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Wladimir Putin verspottet: "Unberechenbares Mondgesicht!" Ist der Kreml-Chef wirklich am Ende?

Ist Wladimir Putin nach vier Monaten Ukraine-Krieg am Ende seiner Kräfte? Ein Politikexperte vergleicht den "mondgesichtigen" Kreml-Chef bereits mit Adolf Hitler kurz vor dem Zerfall des Dritten Reiches.

Ist Wladimir Putin nach vier Monaten Ukraine-Krieg mit seiner Macht am Ende? Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Seit vier Monaten tobt Wladimir Putins Angriffskrieg in der Ukraine - die ursprünglichen Pläne des Kreml-Chefs, seine selbsternannte "militärische Spezialoperation zur Entnazifizierung" binnen weniger Tage erfolgreich abzuschließen, sind längst als gescheitert zu betrachten. Nun steht Putin wie einst Adolf Hitler vor den Scherben seines Imperiums, schlussfolgert Professor Gwythian Prins. In einem Kommentar für den britischen "Daily Express" rechnete der Historiker und Politikwissenschaftler und frühere Berater des britischen Verteidigungsministeriums, der Nato und der Uno mit dem Kreml-Chef ab.

Wladimir Putin mit Adolf Hitler verglichen: "Mondgesichtiger" Kreml-Chef am Ende seiner Macht angekommen?

Der Einschätzung von Gwythian Prins zufolge sind die verheerenden Kriegsschäden, die Wladimir Putin der Ukraine mit seinen Angriffen zufügte, zweifelsohne verachtenswert, jedoch mit Wiederaufbaumaßnahmen wieder zu beheben. Was sich hingegen nicht so leicht wegwischen lassen dürfte, ist der Ruf Russlands, den Wladimir Putin mit seinen Kriegshandlungen ein für alle Mal zerstört hat. Zudem litt auch der Kreml-Chef selbst sichtlich am zunehmenden Schwund seines einst so mächtigen Selbstbilds: "Russlands Diktator wird von Woche zu Woche mondgesichtiger, kranker und unberechenbarer", bescheinigt Gwythian Prins dem Kreml-Chef. "Er scheint auseinanderzufallen, genau wie Adolf Hitler es in der Endphase seines Krieges tat", so der Universitätswissenschaftler weiter.

Tiefgreifende Verluste für Putins Armee: Bleibt dem Kreml-Chef nur noch die Atomdrohung?

Nach vier Kriegsmonaten, in denen die Einbußen und Rückschläge für die russische Armee Putins Chancen auf einen Sieg in der Ukraine deutlich schmälerten, scheinen dem Kreml-Despoten kaum noch scharfe Pfeile im Köcher zu bleiben. Gwythian Prins formuliert es wie folgt: Mit der fortschreitenden Zermürbung der russischen Armee und deren Ausrüstung bliebe Wladimir Putin nichts mehr übrig, als dem Rest der Welt wiederholt mit dem Einsatz von Atomwaffen zu drohen. Die angemessene Reaktion auf derartige Einschüchterungstaktiken sei Gwythian Prins zufolge "sehr ruhiges und sehr klares Denken" des Westens.

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