Alina Kabajewa: So machte Wladimir Putin seine Gespielin zur Rubel-Milliardärin
Das Gerücht, dass Wladimir Putin mit der Ex-Sportgymnastin Alina Kabajewa verbandelt sein soll, hält sich hartnäckig - offenbar ist es eine höchst lukrative Beziehung für das Putin-Liebchen, wie aktuelle Enthüllungen von Kreml-Kritikern nahelegen.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Wladimir Putin macht Geliebte zu Rubel-Milliardärin
- Kreml-Kritiker enthüllen, wie Alina Kabajewa steinreich wurde
- Milliarden Rubel nach Bau von Putins Protz-Palast für Gespielin abgezweigt laut Enthüllungen
Je weniger von offizieller Seite über das Privatleben von Wladimir Putin bestätigt wird, umso aufgeregter geht es in der Gerüchteküche zu. Seit Jahren wird beispielsweise steif und fest behauptet, der Kreml-Chef habe sich nach der Scheidung von seiner Ex-Frau Ljudmila mit Alina Kabajewa eine neue Geliebte angelacht. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich, Wladimir Putin habe mit der ehemaligen Sportgymnastin sogar Kinder in die Welt gesetzt - aktuell legen neue Enthüllungen von Putin-Kritikern indes nahe, Alina Kabajewa habe sich durch ihre Beziehung zu Wladimir Putin ein goldenes Näschen verdient und sei zur Rubel-Milliardärin aufgestiegen.
Wladimir Putin macht mutmaßliche Geliebte Alina Kabajewa zur Rubel-Milliardärin
Nach Recherchen des Teams um den ermordeten Oppositionellen Alexej Nawalny dürfte Alina Kabajewa so schnell keine Geldsorgen mehr haben. Dem Vernehmen nach sollen nach Fertigstellung von Wladimir Putins Luxusanwesen in Gelendschik rund 71,6 Millionen Euro an Stiftungen seiner mutmaßlichen Lebensgefährtin Alina Kabajewa geflossen sein. Das russische Exil-Nachrichtenportal "Meduza" berichtete zuerst über die Enthüllungen.
Kreml-Chef zweigt Milliarden für Liebchen ab laut Ermittlungen von Team Nawalny
Die ehemalige Sportgymnastin gilt seit Jahren als Putins Geliebte. Laut den Ermittlungen des Nawalny-Teams wies die am Palastbau beteiligte Firma "Investment Solutions" nach Abschluss der Arbeiten 2023 noch ein Guthaben von 6,5 Milliarden Rubel auf. Diese Summe soll anschließend an Kabajewas Wohltätigkeitsorganisationen überwiesen worden sein. Der Bau des Palastes an der Schwarzmeerküste verschlang insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro. Die Planungs- und Bauphase erstreckte sich über nahezu zwei Jahrzehnte. Nach Angaben des Nawalny-Teams handelt es sich um das weltweit größte private Bauvorhaben mit einer Fläche von etwa 7000 Hektar – das entspricht der 39-fachen Größe Monacos.
Die Ausstattung des Anwesens ist entsprechend luxuriös: Eine unterirdische Eishockeyanlage, ein Kinosaal, ein Billardraum sowie zwei Restaurants und eine Bierhalle gehören dazu. Für den Kreml-Chef wurde den Recherchen zufolge sogar ein Tunnel in den Fels geschlagen, der über einen Aufzug direkten Zugang zum Meer ermöglicht.
Alina Kabajewa dank Kreml-Chef stinkreich: Ominöse Stiftungen der Putin-Geliebten kassieren ab
Die Gelder verteilten sich auf zwei Stiftungen der 42-Jährigen. Rund 33 Millionen Euro gingen direkt an eine Wohltätigkeitsorganisation Kabajewas, deren genauer Zweck unklar bleibt. Weitere 38 Millionen Euro erhielt die Stiftung "Himmlische Gnade", die offiziell Turniere für rhythmische Sportgymnastik ausrichtet. Offiziell dienen die Organisationen der Sportförderung, etwa dem Festival "Alina" für rhythmische Sportgymnastik oder dem Wiederaufbau einer Kirche auf der Krim. Doch diese Projekte verschlingen nach Einschätzung des Nawalny-Teams bei Weitem keine derartigen Summen. Stattdessen habe Kabajewa einen Großteil des Geldes angelegt und kassiere nun Zinsen daraus.
Kreml-Gegner enthüllen brisante Machenschaften von Wladimir Putin im Namen seiner Kinder
Besonders brisant: Stiftungsgelder flossen auch in ein Trainingslager in Waldai, das nur 1.500 Meter von Putins zweiter Luxusresidenz entfernt liegt. Georgi Alburow vom Nawalny-Team erklärte, das einzige Ziel dieser Camps sei es, "die Kinder von Putin und Kabajewa, die praktisch in der Residenz leben, durch den Kontakt mit Gleichaltrigen zu unterhalten". Putins Freunde von "Investment Solutions" hätten Gelder an seine Geliebte überwiesen – "für Unterhaltung, Shopping und Hobbys unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit". Auch Putin selbst profitierte offenbar: Etwa 330.000 Euro sollen an einen russischen Luxusuhrenhersteller gegangen sein. Der Kreml-Chef besitzt mindestens zwei Modelle dieser Firma.
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loc/news.de/stg
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