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Juri Woronow ist tot: Nächster Putin-Freund tot! Wurde der Millionär aus dem Weg geschafft?

Der Tod von Juri Woronow wirft Fragen auf. Der Multimillionär und enge Vertraute von Wladimir Putin wurde erschossen in seinem Pool gefunden. Zuvor starben weitere Freunde des Kreml-Despoten. Hat Putin die Männer umbringen lassen?

Putins enger Vertrauter Juri Woronow wurde tot aufgefunden. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP | Alexander Zemlianichenko

Räumt Wladimir Putin seine engsten Vertrauten aus dem Weg? Zuletzt wurde der liberale Wirtschaftswissenschaftler Wladimir Mau nach seiner Wiederwahl zum Gazprom-Vorstand wegen Verdacht auf Betrug verhaftet. Auch mehrere Morde lassen vermuten, dass russische Millionäre, die dem Kreml-Chef nahe stehen, sich nicht selbst das Leben nahmen. Das soll auch für den tot aufgefundenen Multimillionär Juri Woronow (61) gelten.

Juri Woronow ist tot: Putin-Freund erschossen in Pool gefunden

Der Multimillionär, der ein Transport- und Logistikunternehmen führte, wurde mit einer Schusswunde am Kopf in seinem Pool in einem Dorf nahe St. Petersburg gefunden, berichtet "The Sun". Die Verletzung weise darauf hin, dass der Schuss aus nächster Nähe abgegeben wurde. Nicht weit von seinem Leichnam wurde einehalb automatische Pistole gefunden. Auf dem Grund des Pools entdeckten Ermittler"mehrere verbrauchte Patronen". Die Polizei ging zunächst von einem Streit mit seinen Partnern aus. Laut seiner Frau, soll sich der 61-Jährige von seinen Auftraggebern betrogen gefühlt haben. Juri Woronow, der auch Verträge mit Gazprom abschloss, dachte er hätte "eine Menge Geld verloren". Überwachungskameras zeigten aber, dass keine fremden Menschen in seinem Haus waren.

Löscht Wladimir Putin seine engsten Vertrauten aus?

Sein Tod reiht sich in die Liste weiterer mysteriöser Fälle ein. Seit Jahresbeginn sind vier weitere Chefs der Gasindustrie und ein führender Mediziner gestorben. So wurde der Finanz- und Sicherheitsbeamte von Gazprom, Alexander Tjulakow (61), einen Tag nachdem Russland die Ukraine angriff, mit einer Schlinge um den Hals aufgefunden. Er soll vor seinem Tod schwer verprügelt worden sein und nahm sich danach das Leben, spekulierten mehrere Medien. Leonid Shulman (60) Leiter der Transportabteilung von Gazprom Invest, starb durch Stichwunden. Fragen warf auch der Mord an Milliardär Alexander Subbotin (43) auf. Beweise, dass der Kreml oder sogar Putin die Männer umbrachte, gibt es nicht. 

 

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/bua/news.de

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