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Wladimir Putin: Kreml-Säuberung! Noch nicht einmal enge Vertraute sind vor Putin sicher

Nicht nur Oppositionelle müssen sich in Russland vor dem Kreml-Regime fürchten, auch "unzuverlässige" Putin-Vertraute sind nicht sicher. Ein aktueller Fall zeigt, dass Wladimir Putin sämtliche Kritiker hart bestraft.

Selbst enge Vertraute müssen sich vor Wladimir Putin fürchten. (Foto) Suche
Selbst enge Vertraute müssen sich vor Wladimir Putin fürchten. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Dmitry Azarov

Säuberung in Russland: Mit voller Härte geht Wladimir Putin gegen seine Kritiker vor. Ein aktueller Fall zeigt, dass der Kreml-Chef dabei noch nicht einmal vor engen Vertrauten haltmacht.

Wladimir Putin führt Säuberung durch! Kreml-Regime bestraft Kritiker

Wie der britische "Daily Express" schreibt, sind offenbar noch "nicht einmal Insider" vor Putin sicher. Demnach soll der russische Präsident nicht gegen diejenigen vorgehen, die den Krieg in der Ukraine in aller Öffentlichkeit anprangern, sondern auch gegen jene, die sich "hinter verschlossenen Türen" skeptisch äußern.

Enge Putin-Vertraute nicht sicher!Wladimir Mau verhaftet

So wurde der liberale Wirtschaftswissenschaftler Wladimir Mau in der vergangenen Woche nur wenige Stunden nach seiner Wiederwahl zum Gazprom-Vorstand wegen Verdacht auf Betrug verhaftet. Das zeigt, dass selbst diejenigen in Russland nicht sicher seien, die eine gute Beziehung zu Wladimir Putin pflegen. Laut "Financial Times" habe Mai zwar einen offenen Brief unterzeichnet, in dem er verkündete, bei der "militärischen Spezialoperation" hinter dem Präsidenten zu stehen. Gleichzeitig soll er jedoch versucht haben, "das System von innen heraus zu reformieren", heißt es weiter. Nun steht Mau bis August unter Hausarrest. Dies sei "ein Zeichen dafür, dass sich Russlands kriegerisches Vorgehen nun auch auf seine treuen Diener erstreckt", schreibt die "Financial Times". Die Verhaftung zeige, dass selbst Kritik am Moskauer Regime von oben nicht geduldet werde, sagte Kirill Rogov, der Mau zuvor bei der Ausarbeitung eines Wirtschaftsprogramms für den Kreml beraten hat, gegenüber dem Blatt. "Das zeigt, wie gnadenlos das Regime ist. Mau hatte ein gutes persönliches Verhältnis zu Putin, aber das hat nichts zu bedeuten".

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/bos/news.de

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