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Kim Jong-un: Angst vor Nuklearkrieg! Zündet Nordkoreas Diktator bald eine Atombombe?

Mit neuen Raketentests schockte Kim Jong-un in den vergangenen Monaten die Welt. Jetzt plant Nordkoreas Machthaber offenbar eine Atomexplosion in einem abgelegenen Gebiet des abgeschotteten Landes. Die USA drohen mit einer harten Reaktion.

Nordkorea-Diktator Kim Jong-un plant offenbar einen Atomwaffentest. Bild: picture alliance/dpa/KCNA/KNS | -

Während Wladimir Putin weiterhin mit brutaler Härte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, blickt die Welt ebenfalls mit großer Sorge nach Nordkorea. Die Atommacht schoss erst vor kurzem acht ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer gen Osten ab. Es wird befürchtet, dass Machthaber Kim Jong-un demnächst noch einen Schritt weiter geht und eine Atombombe testet.

Nordkorea könnte schon bald einen Atomwaffentest durchführen

Wie "Mirror.co.uk" berichtet, glauben Südkorea und die USA, dass es zeitnah in einem abgelegenen Gebiet Nordkoreas zu einer Atomexplosion könnte. Südkoreas Außenminister Park Jin sagte: "Nordkorea hat die Vorbereitungen für einen weiteren Atomtest abgeschlossen, und ich denke, dass nur noch eine politische Entscheidung getroffen werden muss. Wenn Nordkorea einen weiteren Atomtest wagt, wird dies meiner Meinung nach nur unsere Abschreckung und die internationalen Sanktionen verstärken. Nordkorea sollte seine Meinung ändern und die richtige Entscheidung treffen."

USA und Südkorea drohen Kim Jong-un mit militärischen Mitteln

US-Außenminister Anthony Blinken deutete als mögliche Antwort eine Verlegung von militärischen Mitteln an. "Wir bereiten uns auf alle Eventualitäten vor, und zwar in sehr enger Abstimmung mit anderen, und wir sind bereit, sowohl kurz- als auch längerfristige Anpassungen unserer militärischen Haltung vorzunehmen." Laut den beiden Politikern würde die Tür für Verhandlungen mit Nordkorea weiter offen stehen. Sie warfen Pjöngjang aber auch vor, sich den Gesprächen zu entziehen. Die Anzeichen für einen möglichen Atomwaffentest Nordkoreas mehren sich seit Wochen. So wurden Bauarbeiten in Punggye-ri, dem Standort früherer Atomtests, festgestellt.

Weißes Haus will mit China kooperieren

Gleichzeitig setzen die USA angesichts des befürchteten Atomwaffentests Nordkoreas auf eine Zusammenarbeit mit China. "Ich denke, dass dies ein Bereich ist, in dem die Vereinigten Staaten und China in der Vergangenheit kooperiert haben und in der Lage waren, mit gleich gerichteten Interessen zusammenzuarbeiten", sagte eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses laut Deutscher Presse-Agentur am Montag. Die Vereinigten Staaten hatten Ende Mai nach erneuten nordkoreanischen Tests mit atomwaffenfähigen Raketen versucht, die internationalen Sanktionen gegen Pjöngjang zu verschärfen. Eine entsprechende Resolution scheiterte aber an einem doppelten Veto von China und Russland im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

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/bos/news.de