mit Drohnenangriffen, die inzwischen nahezu täglich erfolgen. Trump bestätigte, dass er das Angebot Kiews ablehnt. In einem Telefongespräch mit NBC News sagte er: "Wir brauchen niemanden mehr, am allerwenigsten Selenskyj."
Wolodymyr Selenskyj: Neue Vorwürfe gegen Russland
Der ukrainische Präsident beschuldigte Moskau zudem, Drohnen an den Iran zu liefern. Diese könnten laut seiner Darstellung auch gegen Ziele der USA oder Israels eingesetzt werden. Russland nutze internationale Konflikte aus, um seine militärische Strategie auszuweiten.
Konflikte mit globalen Folgen
Parallel verschärft der Krieg im Nahen Osten die weltpolitische Lage. Angriffe und Gegenschläge treiben Energiepreise nach oben und erhöhen den Druck auf wichtige Handelsrouten. Beobachter warnen, dass politische Spannungen zwischen Washington, Kiew und Moskau eine diplomatische Lösung zusätzlich erschweren könnten.
Mehr News zu US-Präsident Donald Trump finden Sie hier:
- US-Präsident schockt mit Aussagen zu Putin und Iran
- Iran-Krieg als Chance - Expertin sieht Vorteile für Russland
- Konflikt spitzt sich zu - US-Präsident richtet deutliche Warnung an Iran
- "Unsere Soldaten sind bereit" - harte Warnung aus der Ukraine
- Worte mit Zündstoff – Iran-Aussage des US-Präsidenten sorgt für Aufschrei
mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.